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Augsburger Panther

11.11.2019

AEV-Profi Ullmann sagt, wie die Panther gegen Biel spielen müssen

AEV-Profi Christoph Ullmann ist einer der älteren Spieler im Team der Augsburger Panther.
Bild: Siegfried Kerpf

Plus Christoph Ullmann sagt, wie die Panther gegen das Schweizer Spitzenteam Biel bestehen können und wie der 36-Jährige die Doppelbelastung CHL und DEL verkraftet.

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Christoph Ullmann: Ich war zu Hause in Mannheim. Leider hat sich die Pause nicht mit den Herbstferien meiner Kinder überschritten. Ich habe geschaut, dass ich mit meinen Kindern gemeinsam frühstücke und dass sie pünktlich in die Schule kommen. Das war jetzt nichts außergewöhnliches, aber schön mal wieder daheim zu sein. Die Pause hat der Mannschaft gut getan, weil wir in der Liga nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Jetzt freuen wir uns die k.o.-Spiele in der Champions League gegen den EHC Biel.

Wie stecken Sie die Doppelbelastung mit DEL und CHL mit 36 Jahren weg?

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Ullmann: Man muss als Eishockeyspieler heute viel mehr investieren als früher. Da reicht es nicht zum Training zu kommen, die Schlittschuhe zu schnüren und fertig. Die Apparatur ist sehr viel größer geworden. Man muss viel Zeit und Einsatz auch neben dem Eis investieren. Nur wer da fleißig seine Hausaufgaben macht, wird von seinem Körper belohnt.

In der Champions Hockey League hat der AEV in jeder Partie gepunktet und vier von sechs Spielen gewonnen. In der DEL stehen sechs Siegen schon elf Niederlagen gegenüber. Wie erklären Sie sich die zwei Gesichter der Mannschaft?

Ullmann: In der Liga steckt im Augenblick der Wurm drin. Woran es liegt, weiß ich auch nicht, wir investieren unglaublich viel und am Ende fehlt dann meist nur ein Tor. Vielleicht sollten wir in der DEL das CHL-Trikot drunter ziehen, vielleicht hilft das. Ich bin überzeugt, dass wir gegen Biel gut starten und den Schwung wollen wir am Wochenende in die Liga mitnehmen, wenn am Freitag die Mannheimer kommen.

Kann es sein, dass die Vorfreude auf die CHL im Team riesig war und dann die Spannung im Ligaalltag darunter gelitten hat?

Ullmann: Nein. Wir haben ja gesehen, was für eine Euphorie wir bei den Fans und in der Stadt entfacht haben, als wir so gut gespielt und auf Platz drei abgeschnitten haben. Es hat irre Spaß gemacht in die Kabine zu kommen und zu spielen, auch weil wir so stark gepunktet haben. Deshalb glaube ich nicht, dass es an der Motivation liegt. Wir müssen in der Liga wieder gewinnen, denn am Ende wird es schwer die verlorenen Punkte in diesen „Muss-Spielen“ zu holen.

Was erwarten sie im ersten Achtelfinale am Dienstag um 19.30 Uhr von der Schweizer Spitzenmannschaft EHC Biel, die in der Nationalliga A auf dem zweiten Platz hinter Spitzenreiter ZSC Lions Zürich liegt?

Ullmann: Schweizer Teams sind grundsätzlich läuferisch stark und technisch sehr gut ausgebildet. Wir müssen körperbetontes Hockey spielen, dann sollten wir eine gute Chance aufs Weiterkommen haben. Wir haben ein paar taktische Kniffe geübt.

Die Mannschaft musste am Montag zum Training nach Burgau ausweichen, weil Bahn eins im Curt-Frenzel-Stadion den ganzen Tag über gesperrt war. Grund: Die Untereiswerbung musste aufwändig eingebracht werden. Bei ihrem Vorhergehenden Klub in Mannheim wäre das kein Problem gewesen...

Ullmann: ...nein, da gibt es noch drei überdachte Trainingshallen in der SAP-Arena. Für mich ist das hier kein Problem, ich freue mich mal die Stadien im Umland kennenzulernen.

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