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Augsburger Panther

17.10.2019

AEV im CHL-Achtelfinale: "Was jetzt abgeht, ist der Wahnsinn"

Nach dem Sieg gegen Liberec zieht der AEV ins Achtelfinale der CHL ein. Dann könnten auch die Münchener warten.
Bild: Siegfried Kerpf

Plus Die Augsburger Panther ziehen ins Achtelfinale der Champions Hockey League ein. Möglich sind Gegner aus Schweden, der Schweiz und Deutschland.

Am Donnerstag morgen kamen die AEV-Fans im Sonderzug wieder nach Augsburg zurück. Der Einzug der Augsburger Panther ins Achtelfinale der Champions Hockey League wurde kräftig gefeiert, jetzt geht der Blick nach vorne.

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Trainer Tray Tuomie räumte nach dem 3:2-Sieg bei den Bili Tygri Liberec ein: „Es war vielleicht nicht unser bestes Spiel, aber wir sind froh, dass wir weiter sind.“ Die frühe 1:0-Führung durch Verteidiger Patrick McNeill hatte dem Klub aus der Deutschen Eishockey-Liga wenig Halt gegeben. Tigers Torjäger Libor Hudacek drehte das Match noch im ersten Abschnitt auf 2:1. Nach dem 2:2-Ausgleich (35.) durch Simon Sezemsky durfte sich die Tuomie-Mannschaft bei Torwart Olivier Roy bedanken, dass man nicht erneut in Rückstand geraten ist. „Wir waren nicht wirklich gut, aber wir waren in den Punkten Teamgeist, Zusammenhalt und Wille überragend. Das hat uns in die Lage gebracht, dass wir das Spiel gewinnen“, sagt Duanne Moeser.

Moeser: "Das ist in Eishockey-Europa sehr gut angekommen"

Der Sportmanager erlebte zusammen mit den Trainern Tuomie und Jamie Bartmann, wie CHL-Topscorer Matt Fraser in der 59. Minute aus dem eigenen Drittel den Puck zum 3:2 ins leere Tor der Tschechen lupfte. Wenig später begann auf dem Eis und auf den Rängen die Siegesparty. „Es ist unglaublich. In meinen 30 Jahren in Augsburg haben uns die Fans immer unterstützt, aber was jetzt in de Champions League abgeht ist der Wahnsinn. Die Augsburger Anhänger haben sich mit ihren Auftritten in Lulea, Belfast und jetzt in Liberec ein großartiges Image erarbeitet. Das ist in Eishockey-Europa sehr gut angekommen“, sagt der frühere Kapitän und Noch-Rekordspieler (er wird bald vom aktuellen Kapitän Steffen Tölzer abgelöst) des ältesten Eislaufvereins Deutschlands.

Bílí Tygri Liberec vs  Augsburger Panther
30 Bilder
So feuern die AEV-Fans die Panther gegen Liberec an
Bild: Siegfried Kerpf

Die Mannschaft reist am Donnerstag nach Mannheim, wo am Freitag das nächste Liga-Spiel bei den Adlern ansteht. Die Profis seien nach dem siebten Spiel in 15 Tagen ziemlich „platt und müde“, berichtet Moeser. Ob die Trainingszeit am Donnerstag Nachmittag in der SAP-Arena genutzt wird, ist noch offen. „Es geht jetzt für unsere Trainer darum, die Kräfte richtig zu managen“, erzählt Moeser. David Stieler, der eine Platzwunde nach einem harten Check des Tschechen Jaroslav Vlach erlitt, geht es offenbar wieder gut. Stieler konnte weiter spielen.

Nun blicken Spieler wie Fans auf die CHL-Auslosung am Freitag um 12 Uhr in Helsinki. Der ehemalige FC Liverpool-Profi und Coach Sami Hyypiä wird das Achtelfinale ziehen. 16 Teams nehmen an der Playoff-Auslosung teil – die acht Gruppensieger und die acht Zweitplatzierten. Die Gruppensieger werden alle in Topf A und die Zweiten in Topf B platziert. Teams aus A werden nach dem Zufallsprinzip gegen Teams aus B gezogen.

Die Augsburger Panther könnten auf München treffen

Bei der Auslosung werden nicht nur die Achtelfinalpaare gezogen, sondern auch die Position jedes Teams im Playoff-Baum ermittelt, wobei der potenzielle Weg bis zum Finale aufgezeigt wird. Die Live-Show wird auf den digitalen Plattformen der CHL (Homepage und auf Facebook) übertragen.

Beginnend in den Playoffs sind nun nationale Aufeinandertreffen möglich. Die möglichen Gegner der Augsburger Panther lauten Mannheim und München sowie EHC Biel, EV Zug und Lausanne HC (Schweiz) oder die Frölunda Indians und Skellefteå AIK (Schweden).

Kommentar: Die Euphorie der AEV-Fans kennt keine Grenzen

Zur Auslosung meint Moeser: „Einen Wunschgegner gibt es nicht, aber wir wollen nicht jetzt schon auf Mannheim oder München treffen.“ Die CHL-Playoffs beginnen am 12./13. November mit den ersten drei Playoff-Runden, bei denen es sich um eine Gesamtserie mit zwei Heim- und Auswärtsspielen handelt. Ab jetzt wird es noch aufwendiger für alle Teams. Bisher mussten lediglich die Banden abgeklebt und die CHL-Sponsoren aufgebracht werden. Nun müssen auch die Eismeister ran, vermutlich ist das Curt-Frenzel-Stadion vor dem ersten Achtelfinal-Heimspiel mindestens einen Tag lang geschlossen. Die Eisfläche muss um einige Millimeter abgehobelt werden.

Anschließend werden die DEL-Werbepartner abgedeckt und neuen Folien der CHL-Sponsoren eingelegt. Danach muss die Eisfläche Schicht für Schicht wieder erneuert werden. „Ja da sind vielleicht nicht alle glücklich darüber, aber ich denke ansonsten ist die Euphorie in Augsburg wieder riesig“, sagt Rekordspieler Duanne Moeser.

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