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Eishockey

11.09.2019

Alles schneller: Das sind die Regeln für die neue DEL-Saison

Auch in der kommenden Saison kommt auf die DEL-Schiedsrichter viel Arbeit zu. Mit neuen Regeln soll das Spiel nun schneller werden.
Bild: Britta Pedersen, dpa

Zur DEL-Saison 2019/20 gibt es neue Regeln. Mit den sechs Änderungen, die ab sofort gelten, soll künftig das Spiel beschleunigt werden.

Keine Saison vergeht in der DEL ohne die Einführung neuer Regeln. Auch zur neuen Spielzeit wird in der höchsten deutschen Klasse und der DEL2 das Regelwerk angepasst. Sechs Änderungen im Vergleich zum Vorjahr sind es diesmal. Damit alle Spieler und Offizielle die Modifizierungen kennen, bekamen alle DEL-Teams Besuch von Lars Brüggemann, der beim DEB die „Leitung des Schiedsrichterwesens“ innehat.

1. Verlorener Stock

Bisher galt: Verliert ein Spieler seinen Stock, darf ihm ein Mitspieler diesen wieder geben. Voraussetzung: Der Stock muss von einer Hand in die andere gegeben werden. Wer den Stock übers Eis zu seinem Mitspieler schob, erhielt eine Zwei-Minuten-Strafe. Ab sofort darf der Stock aber wieder flach auf dem Eis zugeschoben werden. Weiterhin ist es aber verboten, den Stock in Richtung des Pucks zu schieben und damit einen Angriff des gegnerischen Teams zu behindern.

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2. Bully

Wenn ein Spieler beim Bully zu früh mit dem Schläger versucht, den Puck zu treffen oder auf eine andere Weise gegen die Anspielregeln verstößt, wurde er bisher vom Anspiel weggeschickt. Ab sofort geht es nicht mehr ganz so streng zu: Der Spieler, der den Regelverstoß begangen hat, wird verwarnt und darf das Anspiel wiederholen. Erst wenn er erneut einen Regelverstoß begeht, wird er wie gehabt durch einen anderen Spieler seiner Mannschaft ersetzt.

3. Auszeit nach Icing

Nach einem unerlaubten Weitschuss – einem Icing – ist es ab sofort nicht mehr erlaubt, in der direkt darauf folgenden Unterbrechung eine Auszeit zu nehmen.

4. Disziplinarstrafen

Bekommt ein Spieler eine zehnminütige Disziplinarstrafe und kann er wegen deren Dauer im laufenden Drittel nicht mehr aufs Eis kommen, geht es künftig direkt vom Eis in die Kabine. Erst mit Beginn des folgenden Drittels darf der Spieler wieder auf der Strafbank Platz nehmen und dann nach Ablauf der Sperre aufs Spielfeld zurückkehren.

5. Verletzte Spieler

Verhängt der Schiedsrichter gegen einen Spieler eine Strafe, der diese wegen einer Verletzung nicht antreten darf, muss ab jetzt kein Ersatzmann mehr bestimmt werden. Ein Freifahrtschein ist das aber nicht: Das betroffene Team muss dafür sorgen, dass der jeweilige Spieler erst in der nächsten Unterbrechung nach Ablauf der Strafe wieder aufs Eis darf. Dies gilt auch dann, wenn ein verletzter Spieler seine Disziplinarstrafe nicht antreten kann.

6. Helm

Ohne Helm auf dem Eis unterwegs zu sein ist im Eishockey angesichts von auf Kopfhöhe fliegenden Pucks eine gefährliche Angelegenheit – deswegen gilt: Verliert ein Spieler seinen Helm, muss er sofort zur Spielerbank seines Teams. Bisher durfte er seinen Helm nicht wieder aufsetzen. Künftig gilt: Verliert ein Spieler seinen Helm, darf er diesen wieder einsammeln und aufsetzen. Dazu muss er aber wie bisher sofort zur Bank gehen und darf nicht mehr am Spiel teilnehmen. Als Teilnahme am Spiel gilt es, den Puck zu spielen oder zu lenken oder Kontakt mit dem puckführenden Gegenspieler zu suchen. Passiert dies zufällig, gilt das aber nicht als Teilnahme am Spiel.

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