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Augsburger Panther
14.04.2021

1:7-Debakel gegen Düsseldorf: Die Panther lassen Trainer Tuomie im Stich

Das Verhältnis zwischen AEV-Trainer Tray Tuomie und seiner Mannschaft ist nicht mehr intakt. Gegen die Düsseldorfer EG ließen etliche Panther den Einsatz vermissen, kritisierte der Coach.
Foto: Siegfried Kerpf

Plus Das Endspiel um die vermeintlich letzte Play-off-Chance der Panther gerät zum 1:7-Debakel gegen die Düsseldorfer EG. Ungewöhnlich: Der Trainer kritisiert sein Team.

Wortlos verließen die Panther am Dienstagabend das Curt-Frenzel-Stadion. Keiner wollte mehr Stellung beziehen zu dem Debakel, das sich in den drei Stunden zuvor im Curt-Frenzel-Stadion abgespielt hatte. Alle wollten nur nach Hause. Das Duell mit der Düsseldorfer EG war die letzte Chance auf die Play-off-Teilnahme gewesen, fast ein Endspiel. Nur ein Sieg hätte die sowieso schon geringen Chancen der Augsburger Panther auf das Erreichen der K.-o.-Runde am Leben erhalten. Doch statt Kampf und Einsatz bot ein Großteil der Mannschaft eine blutleere Vorstellung. Die Panther sind beim 1:7 gegen keineswegs überragende Düsseldorfer auseinandergefallen. „Wir haben uns heute blamiert, mehr ist nicht zu sagen“, meldete sich Stürmer Thomas Holzmann unmittelbar nach der Schlusssirene als einer der wenigen zu Wort. Nach der Pleite, die nun den Augsburgern auch rechnerisch keine Chance mehr lässt, den vierten Platz noch zu erreichen, herrschte Fassungslosigkeit. „Was soll ich dazu sagen? Das 1:7 ist ganz bitter und nicht die Art, wie wir Augsburger Eishockey spielen“, kommentierte der Panther-Prokurist und ehemalige Nationaltorhüter Leonardo Conti den Auftritt.

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15.04.2021

Lieber Herr Sako,

es liegt nicht an einem gestörten Verhältnis von Trainer und Spielern, sondern an der "Anweisung von oben", die Saison beenden zu wollen. Mit der Teilnahme an den Playoffs würden weitere Kosten entstehen, wohingegen keine nennenswerten zusätzlichen Einnahmen zu erzielen wären. Mit dem Ausscheiden würde sich die Kostensituation schnellstmöglich entspannen. Was aus wirtschaftlicher Sicht durchaus sinnvoll erscheint, missfällt jedoch den Sportlern. Profis wollen den Erfolg, nicht zuletzt aus rein sportlicher Sicht, aber auch aus eigenen wirtschaftlichen Interessen. Es geht schließlich um Verträge für die kommenden Saison. Wenn nicht bei den Panthern, dann bei einem anderen Verein. Das wird den Spielern nun genommen. So bricht ein angeschlagenes Gefüge nun komplett auseinander. Das 1:7 hat der Trainer nur bedingt zu verantworten, auch wenn es ihm nun - auch wieder "von oben" in die Schuhe geschoben wird.

Herr Sako, fragen Sie doch mal nach. Oder besser: bohren Sie nach. Sie werden fündig werden.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die "Oberen" derart interveniert haben.

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