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Augsburger Panther
18.11.2016

4:1 gegen Schwenningen: AEV zeigt starke Partie

Sie durften sich freuen: Die Panther-Spieler T. J. Trevelyan, Mark Cundari und Steffen Tölzer (von links). Die Augsburger setzten sich am Freitag gegen Schwenningen durch.
Foto: Siegfried Kerpf

Augsburg zeigt beim 4:1 gegen Schwenningen eine starke Partie und kann am Ende sogar aktive Erholung betreiben. Ein wichtiger Spieler steht bald wieder zur Verfügung.

Ein starker Torwart und eine Mannschaft, die richtig Bock auf Hockey hat – das waren die Zutaten zu einem gelungenen Eishockeyabend vor 4030 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion. Mit 4:1 (1:0, 2:0, 1:1) bezwangen die Augsburger Panther das Team aus Schwenningen. Mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Partien gehört der AEV zu den DEL-Mannschaften der Stunde.

Und noch eine gute Nachricht: ein wichtiger, am Freitag noch verletzter Spieler kehrt wohl bald in den Kader zurück.

Nur selten gehen die Augsburger als Favorit in eine Partie, doch am Freitag wurde deutlich, warum die Mannschaft aus dem Schwarzwald am Tabellenende liegt. Kaum eine Kombination über mehr als zwei Stationen brachten die Gäste zustande und konnten sich bei Torwart Dustin Strahlmeier bedanken, dass sie nach 20 Minuten nicht höher als 0:1 zurücklagen.

AEV: Eines der besten Powerplay-Teams der DEL

26 Schüsse hatten die Panther bis dahin abgegeben. Aber erst eine Klasse-Kombination über Michael Davies führte zum 1:0 (16.) durch Evan Trupp. Eines der besten Powerplay-Teams der Deutschen Eishockey-Liga hatte wieder zugeschlagen.

AEV-Trainer Mike Stewart setzte weiterhin konsequent auf vier Sturmreihen, um das Tempo hoch zu halten. „Wir waren vom ersten Wechsel an voll da. Das will ich sehen“, lobte der Austro-Kanadier.

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Je länger die Partie dauerte, desto einseitiger wurde sie. Mit zwei fast identischen Treffern erhöhten die Verteidiger auf 3:0. Arvids Rekis (27.) und Mark Cundari (33.) zogen jeweils von der blauen Linie ab und trafen.

SERC-Torwart Strahlmeier verzweifelte, seine Vorderleute gaben sich auf. Die AEV-Profis waren ihrem Gegner gedanklich und läuferisch immer einen Schritt voraus. Das 1:3 (53.) durch Schmölz war ein Zufallsprodukt. Aleksander Polaczek traf 68 Sekunden vor Schluss zum 4:1 ins leere Tor.

Diese Situation wünscht sich jeder Trainer

Im letzten Drittel praktizierten die Panther aktive Erholung. Man soll es angesichts des Spiele-Marathons ja nicht übertreiben. Am Sonntag wartet um 14 Uhr das Auswärtsmatch bei den Straubing Tigers und auch danach bleibt kaum Zeit, die blauen Flecken und andere Wehwehchen auszukurieren. Bereits am kommenden Mittwoch müssen die AEV-Profis nach Ingolstadt.

Spätestens bis dahin soll auch der am Bein verletzte Stammtorhüter Jonathan Boutin wieder einsatzfähig sein. Doch sein überragender Stellvertreter Ben Meisner macht Mike Stewart die Entscheidung schwer.

So eine Situation wünscht sich jeder Trainer.

Augsburger Panther Meisner – Lamb, Dinger; Tölzer, Cundari; Guentzel, Rekis; Valentine – Grygiel, Polaczek, Thiel; Holzmann, LeBlanc, Parkes; Trevelyan, Trupp, Hanowski; Hafenrichter, Stieler, Davies

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