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AEV

12.10.2018

Augsburger Panther bauen Siegesserie in Straubing aus

Mit Entschlossenheit gingen die Panther in die Zweikämpfe wie auch hier AEV-Verteidiger Brady Lamb (links) gegen Straubings Mitchell Heard.
Bild: Harry Schindler

Das 4:2 in Straubing ist bereits der dritte Auswärtssieg in Folge für die Mannschaft von Trainer Stewart. Ein Stürmer ist endgültig bei den Panthern angekommen.

Die Augsburger Panther würden am liebsten nur noch in fremden Stadien antreten. Das 4:2 (2:0, 0:0, 2:2) am Freitagabend in Straubing ist der dritte Auswärtssieg in Folge. Zuletzt hatten sie 7:6 in Iserlohn und 3:1 in Ingolstadt gesiegt. Dort gingen die AEV-Profis jeweils in Führung und auch in Straubing lief es anfangs wie gewünscht. Straubing hatte zwar meist Puckbesitz, doch ähnlich wie im Fußball sagt die Dominanz über das Spielgerät wenig über die Kräfteverhältnisse aus. Die Augsburger waren mit wenigen Aktionen viel gefährlicher. Beim 1:0 in der fünften Minute schoss Daniel Schmölz den Straubinger Torwart Sebastian Vogl in der kurzen Ecke von hinten an, und vom Schlussmann prallte der Puck ins Tor. Der Füssener Schmölz verbuchte bereits seinen dritten Saisontreffer und war auch am 2:0 maßgeblich beteiligt. Eine Hereingabe des Außenstürmers verwandelte David Stieler aus kurzer Distanz zum 2:0 in der zehnten Minute. Nach den Ausfällen von Kapitän Steffen Tölzer (Mittelfußbruch) und Düsseldorf-Neuzugang Henry Haase (Kieferbruch) hatte der AEV zwar nur sechs Abwehrspieler zur Verfügung, doch die drei Pärchen erledigten ihr großes Arbeitspensum ordentlich.

Augsburger Panther hielten sich an die Taktik von Coach Mike Stewart

Auch im weiteren Spielverlauf bestimmten die Niederbayern das Geschehen, doch die Panther blockten entweder die Schüsse oder stellten die gefährlichen Schussbahnen zu. So wünscht sich Mike Stewart das Auftreten, seine Profis hielten sich an die Taktik. Die Tigers hatten mit zwei Pfostenschüssen allerdings auch ein wenig Pech.

Doch zu Beginn des Schlussdrittels wendete sich das Blatt. Innerhalb von 41 Sekunden glichen die Niederbayern durch Stefan Loibl und Antoine Laganiere zum 2:2 aus. Zumindest der Ausgleich war umstritten, da der Straubinger Stürmer Marco Pfleger den AEV-Schlussmann Roy über den Haufen fuhr. Die Schiedsrichter erkannten den Treffern nach dem Studium der Videoaufzeichnung dennoch an.

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Adam Payerl ist endgültig in der DEL angekommen

Die Niederbayern drückten nun. Die Augsburger wackelten, aber sie knickten nicht ein. Adam Payerl mit einem Schuss durch Vogls Beine brachte in der 55. Minute seinen Klub wieder mit 3:2 in Führung. Der Kanadier mit österreichischen Wurzeln ist mit seinem dritten Treffer im dritten Spiel in Folge endgültig in der DEL angekommen. Das alles entscheidende Tor zum 4:2 sieben Sekunden vor dem Ende legte Payerl für Matt Fraser auf. Der Neuzugang bejubelte mit Erleichterung seinen ersten Treffer für Augsburg überhaupt, also inklusive Vorbereitung.

Mit dem Match in Straubing endet die Auswärts-Tournee der Augsburger. Am Sonntag um 19 Uhr kommen die Grizzlys Wolfsburg ins Curt-Frenzel-Stadion. Der neue Trainer Pekka Tirkkonen besucht seine alte Spielstätte. In der Saison 1997/98 stürmte der Finne mit mäßigem Erfolg (fünf Tore und acht Vorlagen in 47 DEL-Spielen) für den AEV. Das Ziel für das vierte Heimspiel formuliert Verteidiger Arvids Rekis: „Jetzt müssen wir auch in Augsburg mal gewinnen.“ Gegen Mannheim (1:5), Berlin (1:2 nach Verlängerung) und die Düsseldorfer EG (1:2 nach Verlängerung) hatte es noch nicht geklappt. (ms)

Augsburger Panther Roy - Rekis, McNeill; Lamb, Rogl; Valentine, Sezemsky - Fraser, Ullmann, Schmölz; Sternheimer, Stieler, Payerl; Detsch, Gill, White; Holzmann, LeBlanc, Hafenrichter

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