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AEV

11.03.2021

Augsburger Panther gehen gegen Schwennigen unter

Foto: Siegfried Kerpf

Die Augsburger leisten sich gegen Schwenningen ein rabenschwarze Mitteldrittel und verlieren am Ende 0:5. Die Teilnahme an den Play-offs gerät so in weite Ferne.

Vier Gegentreffer im Mitteldrittel besiegelten am Donnerstagabend die 0:5 (0:0, 0:4, 0:1)-Niederlage der Augsburger Panther gegen Schwenningen. Damit sind die Wild Wings, die in der Tabelle mit Platz vier derzeit das letzte Play-off-Ticket innehaben, schon ein gutes Stück weit enteilt und vor dem Ende der Spiele in der Süd-Gruppe nicht mehr einzuholen. Denn dort wartet nur noch die Partie am Sonntag in Mannheim (14.30 Uhr). Danach steht eine Woche Pause an, ehe die Teams aus dem Süden eine Einfachrunde gegen die aus dem Norden absolvieren.

Für die Panther wäre ein Sieg gegen die Wild Wings Pflicht gewesen

Zuvor allerdings gastierten die Wild Wings im Curt-Frenzel-Stadion. Vor allem für die Panther wäre ein Sieg Pflicht gewesen, sollte der Rückstand auf die Play-off-Zone nicht auf sechs Zähler anwachsen. Umgekehrt wollten sich die Gäste nur allzu gern ein kleines Polster auf den Verfolger aus Schwaben verschaffen. Dementsprechend war die Devise des ersten Drittels: Fehler vermeiden. Das Ergebnis war überraschend ansehnlich und nichts deutete auf das nahende Debakel hin. Auf Augsburger Seite stand erstmals Neuzugang David Kickert zwischen den Pfosten und wirkte dabei, als hätte er nie etwas anderes getan. Die größte Chance hatten seine neuen Kollegen, als Michael Clarke den Puck aus kurzer Distanz quer vor das Tor spielte. Dort allerdings begruben Wild-Wings-Schlussmann Joacim Eriksson und diverse andere Spieler beider Teams das Spielgerät unter ihren Körpern.

AEV hat rabenschwarzes Drittel mit vier Gegetreffern

Doch das anfängliche Taktieren und die guten Vorsätze lösten sich in den zweiten 20 Minuten in Schall und Rauch auf – zumindest aus Sicht der Panther. Die leisteten sich ein rabenschwarzes Drittel und kassierten vier Gegentreffer. Deren Abfolge im Schnelldurchgang: Mit zwei Mann mehr auf dem Eis gab Colby Robak den Dosenöffner für die Gäste und erzielte das 1:0 (27.). Maximilian Hadaschek (31.) und Johannes Huß (33.) sorgten mit einem Doppelschlag für betretenes Schweigen auf der Augsburger Bank. Als Troy Bourke 34 Sekunden vor der Sirene auf 4:0 erhöhte, schwand die Hoffnung der Panther, die Partie noch drehen zu können.

STURM: Brad McClure kam von den Florida Everglades zu den Augsburger Panthern.
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Foto: Www.imago-images.de

Im Eishockey ist zwar selbst ein Vier-Tore-Rückstand keine unlösbare Aufgabe. Doch an diesem Abend war diese Hypothek für die Panther zu groß, viel zu groß. Schwenningen war auch im letzten Abschnitt in nahezu allen Belangen überlegen – schneller, präziser, zwingender. Folgerichtig fiel auch noch das 0:5 durch Daniel Weiß (49.). Die Panther blieben sich nur in einem treu: Sie nutzten ihre Überzahlsituationen konsequent nicht. Damit blieben sie in dieser Saison zum zweiten Mal gegen Schwenningen ohne eigenen Treffer. Gut nur, dass nun alle vier Partien gegen die Wild Wings in dieser Saison gespielt sind.

Augsburg Kickert – Bergman, Valentine; Sezemsky, Rogl; Tölzer, Haase; Viveiros – McClure, LeBlanc, Sternheimer; Payerl, Clarke, Hafenrichter; Abbott, Stieler, Trevelyan; Holzmann, Eisenmenger, Kharboutli

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