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Augsburger Panther

09.02.2021

Augsburger Panther pirschen sich an Play-off-Plätze heran

AEV-Trainer Tray Tuomie lobte seine Mannschaft nach dem Sieg in Schwenningen.
Bild: Daniel Karmann, dpa

Plus Nur noch das schlechtere Torverhältnis trennt Augsburg von den Play-off-Plätzen. Beim Sieg in Schwenningen überzeugt die Mannschaft ihren Trainer mit großem Kampfgeist.

Die Augsburger Panther haben die Play-off-Ränge in Reichweite. Nach einem Fehlstart in die Saison mit vier Niederlagen aus den ersten vier Spielen zeigt die Formkurve inzwischen steil nach oben. Mit Blick auf die allgegenwärtige Möglichkeit, dass eine oder mehrere Mannschaften nach Coronafällen im Team in Quarantäne müssen, ist in der Tabelle der Punktequotient entscheidend – also das Verhältnis Punkte pro Spiel. Damit lässt sich auch dann eine einigermaßen aussagekräftige Tabelle bilden, wenn der Spielplan durch Absagen oder Verlegungen durcheinander gewirbelt wird. Momentan ist das in der Gruppe Süd noch nicht der Fall – anders im Norden, wo die Mannschaft aus Wolfsburg in Quarantäne ist.

Augsburger Panther nur noch wegen des Torverhältnisses auf Platz fünf

Der Süden ist bisher also noch unbeschadet durch die ersten 14 Spieltage gekommen und die Panther stehen auf Platz fünf, punkt (20) - und quotientgleich (1,429) mit den viertplatzierten Schwenninger Wild Wings. Möglich machte das der 4:3-Sieg im direkten Duell vom Sonntagabend. Zwei späte Treffer sicherten der Mannschaft von Trainer Tray Tuomie die drei Punkte auf fremdem Eis. Eine Rolle habe dabei auch die Klatsche gespielt, die die Panther nur eine Woche zuvor in Schwenningen kassiert hatten. „Natürlich wollten wir uns für das 0:4 revanchieren“, sagte Tuomie. „Wir hatten uns viel vorgenommen, sind aber schwer in das Spiel reingekommen.“ Zudem habe sein Team gleich eine heikle Phase mit zwei Mann weniger auf dem Eis überstehen müssen. Tuomie: „Als wir das geschafft hatten, hat uns das ein bisschen Luft gegeben.“

Trainer Tuomie lobt: "Wir sind immer dran geblieben"

In der Folge wogte die Partie hin und her. Schwenningen ging im letzten Drittel mit 3:2 in Führung. „Unsere Jungs haben nicht aufgegeben. Wir sind immer dran geblieben und freuen uns, dass wir am Schluss noch den Siegtreffer erzielt haben. Wir haben die Punkte unbedingt gebraucht“, sagte Tuomie auf der Pressekonferenz nach dem Spiel und blickte zufrieden drein. Immerhin hatte er es geschafft, die richtigen Lehren aus dem 0:4 zu ziehen und seine Mannschaft deutlich verbessert in das zweite Aufeinandertreffen zu schicken.

Schwenninger Trainer Sundblad ist enttäuscht

Weniger zufrieden war sein Schwenninger Kollege Niklas Sundblad und machte daraus keinen Hehl: „Ich bin enttäuscht. Wir führen sechs Minuten vor dem Ende und verlieren dann noch in der regulären Zeit. Natürlich tut das weh. Das vierte Tor müssen wir einfach besser verteidigen, dann nehmen wir hier mindestens einen Punkt mit.“ Drew LeBlanc mit dem Ausgleich (54.) und David Stieler mit dem Siegtreffer (58.) hatten aber etwas dagegen. Die beiden führen auch die teaminterne Punktewertung an. Spielmacher LeBlanc steht momentan bei fünf Toren und acht Vorlagen. Ihm auf den Fersen ist Stieler mit drei Treffern und ebenfalls acht Assists.

14 Spiele der Hauptrunde in der Gruppe Süd sind gespielt, zehn Partien stehen noch aus. Für die Panther folgt jetzt ein München-Doppelpack: Am Mittwoch und Montag ist der EHC in Augsburg zu Gast.

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