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Eishockey

04.09.2018

Augsburger Panther stoßen auf das Ende der Vorbereitung an

John Rogl (von links), Adam Payerl und Matt Fraser waren bei Riegele-Chef Sebastian Priller zu Gast, um das traditionelle Einbrauen des „Panther Pur“ zu überwachen.
Bild: Ulrich Wagner

Die Panther pflegen eine Tradition: Als einziges DEL-Team haben sie ihr eigenes Bier. John Rogl bewies im Spiel gegen Straubing Nehmerqualitäten.

Duanne Moeser überlegt nur kurz, dann sagt er: „Vermutlich war ich jedes Mal dabei.“ Zum 20. Mal lud Sebastian Priller am Montag die Panther zum Einbrauen ins Brauhaus Riegele ein. Diesmal standen die drei Neuzugänge John Rogl, Adam Payerl und Matt Fraser am Braukessel und ließen sich in die Geheimnisse der Braukunst einweihen. Als einziger Erstligist bekommen die Panther auch in dieser Saison ihr eigenes Bier. Moeser hat diesen Termin einst schon als Spieler erlebt, inzwischen nimmt er als Teammanager daran teil. Zum einen ist er für den Klub wichtig, da Riegele ein Sponsor der Panther ist. Zum anderen signalisiert er traditionell das nahende Ende der Vorbereitung. „Man merkt den Jungs an, dass sie jetzt endlich loslegen wollen“, sagt Moeser.

Die spannendste Geschichte des Testspiels gegen Straubing dreht sich um John Rogl

Rogl kann das nur bestätigen. Der 21-Jährige ist heiß auf den Saisonstart. „Es ist einfach was anderes, wenn es wieder um Punkte geht.“ Dabei haben die Panther bisher eine ordentliche Vorbereitung absolviert. Vier Siege und zwei Niederlagen lautet die Bilanz nach sechs von sieben Testspielen. Ein Dämpfer war bisher nur die 0:4-Pleite in Straubing am Sonntagabend. Das Ergebnis allerdings gebe nicht den Spielverlauf wieder, sagt Moeser. „Bis auf zehn Minuten im ersten Drittel waren wir mindestens gleichwertig. Die haben aber unsere Fehler eiskalt ausgenützt und hatten einen starken Torwart.“ Zwischen den Pfosten stand der ehemalige NHL-Goalie Jeff Zatkoff.

Die spannendste Geschichte des Spiels schrieb aber Rogl im Verborgenen. Mitte des zweiten Drittels schnitt ihm der Schlittschuh eines Gegenspielers den Oberschenkel auf. „Ich habe die zehn Minuten bis zur Pause noch weiter gespielt und mich dann in der Kabine schnell nähen lassen“, erzählt der 1,95-Meter-Hüne ganz entspannt und nippt an seinem alkoholfreien Bier. Eishockeyprofis sind hart im Nehmen. „Es zieht noch ein bisschen beim Laufen, ist aber kein Problem.“

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In Augsburg will Rogl den nächsten Schritt gehen

Rogl will in Augsburg den nächsten Schritt seiner Entwicklung gehen. In der vergangenen Saison absolvierte er sechs Partien in der DEL für die Adler Mannheim. Überwiegend wurde der gebürtige Landshuter, der auch aus dem Nachwuchs des EVL stammt, aber per Förderlizenz für die Kassel Huskies in der DEL2 eingesetzt. Jetzt soll der Schritt zur Stammkraft in der höchsten deutschen Spielklasse gelingen, auch wenn Rogl Kampfansagen vermeidet. „Ich will mich im Training und in den Vorbereitungsspielen anbieten. Dann schauen wir mal.“

Zuletzt hatte Rogl davon profitiert, dass Henry Haase wegen eines Infekts ausfiel. Als siebter Verteidiger spielte der 21-Jährige mit wechselnden Partnern, „eigentlich habe ich inzwischen schon mit jedem zusammen auf dem Eis gestanden“.

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