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Das sind die zwei Baustellen der Augsburger Panther

Kommentar Von Milan Sako
16.03.2021

Plus Zu wenige Punkte, Rückstand auf die Play-offs: Warum die Panther den eigenen Ansprüchen hinterher hinken.

Erfolg ist im Profisport nur bedingt planbar. Dennoch sind zwei Faktoren im Eishockey entscheidend, wenn am Ende die Rechnung aufgehen soll: ein überragender Torwart und ein funktionierendes Powerplay. Dann klappt es sehr wahrscheinlich auch mit der K.-o.-Runde. Genau deshalb hinken die Augsburger Panther nach der Doppelrunde hinterher, sind Vorletzter mit sechs Punkten Rückstand auf Platz vier.

Stammkeeper Roy klebt das Pech in Form von Verletzungen und Coronavirus an der Kelle. Sein Stellvertreter Keller zeigt sich verbessert gegenüber dem Vorjahr, aber die Konkurrenz ist auf der zentralen Eishockey-Position stärker besetzt.

Das Powerplay der Augsburger  Panther verdient den Namen nicht

Das Powerplay verdient in Augsburg diesen Namen nicht. Eine Überzahleffizienz von 10,3 Prozent ist der schwächste Wert aller 14 DEL-Klubs. Seitdem die Version mit Simon Sezemsky als Direktschützen nicht mehr funktioniert, experimentiert Trainer Tuomie erfolglos. Das hat Folgen: Wer im Powerplay nicht trifft, muss sich bei fünf gegen fünf plagen und oft einem Rückstand hinterherlaufen. Für das Torhüter-Pech kann Tuomie nichts, das Powerplay ist jedoch seine Baustelle.

Klubchef Sigl hatte 2020 bis in den Juni mit seiner Trainerentscheidung gezögert. Nun hat Tuomie nur noch 14 Spiele Zeit, Argumente für sich zu liefern. Der Trainerstuhl mag in Augsburg kein Schleudersitz sein, aber auch beim AEV gilt das Leistungsprinzip.

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