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Augsburger Panther

02.10.2018

Die Panther im hohen Norden: AEV trifft auf Bremerhaven

Drew LeBlanc trägt bei den Panthern den roten Helm des Topscorers. Der Spielmacher ist auch in dieser Saison Dreh- und Angelpunkt des Augsburger Spiels.
Bild: Jan Huebner

Mit einem Sieg im Rücken reist Augsburg nach Bremerhaven. Dort wartet ein weiterer Gegner aus dem Tabellenkeller, der zuletzt aber für eine Überraschung sorgte.

Zum ersten Mal in dieser Saison hatten die Panther unter Druck gestanden. Nach dem schweren Auftaktprogramm, das Augsburg ausschließlich Topteams und nur vier Punkte beschert hatte, war Schwenningen am Sonntag der erste Gegner aus den unteren Tabellenregionen. Ein Sieg gegen das Schlusslicht war fast schon Pflicht, andernfalls wären die Panther früh im Keller der DEL festgehangen. Die Mannschaft von Trainer Mike Stewart löste die Aufgabe im Schwarzwald souverän. 3:0 stand es nach 60 unspektakulären Minuten.

Anständig sei die Leistung gewesen, befand Stewart am Tag danach. Die Defensive stand erneut sicher und diesmal lieferte auch die Offensive. Viermal in Folge hatten die Panther zuvor nur je einen Treffer erzielt. Zwölf Tore nach den ersten sechs Spielen sind der zweitschlechteste Wert der Liga, nur Schwenningen hat noch seltener getroffen (5). Auf der anderen Seite sind 15 Gegentreffer eine ordentliche Bilanz angesichts der starken Gegner. Nur Düsseldorf (9) und Köln (12) haben weniger kassiert.

AEV bleibt gegen Schwenningen ohne Gegentore

Gegen Schwenningen kam kein weiteres Gegentor dazu – was auch daran lag, dass Markus Keller im Tor der Panther stark hielt. Stewart zieht seinen Plan durch, auch ihm regelmäßig Spielpraxis zu verschaffen. Olivier Roy bleibt zwar die Nummer eins, soll sich aber nicht zu sicher fühlen. Keller rechtfertigte seinen Einsatz mit dem ersten Shutout der Saison.

„Nach dem 3:0 sind wir für meinen Geschmack etwas zu locker geworden“, sagte Stewart. „Aber Markus Keller hat einige gefährliche Situationen sehr gut gelöst.“ Erst im letzten Drittel fand seine Mannschaft die richtige Mischung aus Kraft sparen und trotzdem souverän spielen. „Die hatten zwar noch ein paar gute Chancen, aber ich hatte keine Sorge mehr, dass das noch kippen könnte“, gab Stewart zu.

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Mit diesem Gefühl war er nicht allein. Die Halle in Schwenningen leerte sich schon lange vor Ende des Spiels. Diejenigen, die blieben, schauten entweder apathisch zu oder pfiffen. Während die Wild Wings tief in der ersten Krise der Saison stecken, geht es für Augsburg am Dienstagabend (19.30 Uhr) in Bremerhaven weiter. Direkt nach dem Spiel in Schwenningen fuhr die Mannschaft noch bis Kassel weiter, übernachtete dort und reiste am Montag nach dem Frühstück und einem kleinen Spaziergang weiter in Richtung Norden.

Trainer Mike Stewart: Eine Frage der Kraft und des Fokus

Dort wartet ein Gegner, der ebenfalls holprig in die Saison gestartet ist, am Sonntag aber ein dickes Ausrufezeichen setzte. 2:1 gewann Bremerhaven in der Verlängerung gegen Mannheim. Vier Punkte machen die Pinguins auf Platz zwölf zum Tabellennachbarn der Panther. Stewart: „Sie sind läuferisch stark, haben vier ausgeglichene Reihen und im Tor mit Tomas Pöpperle einen richtig starken Mann.“

Für beide Mannschaften ist es das dritte Spiel in fünf Tagen, „deshalb ist es auch eine Frage der Kraft und des Fokus“, sagt Stewart. Genau das könnte ein kleiner Vorteil für die Augsburger sein, die gegen Schwenningen im letzten Drittel ein paar Körner sparten. Stewart verteilte die Eiszeit gleichmäßig und schonte seine Top-Leute.

 

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