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Augsburger Panther

12.01.2021

Elf Tore in München: Der AEV schlägt den EHC München knapp

Die Spieler der Augsburger Panther jubelten beim Auswärtssieg in München.
Bild: Peter Schatz

Die Augsburger Panther gewinnen nach einem überragenden zweiten Drittel mit 6:5 beim Titelfavoriten EHC München. Ein Neuzugang aus Memmingen glänzt als Passgeber.

Augsburg kommt allmählich in Schwung: Ein grandioses zweites Drittel mit fünf Treffern bescherte den Panthern einen verdienten Erfolg gegen einen der Meisterschaftsfavoriten der Deutschen Eishockey-Liga. Im siebten Match der verkürzten Hauptrunde feierte der AEV mit 6:5 (1:2, 5:1, 0:2) gegen den EHC Red Bull München seinen zweiten Saisonerfolg. Das erste Duell ebenfalls im heimischen Olympia-Eisstadion zum Saisonauftakt hatten die Oberbayern noch mit 3:2 für sich entschieden.

Schon oft lief die Mannschaft von AEV-Trainer Tray Tuomie bisher von Beginn an einem Rückstand hinterher, doch in München klappte es bereits nach fünf Minuten. Einen harmlosen Schlenzer von Augsburgs Verteidiger Wade Bergman ließ EHC-Keeper Daniel Fießinger weit nach vorne prallen und diese Vorlage nutzte Adam Payerl zum 1:0. Doch EHC-Coach Don Jackson, der sein 900. DEL-Match an der Bande erlebte, musste nicht lange auf den Ausgleich warten. In der 9. Minute glich Ex-Nationalstürmer Philip Gogulla aus.

Augsburger Panther erleben wildes zweites Drittel

Beim 2:1 von Maximilian Daubner leisteten sich die Hauptschiedsrichter Lukas Kohlmüller und Lasse Kopitz eine Fehlentscheidung. Regel 96 besagt, dass ein Schlittschuh-Tor nicht gegeben werden darf, wenn eine „erkennbare Kickbewegung“ vorliegt. Nichts anderes zeigte die Zeitlupe bei Sport1. Mit seinem starken rechten Fuß traf Daubner. Eine nicht nachvollziehbare Schiri-Entscheidung brachte dem Favoriten die erste Führung. Doch es kam noch viel wilder im zweiten Abschnitt.

Danny Kristo (rechts) wechselte im Januar 2021 aus der KHL zum AEV.
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Bild: Siegfried Kerpf

Die Panther haderten nicht, sondern legten nach der ersten Pause mit fünf Treffern das beste Drittel der bisherigen Spielzeit aufs Eis. Die ersten drei Tore fielen innerhalb von 98 Sekunden. Dennis Miller, der für den verletzten Kanadier Spencer Abbott in den Kader gerückt war, glich zum 2:2 aus. Drew LeBlanc und Neuzugang Daniel Kristo mit seinem DEL-Premierentreffer im zweiten Einsatz stellten auf 4:2. Wieder Spielmacher LeBlanc und Thomas J. Trevelyan erhöhten nach einem zwischenzeitliche Tor des Münchners Trevor Parkes auf 6:3. Überragende Übersicht zeigte der 21 Jahre junge AEV-Stürmer Samir Kharbutli. Der vom Drittligisten Memmingen gewechselte Außen bereitete vier der fünf Treffer in Abschnitt zwei vor.

EHC-Coach Jackson, der mit acht Deutschen Meisterschaften (drei Mal mit München, fünf Mal mit Berlin) erfolgreichste DEL-Trainer, hatte genug von seinem unsicheren Schlussmann Fießinger gesehen und wechselte zum letzten Abschnitt Daniel Allavena ein. Der Weckruf kam bei der Mannschaft an. In Überzahl verkürzte Redmond auf 4:6. Augsburg stand nun unter Druck, oft genug hatte man in den vergangenen beiden Jahren scheinbar sichere Führungen gerade gegen München noch verschenkt. Doch die Panther retteten mit einem erneut starken Torhüter Markus Keller den ersten Hauptrundensieg in München seit 2015 über die Zeit. Der Anschlusstreffer zum 5:6 von Boyle fiel eine halbe Sekunde vor Schluss und damit zu spät. Der AEV scheint bereit für das Duell am Freitag (20.30 Uhr) gegen Ingolstadt.

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13.01.2021

Glückwunsch Jungs - ihr habt King Don sein Jubiläum versaut!!!

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