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AEV

26.10.2018

Erfolgsserie der Augsburger Panther reißt gegen München

Drew LeBlanc (links) verteidigt die Scheibe gegen Münchens Konrad Abeltshauser. Am Ende setzte sich jedoch der deutsche Meister gegen die Augsburger Panther durch.
Bild: Siegfried Kerpf

Die Partie zwischen den Augsburger Panthern und dem Meister aus München war lange spannend. Doch am Ende gab es für den AEV nichts zu holen.

Die Erfolgsserie der Panther ist gerissen. Im bayerischen Derby gegen den EHC München musste sich Augsburg am Freitagabend vor 6139 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion mit 0:2 (0:0, 0:0, 0:2) geschlagen geben. Sechs Spiele hatte die Mannschaft von Trainer Mike Stewart zuvor in Folge gewonnen, was die Eishockey-Anhänger in Augsburg mobilisierte. „Ausverkauft“ meldeten die Panther schon am Freitagmittag.

Das Duell mit dem Serienmeister fand also vor toller Kulisse statt – deren größter Teil im ersten Drittel für ein fünfminütiges Pfeifkonzert sorgte. Auslöser war ein Foul von Sahir Gill, das dessen Arbeitstag schon in der 14. Minute beendete. Für einen Check gegen das Knie des Münchners Justin Schütz saß der Neuzugang zunächst fünf Minuten auf der Strafbank und musste dann vorzeitig zum Duschen. Seine Kollegen auf dem Eis überstanden die lange Unterzahl schadlos, mussten aber viel Kraft in die Abwehrarbeit investieren.

Defensive der Augsburger Panther stand lange sicher

Zuvor hatten sich die Panther ein leichtes Chancenplus erarbeitet. Vor allem die beiden Edeltechniker Matt White und Drew LeBlanc, der mal wieder Zusatzschichten absolvierte und Gill in dessen Reihe als Center ersetzte, zeigten immer wieder ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten. Die beste Chance vergab White, als er nach einem Alleingang nur den Pfosten traf (3.). LeBlanc schoss in der achten Minute knapp am Tor vorbei. Alle anderen Offensivbemühungen endeten in den Fängen von EHC-Torwart Danny aus den Birken, der, wie schon im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams (1:2), eine starke Leistung zeigte.

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München kam besser aus der ersten Pause und machte sofort Druck. Wenig war beim Meister davon zu merken, dass er mit den beiden Ex-Augsburgern Trevor Parkes und Justin Shugg sowie Michael Wolf und Mads Christensen auf vier Stammkräfte verzichten musste. Augsburg überstand aber auch diese Phase ohne einen Gegentreffer. Die Defensive, in dieser Saison das Prunkstück der Panther, stand sicher. Bis zur 35. Minute: Plötzlich taucht Frank Mauer allein vor Olivier Roy auf, zieht ab – trifft die Querlatte. Direkter Gegenzug: Verwirrung vor Aus den Birken, White trifft den Puck nur halb. Der rutscht nur Zentimeter am Pfosten vorbei, ehe sich Aus den Birken auf das Spielgerät wirft. Durchatmen auf den Rängen, nicht so auf dem Eis. Das Tempo: weiter extrem hoch. Zweite Pause.

Mut des Panther-Trainers wurde nicht belohnt

Spätestens jetzt war klar, dass, ähnlich wie beim 1:0-Sieg am vergangenen Sonntag in Nürnberg, ein einziger Fehler entscheidend sein könnte. Der Qualität des Spiels schadete diese Erkenntnis nicht. Münchens NHL-Legende Matt Stajan hatte acht Minuten vor der Schlusssirene die Entscheidung auf dem Schläger, verzog aber. Kurz darauf das gleiche Spiel auf der anderen Seite, dort schoss Thomas Holzmann vorbei.

Dann die Entscheidung: Für den Bruchteil einer Sekunde stand Maximilian Daubner allein vor Roy und drückte einen Abpraller durch dessen Schoner (56.). Jetzt musste Stewart alles riskieren und nahm seinen Torwart vom Eis. Der Mut wurde nicht belohnt, Daubner traf 16 Sekunden vor Ende ins leere Tor zum 0:2. Schon am Sonntag steht das nächste Heimspiel an. Dann gastieren die Kölner Haie im Curt-Frenzel-Stadion (19 Uhr).

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