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Für AEV-Trainer Tray Tuomie gilt offenbar: Nix g’sagt is g’lobt g’nug

Kommentar Von Andreas Kornes
27.01.2021

Plus Nach dem Fehlstart wurde in sozialen Netzwerken auf AEV-Trainer Tray Tuomie geschimpft. Jetzt, im Moment des Erfolgs, fliegen ihm die Herzen immer noch nicht zu.

Es war ein kapitaler Fehlstart, den die Augsburger Panther in die Saison hingelegt haben. Vier Spiele: null Punkte. Mangels Möglichkeit, Trainer Tray Tuomie im Stadion auszupfeifen, wurde eben in den sozialen Netzwerken geschimpft. Es folgten vier Derby-Siege und zwei knappe Niederlagen gegen den deutschen Meister Mannheim, eine davon nach Verlängerung.

Jetzt könnte man glauben, der Trainer, der ja die Schuld für den Misserfolg trug, würde nun dafür gelobt, das Ruder herumgerissen zu haben. Weit gefehlt. Tuomie taucht in den Pöbelecken des Internets gar nicht mehr auf. Das ist durchaus bemerkenswert, denn im Misserfolg war er dort allgegenwärtig.

AEV-Trainer Tray Tuomie fliegen die Herzen nicht zu

Die Mannschaft hat sich, auch dank zweier Neuzugänge, gefangen. Natürlich ist bei Weitem noch nicht alles perfekt, 35 Gegentore nach zehn Spielen sind deutlich zu viel. Aber mittlerweile ist ein Spielsystem erkennbar. Die jungen Profis bekommen Eiszeit und zahlen das Vertrauen zurück.

Tuomie ist kein Charismatiker, wie Mike Stewart einer war. Keiner, der sich nach Siegen von den Fans feiern lässt. Täte er es, es würde mindestens seltsam wirken. Tuomie ist ein ruhiger, akribischer Arbeiter. Einer, der eher Gefahr läuft, Eishockey zu sehr zu verkopfen. Er ist keiner für die Herzen der Fans. Deshalb gilt für ihn wohl die alte schwäbische Weisheit: Nix g’sagt is g’lobt g’nug.

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