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Augsburger Panther

30.01.2020

Haase und die Abwehr sind gegen München gefordert

Henry Haase und seine Augsburger sind im Aufwärtstrend. Ob der allerdings auch in München anhalten wird?
Bild: Siegfried Kerpf

Der Verteidiger sagt, wie die Augsburger Panther beim DEL-Spitzenreiter München bestehen können. Torwart Roy ist ein Schlüssel zum Erfolg.

Die nächste Spitzenmannschaft wartet auf die Augsburger Panther. Nach dem Heimsieg gegen den Tabellendritten Straubing geht es nun gegen den Spitzenreiter der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Am Donnerstag um 19.30 Uhr tritt der AEV in der Olympia-Eishalle beim EHC Red Bull München an. Henry Haase sieht sein Team gut vorbereitet auf die hochkarätig besetzte Mannschaft von Trainer Don Jackson. „Wir haben, auch auswärts, unsere Fehler minimiert und liegen inzwischen auf einer Wellenlänge. Man merkt in unserer Mannschaft, dass die Jungs im Endspurt richtig heiß sind. Alle möchten eine lange Saison, möchten das großartige Gefühl in den Play-offs wieder erleben“, sagt der Verteidiger.

Olivier Roy findet zu alter Stärke zurück

Entscheidender Faktor ist Olivier Roy. Der Frankokanadier hatte zu Saisonbeginn mit den Folgen einer Blinddarm-Operation und Verletzungen (Fingerbruch und Muskelanriss an den Adduktoren) zu kämpfen. Doch der Schlussmann findet immer mehr wieder zu alter Stärke zurück, auch die frühzeitige Vertragsverlängerung scheint ihn zu beflügeln. „Olivier Roy ist im Augenblick der Magier hinten drin, und das hilft uns“, sagt Henry Haase, der ebenfalls einen Kontrakt in Augsburg für die kommende Saison besitzt.

Negative Saisonbilanz des AEV gegen München

Die bisherige Saisonbilanz gegen die Oberbayern ist negativ. Das erste Spiel in München verloren die Panther sogar glatt mit 0:6. In Augsburg begann die Saison mit einer knappen 1:2-Niederlage. Anfang Dezember feierten die Panther im Curt-Frenzel-Stadion mit 5:2 den ersten Saisonsieg gegen den EHC.

Die Gäste werden einen überragenden Torwart Roy und eine starke Abwehr benötigen, wenn sie in München erfolgreich sein wollen. Denn Fakt ist: Seit sieben Spielen in der Münchner Eishalle haben die Panther in 60 Minuten höchstens ein Tor erzielt.

Haase: „Wir sollten jetzt nicht hochnäsig werden“

„Der aggressiveste Gegner in der Liga ist aktuell Straubing, die haben wir besiegt. München macht auch viel Druck, versucht es allerdings eher technisch zu lösen“, sagt Haase über die kommende Aufgabe und fügt an: „Wir sollten jetzt nicht hochnäsig werden, nur weil wir zwei Spiele zuhause gewonnen haben.“ Ziel sei es, an der konzentrierten Vorstellung gegen die Niederbayern anzuknüpfen. „Wir haben hart gespielt, waren schnell und haben unsere Chancen genutzt. Das braucht man, um gegen Spitzenmannschaften wie Straubing oder jetzt München zu bestehen.“

Zuletzt lief es bei München nicht nach Wunsch

Überragender Torjäger der Bullen ist Ex-Panther Trevor Parkes mit 21 Treffern, gefolgt von Nationalstürmer Yasin Ehliz (19) und dem US-Amerikaner Chris Bourque (14). Der ehemalige AEV-Stürmer Justin Shugg wird Red Bull München mit Ablauf seines Vertrages zum Monatsende verlassen. Der 28-Jährige war im Dezember 2019 als Reaktion auf die damalige Verletztenmisere verpflichtet worden. Der Amerikaner, der nach einer Schulterverletzung erst wieder Tritt fassen musste, blieb in 13 Einsätzen mit einem Treffer und einer Vorlage allerdings relativ blass.

Im Gegensatz zu den Panthern, die sich im Aufwärtstrend befinden, läuft es für den EHC zuletzt nicht nach Wunsch. Von 24 möglichen Punkten in 2020 konnten die Münchner gerade einmal elf Zähler erobern.

Hören Sie sich dazu auch unseren Podcast mit vier Top-Sportlern an. Mit dabei ist unter anderem AEV-Spieler Simon Sezemsky:

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