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Augsburger Panther

31.10.2018

Mike Stewarts Erinnerung an einen schwarzen Abend

Mike Stewart, Trainer der Augsburger Panther, will am Halloween-Abend Revanche für die 0:4-Pleite nehmen, die sich sein Klub Anfang Oktober in Bremerhaven abgeholt hatte.
Bild: Siegfried Kerpf

Nach einer deftigen Pleite in Bremerhaven starteten die Augsburger Panther ihre Siegesserie. Beim Rückspiel zählt Trainer Stewart auf grundlegende Tugenden.

Der 31. Oktober ist für Panther-Trainer Mike Stewart ein besonderer Termin. Der AEV-Coach, vor 46 Jahren im kanadischen Calgary geboren, sagt: „Halloween ist in meiner Heimat ein riesiges Event, das macht großen Spaß. Ich finde es gut, dass das hier in Deutschland jetzt auch so aufgenommen wird.“

Ein wichtiges Element an Halloween ist das Gruseln – wenn Stewarts Schützlinge am Halloweenabend um 19.30 Uhr (live auf Telekomsport) gegen Bremerhaven ihr Heimspiel bestreiten, dürften einige Augsburger Fans sich tatsächlich noch etwas unbehaglich fühlen. Nämlich dann, wenn sie an das Hinspiel Anfang Oktober bei den Fischtown Pinguins zurückdenken. 0:4 hieß es damals aus Augsburger Sicht. Es war die sechste Niederlage im siebten Saisonspiel, ein rabenschwarzer Abend. Erste Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Mannschaft waren aufgekommen.

Nach der Packung in Bremerhaven gab es für den AEV sieben Siege in acht Spielen

Nicht einmal einen Monat ist das her. Und doch scheint es, als ob Ewigkeiten zwischen der bitteren Partie in Norddeutschland und der heutigen Siegesserie der Augsburger Panther liegen. Nach der Packung gegen die Pinguins gewann die Mannschaft von Mike Stewart Spiel um Spiel, in den folgenden acht Begegnungen gab es sieben Siege. Der AEV-Coach will der Begegnung gegen seinen Ex-Klub keine große Bedeutung zukommen lassen, will auch in der Rückbetrachtung dieser Saisonphase nicht von einer Talfahrt sprechen. „Wichtig ist, dass es jetzt bei uns läuft.“

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Warum das so ist? Nach Einschätzung Stewarts sind es die grundlegenden Dinge, die nun funktionieren – vor allem die Verteidigung funktioniert nun bei den Panthern besser als noch zu Saisonbeginn. „Unsere Devise ist: Die Defensive kommt zuerst. Und dann werden wir unsere Chance nutzen, auch gegen Bremerhaven.“

Das Duell der beiden Teams sieht Stewart als eines der ähnlichen Ansätze: Genau wie der AEV gelten die Pinguins als enorm konterstark. „Die laufen mit vier, fünf Mann auf unser Tor, wenn sie den Puck erobert haben. Aber wir wollen unsere Heimstärke nutzen.“ Bremerhaven hat nach zwei Niederlagen in Serie am Sonntag wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert. Gegen die kriselnden Wolfsburger Grizzlys setzte sich die Mannschaft von Thomas Popiesch mit 6:3 durch.

Bei den Augsburger Panthern sind bis auf eine Ausnahme alle Spieler fit

Pluspunkt für die Augsburger Panther: Bis auf den verletzten Kapitän Steffen Tölzer sind alle Spieler fit – und der frisch eingedeutschte T.J. Trevelyan brennt auf seine Einsätze. Dass das Augsburger Talent Marco Sternheimer wegen der Rückkehr des Stürmers zuletzt weniger Eiszeit bekommen hatte, gehört zu den persönlichen Schicksalen im Kader. Stewart macht seinem Talent aber Mut: „Sternheimer wird auch wieder seine Eiszeit bekommen. Mir ist egal, wie alt oder jung einer ist. Wer spielt, wird weiterhin eine Entscheidung von Tag zu Tag sein.“

Auflaufen werden die Panther gegen Bremerhaven übrigens traditionell in Halloween-Trikots. Das sollte es aus Stewarts Sicht dann aber auch schon gewesen sein mit den Grusel-Einheiten.

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