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Eishockey

01.11.2018

Mike Stewarts Worte wirken bei den Panthern

Mike Stewart richtete einige deutliche Worte an seine Mannschaft.
Bild: Siegfried Kerpf

Der AEV-Trainer muss deutlich werden, ehe sein Team gegen Bremerhaven siegt. Dann zeigt seine Mannschaft, was sie dieses Jahr so stark macht.

Mike Stewart hätte allen Grund gehabt, zufrieden zu sein. 4:1 hatten die Augsburger Panther am Mittwochabend gegen Bremerhaven gewonnen – doch der Trainer wäre kein Trainer, hätte er nicht auch noch jede Menge Verbesserungspotenzial gesehen. Vor allem in den ersten beiden Dritteln, an deren Ende es 1:1 gestanden hatte. „Wir waren immer einen Tick zu spät. Unsere Stürmer waren nicht so engagiert wie normal“, sagte Stewart. Daraus sei dann auch prompt das Gegentor entstanden. Ein paar deutliche Worte seien nötig gewesen, „weil es einfach nicht gut genug war“.

Die Worte wirkten. Patrick McNeill (46.), Daniel Schmölz (51.) und Jaroslav Hafenrichter (60.) trafen im letzten Durchgang zum 4:1-Sieg. Die 1:0-Führung hatte Sahir Gill in der 15. Minute erzielt.

Simon Sezemsky ist als einziger Panther auch in der Länderspielpause im Einsatz

Mit dem Sieg haben sich die Panther in der Spitzengruppe der Deutschen Eishockey Liga etabliert. 31 Punkte aus den ersten 16 Spielen hat noch keine Augsburger Mannschaft in der DEL-Geschichte geholt. Am Sonntag wartet das Auswärtsspiel in Mannheim, dann pausiert die Liga ein Wochenende lang. Grund: In Krefeld nimmt die Nationalmannschaft am Deutschland Cup teil. Aus Augsburg ist der Verteidiger Simon Sezemsky nominiert.

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Dessen Kollegen bekommen vier Tage Pause. „Das ist gut, um die Batterien wieder aufzuladen“, sagt Spielmacher Drew LeBlanc. Der Marathonmann im Team, der regelmäßig mehr als sechs Kilometer in einem Spiel zurücklegt, fühle sich zwar nicht müde, trotzdem freut er sich auf die kleine Auszeit. „Du kommst dann auch mal aus der Stadt raus und siehst etwas anderes als immer nur die Eishalle.“

 

Panther
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So sieht das Panther-Team in der Saison 2018/19 aus
Bild: Ulrich Wagner

Vorher aber steht noch die Fahrt nach Mannheim an. Das erste Spiel gegen den Tabellenführer endete wenig schmeichelhaft für die Panther. 1:5 hieß es nach 60 einseitigen Minuten. „Das war die bisher beste Mannschaft, gegen die wir gespielt haben“, sagt LeBlanc. Er liebe solche Herausforderungen aber: „Du willst immer gegen die Besten spielen und versuchen, sie zu schlagen.“

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