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Augsburger Panther

11.01.2021

Panther-Goalie Markus Keller lobt: "Wir haben super gespielt"

Die Augsburger Panther (unten Spencer Abbott) wehrten sich mit aller macht gegen die Adler Mannheim. Trotzdem gewann der deutsche Meister in der Verlängerung.
Bild: Siegfried Kerpf

Plus In der Verlängerung sicherten sich die Adler Mannheim am Sonntagabend den 4:3-Sieg gegen eine Augsburger Mannschaft im Aufwind. Das sagt Panther-Torwart Markus Keller dazu.

An Markus Keller hatte es nicht gelegen. 29 Schüsse parierte der Torwart der Panther. Viermal war er machtlos. In der Verlängerung sicherten sich die Adler Mannheim am Sonntagabend den 4:3-Sieg gegen eine Augsburger Mannschaft, die sich im Aufwind befindet. Dem ersten Saisonsieg in Straubing folgte die knappe Niederlage gegen den deutschen Meister. 3:3 hatte es nach 60 unterhaltsamen Minuten gestanden, was beiden Teams mindestens einen Zähler bescherte. Den Zusatzpunkt sicherte sich Mannheim durch den Treffer von Matthias Plachta. Unzufrieden war Keller deswegen aber noch lange nicht. „Wir haben super gespielt, da wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen“, sagte der Torwart.

AEV-Torwart Markus Keller über seine Rolle als Ersatzmann

Ob Keller auch morgen Abend in München (20.30 Uhr/Sport1) wieder das Panther-Tor hüten wird, war am Montag noch nicht bekannt. Stammgoalie Olivier Roy fehlte zuletzt wegen einer Muskelverletzung. Für Keller ist die Rolle des Ersatzmannes kein Problem. „Man will natürlich immer spielen. Aber ich weiß, was mein Job ist. Ich weiß, dass ich der Backup bin, und bereit sein muss.“

Gegen Mannheim bewies der gebürtige Augsburger einmal mehr, dass auf ihn Verlass ist. Mannheim machte von Beginn an Druck und erarbeitete sich ein deutliches Chancenplus. Damit war aber zu rechnen gewesen, zumal Augsburg gleich drei Verteidiger fehlten. Gegen München wird sich die Personalsituation zumindest geringfügig bessern. Scott Valentine hat seine Sperre nach einem Stockstich im Spiel gegen Nürnberg abgesessen und ist wieder dabei. Unklar ist dagegen noch, ob Henry Haase nach einer Gehirnerschütterung (zugezogen im Spiel gegen Straubing) schon wieder spielen darf. Niklas Länger wird nach überstandener Corona-Infektion noch geschont.

Mannheims Brendan Shinnimin mit einem Hattrick

Gegen Mannheim bewiesen die Panther aber, dass erfolgreiche Defensivarbeit immer auch die Stürmer einschließt. Alle arbeiteten auch nach hinten mit. Sehr zur Freude von Torwart Keller. „Die Jungs haben viel vor dem Tor weggeräumt und viele Schüsse geblockt.“ Er setzt auch weiterhin auf die Flexibilität seiner Kollegen. „Es kann uns in dieser Saison öfter passieren, dass wir ganz kurzfristig Ausfälle haben, wenn zum Beispiel jemand am Morgen einen Schnupfen hat und nicht spielen darf.“

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Bild: Siegfried Kerpf

Trotz allen Einsatzes gelang es am Sonntag vor allem nicht, Mannheims Brendan Shinnimin unter Kontrolle zu halten. Der Kanadier erzielte alle drei Gästetreffer in der regulären Spielzeit.

Schlaflose Nächte werde ihm das aber nicht bereiten, sagte Markus Keller mit einem Grinsen im Gesicht. „Die ersten beiden Tore schießt er an unserem Verteidiger vorbei. Das waren keine unglaublichen Schüsse. Aber wenn du nichts siehst, ist es als Torwart eben schwierig. Beim dritten Treffer stand er vor dem leeren Tor. Er stand halt dreimal richtig.“

Das Powerplay bleibt eine Baustelle - ganz im Gegensatz zum Unterzahlspiel

Trotz des jüngsten Aufwärtstrends bleibt allerdings eine Baustelle: das Powerplay. 19 Überzahlsituationen verstrichen in den bisher sechs Saisonspielen ungenutzt. Ebenfalls noch ohne Powerplaytor sind auch die Nürnberg Ice Tigers, allerdings bei nur 13 Versuchen.

Gut, dass dafür das Unterzahlspiel umso besser funktioniert. In dieser Statistik stehen die Panther sogar ganz oben. In 23 Unterzahlsituationen kassierten sie erst einen Gegentreffer.

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