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Augsburger Panther

16.03.2020

Panther-Profis reisen wegen Donald Trump überstürzt ab

Augsburgs Spielmacher Drew LeBlanc ist mit seiner Familie (hier Tochter Sofina) noch nicht in seiner Heimatstadt Duluth angekommen.
Bild: Siegfried Kerpf

Plus Nach einer Trump-Rede verlassen die Augsburger Panther schleunigst die Stadt. Der US-Amerikaner Drew LeBlanc hängt mit seiner Familie in Chicago fest.

Donald Trump sorgt mit seinen Twitter-Beiträgen und Auftritten regelmäßig für Aufsehen. Eine Rede des US-Präsidenten Mitte vergangener Woche versetzte einen Teil des Panther-Kaders schier in Panik. Ursprünglich hatte die Mannschaft noch mit einem gemeinsamen Wochenendausflug die vorzeitig abgebrochene Saison in der Deutschen Eishockey-Liga ausklingen lassen wollen. Doch nachdem der US-Präsident die Schließung der Grenze in der vergangenen Woche bekannt gegeben und einen Einreise-Stopp für Einreisende aus Europa verhängt hatte, fürchteten auch die Nordamerikaner, in Augsburg festzusitzen und brachen Hals über Kopf auf. „Die Lage hat sich ja von einer Stunde auf die andere geändert und es war und ist auch jetzt nicht klar, welche Maschinen noch abheben“, erzählt Duanne Moeser. Der Sportmanager organisiert die Reisen der Eishockey-Profis. Innerhalb kürzester Zeit buchte der ehemalige Kapitän nun Flüge und organisierte die Abreise der Profis samt der Formalitäten. Sahir Gill, Adam Payerl, Patrick McNeill, Scott Valentine und Matt Fraser sind bereits nach Nordamerika geflogen.

Das Coronavirus bedeutet viel Arbeit für Sportmanager Duanne Moeser

Seit Samstag unterwegs und immer noch nicht zuhause in Duluth (Minnesota) angekommen ist die Familie von Drew LeBlanc. Vorsorglich hatten die Panther-Teamärzte dem Topscorer, seiner Frau und den Töchtern Sofina und Sylvie Atteste über den Gesundheitszustand ausgestellt. Dennoch mussten sich die LeBlancs am Flughafen in Chicago in Geduld üben und fünfeinhalb Stunden warten, bis sie in die USA einreisen durften. Mit dem Anschlussflug nach Duluth gab es jedoch Probleme, weshalb die Familie nun eine Zwischenstation bei Freunden in Chicago eingelegt hat. Ob der Panther-Topscorer das Augsburger Angebot auf eine Vertragsverlängerung angenommen hat, ist nicht bekannt.

Augsburger-Panther-Spieler Christoph Ullmann unterwegs nach Mannheim

Torwart Olivier Roy, Thomas J. Trevelyan, Mitch Callahan und Brady Lamb sitzen aus verschiedenen Gründen noch auf gepackten Koffern in Augsburg. Der neue Kapitän Lamb, dessen Vertragsverlängerung der Klub vor dem letzten Punktspiel gegen Köln am 8. März verkündet hatte, wartet auf den Reisepass für seinen vor wenigen Wochen geborenen Sohn Callaghan. Sobald die Papiere eingetroffen sind, wird sich auch Familie Lamb auf die Heimreise begeben. Sein Teamkollege Christoph Ullmann, der seine Karriere nach 918 DEL-Einsätzen beendet hat und nach Mannheim zurückkehrt, hat seine Zelte in Augsburg bereits abgebrochen. Den Hausrat verstaute der ehemalige Nationalstürmer gestern Vormittag im Auto und fuhr zurück zu seiner Familie nach Mannheim. Am Montagmorgen hatte der 36-Jährige sein Saisonbilanz-Gespräch mit Tray Toumie geführt. Ullmann, der künftig als Spielervermittler und Agent arbeiten wird, würde den Verbleib von LeBlanc begrüßen: „Er ist die tragende Säule im Augsburger Spiel und ist so wichtig für die Panther.“

Offen ist ebenfalls noch die Trainerfrage. Hauptgesellschafter Lothar Sigl hatte erklärt, dass sich die Panther Zeit nehmen wollen und erst nach Saisonende entscheiden, ob Tray Toumie auch in der kommenden Saison hinter der Bande steht.

Steffen Tölzer wir bei Kommunalwahl in den Gemeinderat von Graben gewählt

Seit Sonntag eine neue Aufgabe hat Steffen Tölzer. Der 34 Jahre alte Sportler wurde in Graben im Landkreis Augsburg auf der Wahlliste „Wir für Graben“ in den Gemeinderat gewählt. Er erhielt 565 Stimmen, wie die Gemeinde berichtete. Er wurde auf der Liste von Platz zwölf auf Rang fünf nach vorne gewählt, „Wir für Graben“ erreichte 5 von 16 Sitzen in dem Gemeinderat. „Ich habe nicht unbedingt damit gerechnet, deshalb freut es mich umso mehr, dass es geklappt hat“, sagt der 34-Jährige, der seine 18. Saison für den AEV bestritt und einen Vertrag für die kommende Saison besitzt. Tölzer war Anfang März als Kapitän der Panther zurückgetreten, nachdem ein Strafbefehl gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung bekannt geworden war.

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