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Eishockey

28.12.2017

Panther liefern Berlin einen großen Kampf

Matt White (weiß) und die Augsburger Panther fanden gegen Berlin (hier Michael DuPont) zu selten ein Durchkommen. Der Kampf um die Play-Offs wird nach der Niederlage nicht leichter.
Bild: Siegfried Kerpf

Doch die Eisbären setzten sich mit 4:2 durch. Panther-Schlussmann Roy hält überragend. Und Augsburg-Stürmer Schmölz feiert den einzigen Erfolg mit den Fäusten.

Rückschlag für Augsburg im Kampf um die Play-off-Plätze: Der siebenfache DEL-Meister Berlin erwies sich am Donnerstag als eine Nummer zu groß und siegte mit 4:2 (1:0, 1:0, 2:2). Wenn der Panther-Schlussmann Oilvier Roy, der mit 59 Eisbären-Schüssen eingedeckt wurde, der beste AEV-Mann war, dann sagt das viel über die Kräfteverhältnisse auf dem Eis. Die Augsburger kämpften vor allem im letzten Drittel mit viel Herz, doch die Gäste waren zu stark.

Der ehemalige DDR-Klub Dynamo aus Berlin zog die Fans an, nicht nur die des AEV. In ganz Deutschland sind die Anhänger verteilt und am Donnerstag stattete auch die „EHC Dynamo Sektion München“ seinen Lieblingen einen Besuch ab. Mit 6139 Zuschauer meldeten die Panther zum zweiten Mal nach dem München-Spiel ein ausverkauftes Curt-Frenzel-Stadion. Die rund 300 Eisbären-Fans durften zuerst jubeln, als Sean Backmann den Augsburger Schlussmann Olivier Roy zum 1:0 (8.) überwand. Der kanadische Keeper durfte wie schon zwei Tage zuvor beim 5:1 gegen Schwenningen ran. Da Spielmacher Drew LeBlanc nach der Geburt seiner Tochter am Mittwoch wieder in den Kader rückte, musste einer der zehn Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen. Es traf zum zweiten Mal in dieser Saison Thomas J. Trevelyan.

Es fehlte oft die Präzision

Die Augsburger rannten nach dem frühen Rückstand zwar mit viel Tempo und Einsatz an. Doch es fehlte zu oft die Präzision. Im zweiten Abschnitt hielt zunächst Olivier Roy seine Mannschaft im Spiel, als der Kanadier im AEV-Tor ein Solo von Sean Backmann stoppte. Der US-Stürmer erzielte dann aber das 2:0. Besonders bitter: den Nackenschlag mussten die Augsburger zwölf Sekunden vor der zweiten Drittelpause einstecken.

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Doch die Panther rannten weiter an. Nach starker Vorarbeit von Evan Trupp verkürzte Verteidiger Scott Valentine auf 1:2 (45.). Mit viel Glück verwandelte Jamie MacQueen einen Abpraller zum 1:3 (49.). Kleiner, aber feiner Unterschied: Auf der anderen Seite traf AEV-Stürmer David Stieler wenig später nur die Querlatte. Backmann mit seinem dritten Treffer zum 1:4 (53.) entschied die Partie. Wenigstens einen Punktsieg holte AEV-Stürmer Daniel Schmölz im Boxkampf mit dem Berliner Rankel. Mit einem verwandelte Penalty brachte der Trevor Parkes den AEV auf 2:4 (56.) heran. Mehr war nicht drin.

Augsburger Panther Roy – Valentine, Lamb; Guentzel, Rekis; Cundari, Tölzer; Dinger – Schmölz, Trupp, Holzmann; Parkes, LeBlanc, White; Hafenrichter, Stieler, Davies; Detsch, Kretschmann, Polaczek

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