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Augsburger Panther

07.01.2020

Panther und Tigers liefern sich ein Schneckenrennen um Platz 10

Panther-Torwart Markus Keller zeigte gegen Straubing eine starke Leistung, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.
Bild: Ulrich Wagner

Die Augsburger Panther patzen erneut auswärts, bleiben aber in den Play-off-Rängen. Weil Verfolger Nürnberg tief in einer Krise steckt. Was besser werden muss.

Ein Sieg und drei Niederlagen – das ist die ernüchternde Bilanz der vier Auswärtsspiele, die die Panther rund um Silvester in Folge absolvierten. Da die Mannschaft am Freitag in Wolfsburg erst in der Verlängerung verlor, brachte sie immerhin vier Punkte mit nach Augsburg. Bitter aus Sicht der Panther: alle drei Niederlagen waren mit nur einem Tor Unterschied. 2:3 in Berlin, 0:1 nach Verlängerung in Wolfsburg und 2:3 in Straubing lauteten die Ergebnisse. Vorausgegangen war ein 6:1-Sieg in Iserlohn.

Die Augsburger Panther sind in der Offensive nicht konsequent genug

Spielerisch und kämpferisch gibt es wenig an den jüngsten Leistungen auszusetzen. Es mangelt aber an der Chancenverwertung. Dazu kommen immer wieder grobe Aussetzer in der Defensive. Diese Mischung gab es auch am Sonntagnachmittag in Straubing zu sehen. Gegen die Überraschungsmannschaft der Saison zeigten die Gäste aus Augsburg ein gutes Auswärtsspiel, gingen aber erneut leer aus.

Dabei hatte die Partie verheißungsvoll begonnen. Matt Fraser brachte die Gäste in Überzahl in Führung (2.). Straubing war in der Folge zwar die bessere Mannschaft, Augsburgs Defensive aber hatte die Lage im Griff. Bis Frederik Eriksson zum 1:1 traf (10.).

Im zweiten Drittel verschoben die Kräfteverhältnisse deutlich zu Gunsten der Tigers. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 16 Sekunden sorgten Antoine Laganiere (38.) und Sandro Schönberger (38.) für die Vorentscheidung. Dass es nicht noch deutlicher wurde lag vor allem am starken Markus Keller, der im Tor den Vorzug gegenüber Olivier Roy erhalten hatte.

Als Thomas J. Trevelyan mit dem Anschlusstreffer nach einem wunderbaren Solo zum 2:3 traf (58.), kam noch einmal Spannung auf, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.

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Bild: Siegfried Kerpf

Kampf ums Play-off-Ticket: AEV profitiert vom Patzer Nürnbergs

Das Gute im Kampf um den begehrten zehnten Platz, der noch zur Teilnahme an den Play-offs berechtigen würde, ist, dass Verfolger Nürnberg in einer veritablen Krise steckt. Gegen Ingolstadt kassierten die Franken am Sonntag die achte Niederlage in Folge. Augsburg bleibt deshalb Zehnter, punktgleich mit Nürnberg. Anders als die Panther, die sich trotz der jüngsten Niederlagen in einer deutlich besseren Verfassung als im Herbst präsentieren, herrscht in Nürnberg Tristesse.

Die Panther allerdings konnten die Krise der Konkurrenz bisher nicht nutzen. Nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Freitag – dann endlich wieder im heimischen Curt-Frenzel-Stadion. Zu Gast ist ab 19.30 Uhr Schwenningen. Die Chancen auf das Erreichen der Play-offs sind für die Wild Wings eher von theoretischer Natur. Als Tabellenvorletzter beträgt ihr Rückstand auf Augsburg bereits zwölf Punkte.

Lesen Sie auch: Hilfe vom Spielmacher: Wie sich AEV-Talent Sternheimer durchbeißt

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