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Augsburger Panther

09.03.2018

Vertrag verlängert: Scott Valentine bleibt beim AEV

Scott Valentine hat seinen Vertrag bei den Augsburger Panthern verlängert.
Bild: Siegfried Kerpf

Scott Valentine hat seinen Vertrag verlängert. Trainer Stewart schätzt dessen robuste Spielweise. Ein Kollege wusste wohl früher über die Personalie Bescheid.

Im Nachhinein könnte man durchaus vermuten, dass Brady Lamb schon etwas länger über die jüngste Personalentscheidung der Augsburger Panther Bescheid wusste. Grund zu dieser Annahme ist ein Bild, dass der Panther-Verteidiger vor drei Tagen auf seiner Instagram-Seite postete. Darauf zu sehen: Lamb und sein Kollege Scott Valentine.

Die beiden hatten in der zurückliegenden Spielzeit ein Duo gebildet. Zu dem Bild schrieb Lamb, der seinen Vertrag bereits um ein Jahr verlängert hat, dass die Saison nicht so gelaufen sei, wie sie es geplant hätten. Er freue sich aber darauf, für eine weitere Saison zurückzukommen.

Valentines Spielweise: hart und kompromisslos

Seit Freitag ist klar, dass er bei seiner Rückkehr nach Augsburg einen alten Bekannten treffen wird. Valentine hat seine Arbeitspapiere ebenfalls um ein weiteres Jahr verlängert. Das gab der Verein aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Freitagnachmittag bekannt.

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Valentine war zur Saison 2016/17 von den Krefeld Pinguinen nach Augsburg gewechselt. Der Defensivspezialist absolvierte seitdem 99 DEL-Spiele für die Panther. Dabei brachte es der 1,89 Meter große und 101 Kilo schwere Linksschütze auf sieben Tore, 18 Assists und 99 Strafminuten. Valentine habe sich als hart arbeitender und kompromissloser Verteidiger bewiesen, heißt es in der Mitteilung, der zudem einen guten ersten Pass spielen kann.

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26 Bilder
So sieht das Team der Panther in der neuen Saison bislang aus
Bild: Ulrich Wagner

Interessant ist die Strafzeitenbilanz des 26-jährigen Kanadiers in der DEL. 2015 war er aus der nordamerikanischen AHL (Texas Stars) nach Krefeld gekommen und kassierte bei den Pinguinen stolze 126 Strafminuten – persönlicher Rekord. In seinem ersten Augsburg-Jahr waren es noch 71 Strafminuten. 2017/18 saß er dann nur noch 26 Minuten auf der Strafbank.

Panther wollen nächstes Jahr wieder richtig angreifen

Panther-Trainer Mike Stewart, der zu seinen aktiven Zeiten ebenfalls zu den robusteren Vertretern seiner Art zählte, schätzt Valentines körperbetontes Spiel. "Er ist der Typ Spieler, den du nicht als Gegner haben willst. Er spielt immer mit viel Leidenschaft und Begeisterung und gibt bei jedem Wechsel alles für sein Team. Wir sind froh, dass wir auch kommende Saison auf seine Dienste zählen können.“

In der gerade erst beendeten Saison hatte allerdings auch Valentine nicht an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen können. Gegen Ende der Spielzeit, die die Panther auf Platz zwölf beendeten, baute er tendenziell eher ab. "Leider konnten wir dieses Jahr als Team unsere Ziele nicht erreichen. Deshalb freue ich mich schon heute auf die nächste Saison, in der wir zusammen viele Dinge besser machen möchten“, kündigte Valentine an.

Und weiter: "Es ist verdammt schwer zu sehen, wie andere Teams jetzt in die schönste Zeit des Jahres starten, während die Saison für uns beendet ist. Aber nächstes Jahr greifen wir mit unseren Fans im Rücken wieder an.“

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