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Augsburger Panther

17.02.2020

Vertragsverlängerung? Daniel Schmölz wartet auf ein Signal der Panther

Zwölf Tore hat der Allgäuer Daniel Schmölz in dieser Saison schon geschossen. Ob er auch in der kommenden Saison im Trikot der Panther aufläuft, ist noch unklar.
Bild: Siegfried Kerpf

Plus Daniel Schmölz spielt in Augsburg gerade seine dritte Saison. Ginge es nach ihm, könnte eine vierte folgen. Sportlich liefert der Stürmer zuverlässig Argumente.

Daniel Schmölz gehört zu einer Sorte Profi, die begehrt ist in der Deutschen Eishockey Liga. Ein deutscher Stürmer, der zuverlässig trifft. Auch in dieser Saison hat der Allgäuer schon zwölf Tore auf dem Konto, obwohl er verletzungsbedingt sechs Spiele verpasste. In der vergangenen Saison kam er in 51 Hauptrundenpartien ebenfalls auf zwölf Treffer für die Panther plus zwei in den Play-offs. Im Jahr zuvor waren es 14. Noch aber ist unklar, ob Schmölz ein viertes Jahr in Augsburg bleibt. Wie der Stürmer im Gespräch mit unserer Redaktion betont, weiß er bislang nichts von einem Angebot der Augsburger Panther.

Der 28-Jährige sagte auf Nachfrage: "Ich habe noch nichts von offizieller Seite gehört, das läuft aber über meinen Agenten. Ich bin auf jeden Fall gesprächsbereit. Ich warte und hoffe, dass von Augsburger Seite etwas kommt. Mir und meiner Familie gefällt es hier."

Bei vielen Leistungsträgern haben die Augsburger Panther schon Klarheit geschaffen

Bisher haben die Panther für die kommende Saison folgende Spieler unter Vertrag: die Verteidiger Steffen Tölzer, Henry Haase, Simon Sezemsky und John Rogl, die Stürmer Marco Sternheimer, Thomas J. Trevelyan, David Stieler sowie die beiden Torhüter Markus Keller und Olivier Roy. Klarheit herrscht darüber hinaus auch über die sportliche Zukunft von Christoph Ullmann, der nach dieser Saison seine Karriere beendet.

Zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison hatte Panther-Hauptgesellschafter schon einen Großteil der aktuellen Mannschaft weiter verpflichtet. Diese hatte damals allerdings auch die beste Hauptrunde der Klubgeschichte gespielt. Aktuell dagegen deutet einiges darauf hin, dass sich die Mannschaft mit dem Minimalziel zufriedengeben muss und als Zehnter in die Pre-Play-offs einzieht.

Brady Lamb ist der Abwehrchef der Panther - und das schon seit 2014.
14 Bilder
Der bisherige AEV-Kader für die Saison 2020/21
Bild: Siegfried Kerpf

Eine Gelegenheit, sich in der Tabelle nach oben zu arbeiten, vergaben die Panther am Sonntag im Heimspiel gegen Wolfsburg. Mit einem Sieg hätte sich Augsburg auf Platz acht verbessert. Stattdessen setzte es eine 2:4-Niederlage. Immerhin eines scheint sicher: Von hinten droht nur noch geringe Gefahr. Elfter sind momentan die Kölner Haie, die in einer monumentalen Krise stecken und zuletzt fünfzehnmal in Folge verloren haben. Zehn Punkte trennen die Panther von der Mannschaft ihres Ex-Trainers Mike Stewart. Äußerst unwahrscheinlich, dass dieser Abstand in den verbleibenden sieben Spielen noch zusammenschmilzt.

Gegen Wolfsburg machten die Special Teams den Unterschied

Schmölz allerdings vermeidet es, nach vorne oder hinten in der Tabelle zu blicken. "Wir schauen wirklich nur von Spiel zu Spiel. Das ist momentan eine Situation wie in den Play-offs: viele Spiele in wenigen Tagen und jedes einzelne ist extrem wichtig." Gegen Wolfsburg hätten die Panther nicht schlecht gespielt. Den Unterschied machten die Special-Teams. "Die haben ihre 5-gegen-3-Überzahl genutzt und ein Tor gemacht. Wir hatten diese Chance auch und haben sie nicht genutzt", analysierte Schmölz.

Bereits am Dienstag steht das Auswärtsspiel in Nürnberg (19.30 Uhr) im Spielplan. Die Ice Tigers sind als Neunter ein direkter Tabellennachbar und haben zwei Zähler mehr auf dem Konto. Mit einem Sieg nach 60 Minuten und den damit verbundenen drei Punkten würden die Panther an den Franken vorbei- ziehen.

Augsburg gewann zwei der drei bisherigen Aufeinandertreffen und musste sich im dritten erst nach Penaltyschießen geschlagen geben.

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