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Augsburger Panther
28.12.2021

AEV beendet das Jahr mit Derby-Sieg gegen Straubing

Und wieder durften die Augsburger Panther jubeln: hier freuen sich (v.l.) Jesse Graham, Colin Campbell, Brad McClure und Adam Payerl.
Foto: Siegfried Kerpf

Die Augsburger Panther schlagen Straubing mit 4:2 und kommen den Play-off-Rängen wieder näher. Entscheidend für den Sieg waren die ersten 66 Sekunden im zweiten Drittel.

Der jüngste Aufwärtstrend der Augsburger Panther hält an. Sie gewannen am Dienstagabend ihr Heimspiel gegen die Straubing Tigers mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) und verkürzten damit den Rückstand auf die direkt vor ihnen platzierten Niederbayern. Als Tabellenzehnter belegen diese den letzten Play-off-Rang. Genau dorthin zieht es Panther-Trainer Mark Pederson, der vor dem Spiel am Dienstagabend allerdings eine Hiobsbotschaft aus der medizinischen Abteilung erhalten hatte. Neben dem weiterhin angeschlagenen Thomas J. Trevelyan und Samir Kharboutli (zog sich in Köln eine Unterkörperverletzung zu) musste auch Verteidiger Wade Bergman erneut passen.

Gegen die Haie hatte er noch gespielt, nun scheint ihm sein gebrochener Finger wieder Probleme zu bereiten. Das bedeutete, dass Pederson mal wieder mit einer schlanken Defensivabteilung operieren musste. Immerhin: Stürmer Michael Clarke meldete sich wieder einsatzbereit.

Colin Campbell bringt die Augsburger Panther in Führung

Auf dem Eis war in den ersten Minuten aber die neue Frisur von Kapitän Brady Lamb das Interessanteste. Dessen Gattin Liz hatte auf Instagram Bilder davon gepostet, wie sie Lambs Lockenpracht mit dem Langhaarschneider zu Leibe rückte. Übrig blieben nur ein paar Millimeter von dem, was einst unter dem Helm hervorquoll. Es dauerte bis zur achten Minute, ehe sich auch aus dem Spielgeschehen heraus Berichtenswertes ergab. Dann aber nutzte Colin Campbell gleich die erste Überzahl und wurstelte den Puck aus dem Durcheinander zum 1:0 ins Straubinger Tor.

Augsburg war nun tonangebend, kassierte aber dennoch den Ausgleich. In Unterzahl bekam Torwart Olivier Roy erst den Puck auf die Maske, den Abpraller verwandelte Travis St. Denis zum 1:1 (14.). Ein Gegentreffer, der nur kurz Wirkung zeigte. Die Panther  übernahmen schnell wieder das Kommando, schafften aber nichts Zählbares mehr vor der ersten Pause.

Augsburger Panther gegen Straubing: Zweites Drittel begann spektakulär

Dafür begann der zweite Durchgang mit einem Kracher. Matt Puempel marschierte direkt nach dem ersten Bully einfach drauf los, zog ab und traf zum 2:1. Tomi Karhunen im Tor der Tigers sah dabei mindestens unglücklich aus. Puempel war's egal. Gerade mal 20 Sekunden waren da gespielt. Nur weitere 66 Sekunden später legte Augsburg nach, Vinny Saponari erhöhte auf 3:1. Straubings Trainer Tom Pokel zog nun die Notbremse und nahm eine Auszeit. Trotzdem wackelte seine Mannschaft auch danach bedenklich und brauchte einige Minuten, um den Doppelschlag zu verdauen.

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Augsburg drängte auf den vierten Treffer, der einer Vorentscheidung gleichgekommen wäre. Doch der fiel im zweiten Drittel nicht mehr. Straubing verstand es auch nach der Pause, die Partie offen zu halten. Das hatte aber weniger mit einer brillanten Abwehrleistung der Gäste zu tun, sondern zunächst vor allem mit dem Chancenwucher der Gastgeber. Erst als die Panther sich zu sehr darauf verlegten, den Vorsprung zu verwalten, kamen die Gäste in der Schlussphase noch zu Chancen. Doch mehr als der Anschlusstreffer durch Ian Scheid (56.) wollte ihnen nicht mehr gelingen. Chad Nehring sorgte in der Schlussminute für den 4:2-Endstand. 

Augsburg Roy - Graham, Haase; Länger, Rogl; Lamb, Valentine - Saponari, Nehring, Puempel; Payerl, Campbell, Clarke; McClure, Stieler, Sternheimer; Mag. Eisenmenger, LeBlanc, Max, Eisenmenger

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