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Eishockey
14.01.2022

DEL-Aufsichtsratschef bringt Verschiebung der Play-offs ins Spiel

Jürgen Arnold, Aufsichtsratsvorsitzender der DEL, kann sich eine Verschiebung der Play-offs vorstellen.
Foto: Imago

Exklusiv Die Ligaverwaltung der DEL prüft, wie die aktuelle Saison trotz vieler Spielabsagen zu Ende gespielt werden könnte. Die finanziellen Einbußen werden verheerend.

Jürgen Arnold, der Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Eishockey Liga (DEL), hat im Gespräch mit unserer Redaktion über mögliche Szenarien gesprochen, die Saison noch zu Ende spielen zu können: "Es gäbe zum Beispiel die Möglichkeit, die Hauptrunde zu verlängern und gleichzeitig die Play-offs zu verkürzen.

Eine andere Option wäre aber auch eine Verschiebung der Play-offs, was dann hinsichtlich der Finalisten Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft hätte und gegebenenfalls mit dem DEB zu besprechen wäre." Wegen massiver Corona-Ausbrüche ist der Spielplan der DEL jetzt schon völlig zerfleddert. Deswegen wird nun auch in der eigentlich spielfreien Olympia-Pause gespielt werden.

Über Auf- und Abstieg soll am 17. Januar entschieden werden

Ob angesichts dessen eine Auf- und Abstiegsregelung, wie sie zu Beginn der DEL-Spielzeit angedacht war, sinnvoll ist, wollen Vertreter von DEL und DEL 2 am 17. Januar bei einem Treffen besprechen. Arnold sagte dazu: "Wir werden jedenfalls völlig ergebnisoffen in dieses Gespräch gehen – wohlwissend, dass ein Vertrag ein Vertrag ist und wir als DEL einen solchen nicht brechen wollen." Würde es wie in der Vorsaison keinen Ab- und dafür einen Aufsteiger geben, würde das Teilnehmerfeld der DEL auf 16 Klubs anwachsen. Arnold dazu: "Wir wollen nicht jedes Jahr einen Grund dafür finden, damit es keinen Absteiger gibt. Es kann schließlich nicht das Interesse der DEL sein, die Ligenstärke weiter anwachsen zu lassen."

Corona-Auswirkungen: Arnold befürchtet "große finanzielle Löcher"

Finanziell werden die Belastungen durch die Pandemie für einige DEL-Standorte massiv sein, befürchtet Arnold: "Ich bin überzeugt, dass wir auch diese Saison überleben und auch wirtschaftlich beenden werden. Dennoch wird es – bedingt durch die Pandemie – an verschiedenen Standorten sicherlich große finanzielle Löcher reißen, auch weil Mittel für die Zukunft schon jetzt verbraucht werden müssen. (…) Für einige Vereine ist es definitiv eine schwere finanzielle und wirtschaftliche Situation, fast noch mehr für die Zukunft als in den letzten Monaten dieser Saison."

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