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ERC Ingolstadt

15.01.2015

Doppel-Buck dreht die Partie

Matchwinner: Brandon Buck (links) ließ Schwenningens Keeper Dimitri Pätzold zweimal keine Chance und drehte mit seinen beiden Treffern die Partie. Letztlich gewann der ERC Ingolstadt mit 3:1.
Bild: Xaver Habermeier

Eishockey Kanadier trifft beim 3:1 des ERC Ingolstadt gegen Schwenningen zweimal. Timo Pielmeier patzt beim 0:1

Ingolstadt Schenkt man Statistiken glauben, hat vor der Partie zwischen dem ERC Ingolstadt und den Schwenninger Wild Wings alles für die Panther gesprochen. Sechsmal sind beide Teams seit der Rückkehr Schwenningens in die DEL aufeinandergetroffen, sechsmal behielt der ERC die Oberhand. Die zurückliegenden Ergebnisse in Ingolstadt waren dabei überaus torreich. Dem 11:2-Rekordsieg in der vergangenen Saison folgte im ersten Aufeinandertreffen der laufenden Saison ein 7:4. Ein ähnliches Spektakel bekamen die Zuschauer gestern Abend dann allerdings nicht zu sehen. Letztlich setzten sich die Panther mit 3:1 durch.

Matchwinner für den ERC war Brandon Buck. Der Kanadier drehte den 0:1-Rückstand zu Beginn des zweiten Drittels mit zwei Treffern in eine 2:1-Führung „Es war ein Pflichtsieg für uns“, sagte der Kanadier. „Drei Punkte sind drei Punkte.“ Dass der ERC dabei nicht restlos zu überzeugen wusste, spielte für ihn keine Rolle mehr. Vielmehr freute sich über seine Saisontore 20 und 21. Buck: „Ich habe im Sommer hart gearbeitet und spiele in einer großartigen Mannschaft.“ Daher überrasche ihn die gute Quote auch nicht. Dem Doppelschlag von Buck war ein großer Fehler von Timo Pielmeier vorausgegangen. Beim Treffer zum 0:1 hatte der Panther-Keeper einen Schlagschuss von Sascha Goc (23.), der nahezu von der Mittellinie abgezogen hatte, über die linke Schulter ins Tor rutschen lassen. Nach dem Gegentreffer schlug die Stunde von Brandon Buck. Bei vier gegen vier nahm sich der Angreifer an der Mittelllinie ein Herz und vollendete mit einem Flachschuss zum Ausgleich (28.). Beim 2:1 (34.) fälschte der Kanadier einen Schlagschuss Patrick Köppchens von der blauen Linie im Slot unhaltbar für Gäste-Torwart Dimitri Pätzold ab.

Damit hatte das zweite Drittel das erste vergessen lassen. Das Spiel hatte zwar verheißungsvoll begonnen – Thomas Greilinger aufseiten des ERC und Daniel Hacker für die Gäste hatten bereits in der ersten Minute Gelegenheiten – ließ dann aber stark nach. Die besten Chancen hatten noch Kyle Greentree auf Schwenninger Seite, als er vor dem Tor ausrutschte (6.), und Ryan MacMurchy, der das leere Tor vor sich hatte (7.). Schwenningens Keeper Pätzold mit einer Flugeinlage verhinderte aber den Treffer. Ansonsten war es ein schwaches Spiel mit wenigen Höhepunkten. Eine weitere Gelegenhei im ersten Drittel vergab John Laliberte, der an Pätzold scheiterte (19.).

Im Schlussabschnitt bäumten sich die Gäste, die wegen Verletzungsproblemen nur mit drei Reihen angetreten waren, noch einmal auf. Die beste Möglichkeit für die Wild Wings vergab Thomas Pielmeier, der an seinem Bruder im Ingolstädter Kasten scheiterte (45.). „Schwenningen hat 60 Minuten gekämpft. Wir haben versucht, dass Tempo hochzuhalten, da unser Gegner nur mit drei Reihen gespielt hat“, fasste Trainer Larry Huras die Partie zusammen. Schwenningen hielt das Spiel in der Tat bis zum Schluss offen, ehe Derek Hahn mit einem Treffer ins leere Tor die Partie entschied (60.)

Der Sieg bedeutete für den ERC einen wichtigen Schritt Richtung Platz Play-offs, da die direkten Konkurrenten Düsseldorf und Wolfsburg Federn ließen. Am morgigen Sonntag spielen die Panther beim Siebten Wolfsburg, der momentan sieben Punkte Rückstand auf den ERC hat.

ERC Ingolstadt: Pielmeier – Kohl, Periard, Köppchen, Picard, Friesen, Schopper, Brocklehurst – Hager, Buck, MacMurchy, Laliberte, Ross, Greilinger, Gawlik, Hahn, Davidek, Boucher, Barta, Schmidpeter – Zuschauer: 3157– Strafminuten: 8+10 – 8 – Tore: 0:1 Goc (23./PP), 1:1 Buck (28./4-4), 2:1 Buck (34.), 3:1 Hahn (60./EN).

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