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ERC Ingolstadt
05.07.2016

Aus Erfahrung gut

Geballte Erfahrung: Der Schwede Tommy Samuelsson, zuletzt bei seinem Stammverein Färjestad BK tätig, steht ab der kommenden Saison beim ERC Ingolstadt hinter der Bande.
Foto: imago

Panther verpflichten Tommy Samuelsson als neuen Headcoach. An einen schwedischen Landsmann von ihm hat man beim ERCI beste Erinnerungen

Am Ende ging alles ganz schnell: Am Montagabend hatte Sportdirektor Jiri Ehrenberger im Gespräch mit der Neuburger Rundschau (siehe Dienstagsausgabe) bereits erklärt, dass man bei der Trainersuche ein „großes Stück“ vorangekommen sei und man die finalen Gespräche mit dem Wunschkandidaten vorantreiben wolle, um möglichst in Kürze Vollzug zu melden. Rund 24 Stunden später war es dann offiziell: Der neue Headcoach des ERC Ingolstadt kommt aus Schweden und heißt Tommy Samuelsson.

Im Land des achtfachen Eishockey-Weltmeisters ist der 56-Jährige freilich alles andere als ein Unbekannter. Bereits während seiner aktiven Spielerzeit feierte der Verteidiger, der zwischen 1976 und 1995 ausschließlich für Färjestad BK auf dem Eis stand, große Erfolge. Mit seinem Team gewann Samuelsson, dessen Rückennummer 2 aufgrund seiner großen Verdienste gesperrt ist, drei Meisterschaften. Aber auch auf internationaler Ebene hinterließ der bekennende Hunde-Freund seine Fußstapfen. Mit der schwedischen Nationalmannschaft nahm er an sechs Weltmeisterschaften (holte dort dreimal die Silbermedaille) sowie zwei Olympischen Spielen (1980 in Lake Placid und 1988 in Calgary/jeweils Bronze) teil – ebenso beim Canada Cup 1987. Seine Profikarriere ließ Samuelsson schließlich in der Schweiz (SC Luzern) und Österreich (Wiener EV) ausklingen.

Im Anschluss daran dauerte es nicht lange, bis er ins Trainer-Geschäft einstieg. Zwischen 1999 und 2004 arbeitete Samuelsson als Assistenzcoach bei seinem Stammverein Färjestad BK sowie in gleicher Position bei der schwedischen Nationalmannschaft (2002 bis 2006), ehe er in der Saison 2004/2005 seinen ersten Cheftrainer-Posten beim HC Innsbruck übernahm. Im Anschluss folgten weitere Engagements als Headcoach bei Skelleftea AK, Färjestad BK (er gewann hier 2009 und 2011 die Meisterschaft), den Vienna Capitals und zuletzt erneut Färjestad BK, das nun zur neuen Saison den bisherigen General Manager Leif Carlsson zum neuen Trainer berief. In den vergangenen beiden Spielzeiten kam Samuelsson mit seinem Team über das Play-Off-Achtelfinale (2015/Niederlage gegen Brynäs) und -Viertelfinale (2016/Niederlage gegen Lulea) nicht hinaus, wodurch sich die BK-Verantwortlichen für eine Veränderung auf diesem Posten entschieden.

„Tommy war aufgrund seiner beeindruckenden Vita sowohl als Spieler als auch Trainer von Beginn an einer unserer absoluten Wunschkandidaten“, berichtet ERCI-Sportdirektor Jiri Ehrenberger, der sich in den zurückliegenden Wochen persönlich mit Samuelsson in Schweden traf, um mit ihm „über die gesamte Situation beim ERC Ingolstadt“ zu sprechen. Dabei habe Ehrenberger auch menschlich einen „erstklassigen Eindruck“ vom künftigen Panther-Dompteur gewonnen. „Egal, wo Tommy bislang als Coach tätig war – er hat überall erstklassige Arbeit abgeliefert. Daher bin ich überzeugt, dass wir mit ihm einen sehr guten Griff gemacht haben“, meint Ehrenberger. Zumal Samuelsson, der zudem hervorragend die deutsche Sprache beherrscht, das Anforderungsprofil der Schanzer scheinbar perfekt erfüllt. „Wir wollten einen Trainer, der bereits über eine gewisse Erfahrung verfügt und zudem die europäische Eishockey-Kultur kennt. Beides trifft auf Tommy zu“, so der Ingolstädter Sportchef.

Ob Samuelsson alleine nach Oberbayern kommt oder einen Assistenten mitbringt, sei laut Ehrenberger noch nicht endgültig geklärt: „Natürlich haben wir darüber schon gesprochen. Dieses Thema werden wir aber in naher Zukunft nochmals intensivieren.“ Zugleich verwies der Panther-Manager darauf, dass der neue Headcoach bei seinen bisherigen Vereinen diesbezüglich oftmals auf „Personal aus den eigenen Klub-Reihen“ zurückgegriffen habe.

Des Weiteren verriet Ehrenberger, dass auch der Spielerkader ein intensives Gesprächsthema zwischen ihm und Samuelsson gewesen sei. „Zum damaligen Zeitpunkt war hinter Brandon Buck noch ein kleines Fragezeichen. Nachdem sich diese Personalie jedoch wohl geklärt hat (die NR berichtete bereits in ihrer Dienstagsausgabe exklusiv, Anm. d. Red.), kann es gut sein, dass wir mit dem jetzigen Kader in die neue Saison starten“, sagt der 61-Jährige. Ursprünglich war noch die Verpflichtung eines ausländischen Centers für die zweite Angriffsformation vorgesehen. Gänzlich zu den Akten legen will Ehrenberger diese jedoch nicht. „Wir werden beobachten, was in den NHL-Camps passiert und dann schauen, was wir uns noch leisten können. Selbstverständlich wäre Tommy bei einer weiteren Verstärkung intensiv eingebunden.“

Dass die Kombination ERC Ingolstadt/schwedischer Trainer indes funktionieren und reichlich Früchte tragen kann, zeigte sich zuletzt im Jahr 2014. Ein gewisser Niklas Sundblad sorgte damals dafür, dass die Panther ihren bislang größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feiern konnten: den Gewinn der deutschen Meisterschaft!

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