Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Russland will ukrainisches AKW Saporischschja verstaatlichen
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Eishockey
  4. ERC Ingolstadt
  5. ERC Ingolstadt: Chamäleon-Hockey

ERC Ingolstadt
30.10.2016

Chamäleon-Hockey

Jubel und Erleichterung: Die Panther behielten im bayerischen Derby gegen Straubing (am Boden Goalie Matt Climie) mit 4:2 die Oberhand.
Foto: Xaver Habermeier

Einmal mehr passt sich der ERC Ingolstadt dem Tempo seines Gegners an, gewinnt gegen den Tabellenletzten Straubing aber dennoch mit 4:2

Wenn Panther zu Chamäleons werden, dann hat das für Tommy Samuelsson nichts Gutes zu verheißen. Nein, seine Mannen wechselten am gestrigen Nachmittag nicht kurzfristig den Trikotsatz und liefen in grünen Dressen auf. Sie passten sich stattdessen ihrer sportlichen Umgebung, also den Straubing Tigers, an. Im Klartext: Die 4005 Zuschauer in der Saturn-Arena bekamen ein niveauarmes Derby zu sehen, das der ERC Ingolstadt letztlich mit 4:2 (1:1, 0:1, 3:0) für sich entschied.

Es schien ganz so, als sei den Panthern nach ihrem starken, aber ertraglosen Auswärtsauftritt in Wolfsburg (2:4) irgendwo zwischen Niedersachsen und Oberbayern die Spritzigkeit abhanden gekommen zu sein – was irgendwie auch verständlich ist! In der elften Partie in nur 27 Tagen begannen die Ingolstädter fahrig und unkonzentriert – und servierten ihren Gästen den Führungstreffer auf dem Silbertablett: Martin Buchwieser leistete sich im eigenen Drittel einen „Katastrophen-Fehlpass“ auf die Kelle von Maury Edwards. Dieser zog in den Winkel ab: 1:0 für Straubing nach gerade einmal 28 Sekunden.

Nicht nur aufgrund der gerade einmal 50 mitgereisten Niederbayern (wegen angeblich zu strenger Auflagen für Gästefans gab es einen Fanboykott) entwickelte sich auf dem Eis ein atypisches Derby mit wenigen Torszenen. „Uns hat nach den intensiven letzten Wochen sicher etwas die Energie gefehlt“, meinte Patrick McNeill. Wurde es vor dem Kasten dann doch einmal gefährlich, wollten die Schiedsrichter nicht mitspielen: Jean-Francois Jacques stocherte die Scheibe zum vermeintlichen Ausgleich hinter die Linie (13.). Die Referees hatten da allerdings schon abgepfiffen, der Treffer zählte nicht.

Anders, als Straubings Goalie Matt Climie den Puck nur Sekunden später zum zweiten Mal aus dem Netz fischen musste: Im Konter hatte der zuletzt starke Danny Irmen lange gewartet, den sich zu Boden werfenden, gegnerischen Verteidiger umkurvt und seinen Sturmkollegen Thomas Oppenheimer mustergültig bedient. Der musste nur noch einschieben – 1:1 (13.).

Auch im zweiten Abschnitt schien es, als hätte jemand am Temporegler gedreht. Spielten sich die Panther einmal fest, fanden sie keinen Weg vor’s gegnerische Tor. Straubing tat seinerseits wenig und setzte trotzdem wieder den ersten Stich. Einen schnellen Konter vollendete Michael Connolly zur Gästeführung (27.). Gegen Ende des zweiten Drittels dann ein seltener Moment: Der ERCI kam zu einer nennenswerten Torchance. In Überzahl fälschte Jacques einen Oppenheimer-Schuss gefährlich ab. Den anschließenden Rebound konnte Brian Salcido nicht verwerten (38.). Einen Wechsel später traf Thomas Greilinger nur die Oberkante der Latte (40.).

Mehr Glück dann nach Wiederbeginn: Nach einer Hereingabe von Petr Taticek arbeitete Daryl Boyce die Scheibe während eines Überzahlspiels förmlich ins Netz und markierte im Nachsetzen den 2:2-Ausgleich (41.). Ein symptomatischer Treffer für diese eher schläfrige Begegnung, in der es dann ausgerechnet der Aufgewecktheit Petr Pohls zu verdanken war, dass die Ingolstädter in Führung gingen: In seiner ihm eigenen Manier kreiste der Tscheche pfeilschnell durchs Straubinger Drittel, feuerte die Scheibe aus dem Handgelenk und ermöglichte so Greilinger Abstauber zum 3:2 (44.). „Wir haben im dritten Drittel einfacher gespielt und mehr Scheiben zum Tor gebracht“, bilanzierte Tommy Samuelsson.

Greilingers Treffer hatten platt wirkende Niederbayern schließlich nichts mehr entgegenzusetzen. Ganz im Gegenteil: Mit einem Treffer ins leere Tor setzte Oppenheimer den hart erkämpften 4:2-Schlusspunkt. Manchmal ernährt sich eben nicht nur das Eichhörnchen, sondern auch das Chamäleon mühsam.

ERC Ingolstadt: Ti. Pielmeier – Schopper, Köppchen; McNeill, Kohl; Salcido, Friesen – Jacques, Boyce, Buchwieser; Irmen, Buck, Oppenheimer; Greilinger, Taticek, Pohl; Kiefersauer, Elsner – Tore: 0:1 Edwards (1.), 1:1 Oppenheimer (13.), 1:2 Connolly (27.), 2:2 Boyce (41./PP), 3:2 Greilinger (44.), 4:2 Oppenheimer (60./EN) – Zuschauer: 4005

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.