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ERC Ingolstadt
26.11.2021

ERC Ingolstadt wacht beim 2:3 in Düsseldorf zu spät auf

David Warsofsky und der ERC Ingolstadt verloren in Düsseldorf.
Foto: Johannes Traub

Der ERC Ingolstadt verliert bei der Düsseldorfer EG mit 2:3. Nach 40 schwachen Minuten ist ein überzeugendes Drittel ist zu wenig.

Trotz einer Leistungssteigerung im Schlussabschnitt musste sich der ERC Ingolstadt nach zuvor schwachen 40 Minuten bei der Düsseldorfer EG mit 2:3 geschlagen geben.

„Die ersten zwei Drittel waren zum Vergessen“, sagte Panther-Kapitän Fabio Wagner bei Magenta Sport. Nach dem ersten Abschnitt, „in dem Düsseldorf stark gespielt hat und wir nur hinterhergelaufen sind“, habe man sich bereits vorgenommen, „stärker zurückzukommen, doch das ist uns gar nicht gelungen“. Man könne sich bei Kevin Reich bedanken, nicht höher als mit 1:3 in Rückstand gelegen zu haben. Erst in den letzten 20 Minuten hätten die Panther gezeigt, so Wagner, „was wir können“.

Ein Blick auf die Tabelle der DEL genügt, um die Probleme der DEG und auch der Liga deutlich zu machen. Während der ERC bereits 22 Spiele absolviert hatte, hinkte Düsseldorf mit 18 hinterher, da einige Partien wegen Corona-Fällen ausfallen mussten. Aktuell ist die DEG nicht betroffen, hat aber Verletzungssorgen und konnte nur drei komplette Sturmreihen aufbieten.

ERC Ingolstadt steht direkt unter Druck

Davon war von Beginn an nichts zu sehen. Düsseldorf war die klar bessere Mannschaft, dominierte und hatte die größeren Chancen. 11:2 lautete die Schussbilanz nach 15 Minuten. Doch Reich im Panther-Tor untermauerte seine derzeitige gute Form und war nicht zu überwinden. Ansonsten fehlte den Rheinländern bei den Abschlüssen die Präzision. Etwa in der neunten Minute, als Mat Bodie den Puck vertändelte und Cedric Schiemenz scheiterte. Oder einige Minuten später, als der Schlussmann der Panther unter Dauerbeschuss stand (14.). Der ERC war offensiv viel zu harmlos, ehe sich Düsseldorf das Momentum durch eine unnötige Zeitstrafe selbst nahm (17.). Diese Überzahl konnten die Gäste noch nicht nutzen, erhielten dann direkt im Anschluss eine zweite Chance und gingen durch ein sehenswertes Tor in Führung. Daniel Pietta spielte auf Louis-Marc Aubry, der per Direktpass Brandon DeFazio bediente. Dieser schloss die gelungene Kombination zum 0:1 ab (20.).

Wer nun meinte, die Führung würde dem ERC auftrieb geben, der irrte. Auch im Mittelabschnitt war Düsseldorf das agilere und wachere Team. Die Panther hatten nun zwar auch Chancen, die Tore erzielte aber die DEG und führte nach 40 Minuten mit 3:1. Alexander Ehl traf zunächst, nachdem in der Panther-Defensive die Ordnung verloren gegangen war, zum 1:1 (22.). Auch im Anschluss spielte sich das Geschehen meist vor Reich ab. Die DEG drückte, Stephen MacAulay vergab eine große Gelegenheit (23.).

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Danach boten sich Wayne Simpson (29.) und Jerome Flaake (31.) zwar Möglichkeiten für die Gäste, doch insgesamt gefährlicher blieb die DEG. Konnte Reich mit einer Glanztat gegen Marco Nowak den Rückstand noch verhindern, war er danach chancenlos. Tobias Eder fälschte einen Schuss unhaltbar zum 2:1 ab (35.). Nach einem Gestochere vor seinem Tor revanchierte sich Reich im Anschluss mit einem Stockschlag und kassierte eine Strafe. Die Überzahl nutzte Düsseldorf aus, Brendon O´Donnell erhöhte auf 3:1 (37.).

ERC Ingolstadt: Schlussoffensive bleibt erfolglos

In den letzten 20 Minuten war den Panthern der Wille anzumerken, zurückzukommen. Die Partie spielte sich nicht mehr vor Reich, sondern vor DEG-Goalie Henrik Hanel ab. Mehr als der Anschlusstreffer von DeFazio (55.) sprang für den ERC gegen leidenschaftlich verteidigende Düsseldorfer aber nicht mehr heraus.

ERC Ingolstadt Reich – Wagner, Marshall; Bodie, Hüttl; Quaas, Warsofsky; Jobke – Bourque, Pietta, Simpson; DeFazio, Feser, Storm; Höfflin, Aubry, Flaake; Henriquez, Soramies, Stachowiak – Zuschauer 4898 – Tore 0:1 DeFazio (20./PP), 1:1 Ehl (22.), 2:1 Eder (35.), 3:1 O´Donnel (37./PP)), 3:2 DeFazio (55.).

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