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ERC Ingolstadt
28.10.2016

Kleiner Kader muss Tribut zahlen

Brachte sein Team zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung: Panther-Angreifer Jean-Francois Jacques.
Foto: Xaver Habermeier

Ersatzgeschwächte Panther unterliegen in Wolfsburg mit 2:4. Am Sonntag kommen die Straubing Tigers

Wolfsburg Mit leeren Händen musste der ERC Ingolstadt gestern Abend die Heimfahrt aus Wolfsburg antreten. Das Team von Headcoach Tommy Samuelsson musste sich bei den Grizzlys mit 2:4 (0:1, 2:0, 0:3) geschlagen geben. Im letzten Match vor der Deutschland-Cup-Pause geht es nun morgen (16.30 Uhr) gegen die Straubing Tigers, die ihrerseits am Freitagabend gegen die Eisbären Berlin zu einem 5:2-Erfolg kamen.

Lange musste er warten. Doch beim gestrigen 15. Saisonspiel der Schanzer war es dann endlich so weit: Torhüter Marco Eisenhut durfte erstmals in dieser Spielzeit von Beginn an ran. Besonders bitter: Bereits nach 146 Sekunden lag die Scheibe im ERCI-Gehäuse – allerdings traf Eisenhut dabei keine Schuld. Nach einem Schlagschuss von Grizzlys-Verteidiger Armin Wurm prallte der Puck von der Bande zurück in Richtung Panther-Kasten, wo DEL-Top-Torjäger Sebastian Furchner schneller als Patrick Köppchen reagierte und die Hausherren mit seinem zwölften Saisontreffer in Führung brachte.

Von einem Schock angesichts dieses frühen Negativ-Erlebnisses war jedoch bei den Gästen – insbesondere bei Marco Eisenhut – nichts zu sehen. Im Gegenteil. Während der junge ERCI-Schlussmann bei weiteren guten Möglichkeiten von Tyson Mulock (7.), erneut Furchner (14.) oder Fabio Pfohl (20.) erstklassig reagierte, waren seine Vorderleute in dieser flotten und ausgeglichenen Partie drauf und dran, das Match zu egalisieren. Die beste Gelegenheit dazu hatte in der 16. Minute Petr Pohl. Doch der Deutsch-Tscheche verfehlte nach einem grandiosen Taticek-Zuspiel das nahezu verwaiste Wolfsburger Gehäuse von Felix Brückmann.

Endlich belohnt für ihren großen Aufwand wurden die Gäste dann im zweiten Durchgang. Bei einem schnellen Gegenangriff spielte Danny Irmen mit Brandon Buck einen tollen Doppelpass und vollstreckte schließlich zum verdienten 1:1-Ausgleich (24.). Freilich, auch die Norddeutschen blieben bei ihren Angriffen stets gefährlich. Doch je länger diese Begegnung dauerte, um so mehr schienen sie an Eisenhut zu verzweifeln. Mit stoischer Ruhe parierte der Panther-Goalie die hochkarätigen Chancen von Jeff Likens (23.), Lubor Dibelka (24.) Alexander Weiß (28.), Christoph Höhenleitner (35./Alleingang) und Kris Foucault (39.). Besser machten es auf der Gegenseite die Schanzer: Nach einem bösen Patzer von Robert Bina in der eigenen Zone bediente Darryl Boyce den freistehenden JF Jacques – und Ingolstadt führte mit 2:1 (37.). Pech hatte zudem Thomas Greilinger wenige Sekunden vor der zweiten Pause, als sein Schuss nur an der Querlatte landete (40.).

Im Schlussabschnitt mussten die stark ersatzgeschwächten Oberbayern mit ihrem ohnehin schon kleinen Kader dem bislang hohen Tempo in diesem Duell Tribut zollen. Stephen Dixon (48.), Patrick Seifert (51.) und Jeff Likens (58.) schossen für die Niedersachsen am Ende doch noch einen dreifachen Punktgewinn heraus. (disi)

ERC Ingolstadt: Eisenhut – Schopper, Köppchen; McNeill, Kohl; Friesen, Salcido – Buchwieser, Boyce, Jacques; Greilinger, Taticek, Pohl; Oppenheimer, Buck, Irmen; Kiefersauer, Elsner. – Tore: 1:0 Furchner (3.), 1:1 Irmen (24.), 1:2 Jacques (37.), 2:2 Dixon (48.), 3:2 Seifert (51.), 4:2 Likens (58.). – Zuschauer: 2234.

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