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ERC Ingolstadt
03.10.2021

Wiedergutmachung geglückt: ERC Ingolstadt besiegt Bremerhaven

Durchgesetzt: Frederik Storm und der ERC Ingolstadt, der in Sondertrikots antrat, besiegte Bremerhaven mit 4:2.

Der ERC Ingolstadt zeigt eine Reaktion auf den schwachen Auftritt am Freitag in Nürnberg und besiegt Bremerhaven mit 4:2. Was für Trainer Doug Shedden der Schlüssel zum Erfolg war.

Den Start in die Saison hatte sich ERC-Trainer Doug Shedden eigentlich anders vorgestellt. Drei Niederlagen hagelte es in den ersten sechs Spielen. Eine bittere 2:5-Klatsche folgte am Freitag in Nürnberg. Über das Spiel gegen die Franke wollte Shedden am Sonntag nach dem 4:2-Heimsieg gegen Bremerhaven dann auch gar nicht mehr reden. Lieber wollte er sich über die so wichtigen drei Punkte freuen, die sich die Spieler gegen die Norddeutschen auf dem Eis erkämpft hatten.

Vor allen bei Gleichzahl sollte das Spiel effektiver werden. Viele Strafen hat der ERC auch gegen Bremerhaven bekommen. Zu viele, um das Spiel die ganze Zeit über in der Hand zu haben. Doch die eigene Unterzahl war der Schlüssel im ERC-Spiel. Das lobte auch Shedden: „Beim Penalty-Killing haben wir einen guten Job gemacht, vor allem im letzten Drittel.“

Als Tabellenelfter gingen die Ingolstädter in die Partie gegen die Tabellenachten aus Bremerhaven. Die Stimmung in der Halle war gut. Trotz des 2:5 vom Freitag. Doch Nachwirkungen waren im Spiel nichts zu merken. Die Panther gingen durch einen Treffer von Samuel Soramies auf Zuspiel von Ben Marhsall früh in Führung (2.). Danach ging alles nur in eine Richtung. Der ERC gab den Ton an und setzte die Bremerhavener Abwehr immer wieder unter Druck. Auch in eigener Unterzahl konnte man sich immer wieder befreien und erarbeitet sich gute Chancen. Erst scheiterte Daniel Pietta aus halblinker Position (10.) an Pinguins-Goalie Brandon Maxwell, dann verfehlte Lous-Marc Aubry nur knapp (13.).

ERC Ingolstadt erhöht auf 3:1

Kurz darauf zappelte der Puck im Ingolstädter Netz. Die Referees gingen zum Videobeweis. Der Treffer zählte. 1:1-Ausgleich durch Anders Krogsgaard (16.). Bremerhaven hatte danach etwas mehr Zugriff. Die Panther fanden dennoch die Lücke in der Abwehr und Brandon DeFazio erhöhte kurz vor Drittelende auf 2:1 (20.). Die ersten 20 Minuten waren beendet, als sich Matt Bodie mit zwei Bremerhavenern in die Haare bekam.

Im zweiten Abschnitt überstanden die Ingolstädter zunächst eine Unterzahl und erhöhten wenig später im Powerplay mit dem ersten DEL-Treffer von David Warsofsky auf 3:1 (24.).

Zu viele unnötige Strafen verhinderten, dass der ERC mehr Zugriff aufs Spielgeschehen erhielt. Doch in Unterzahl standen die Panther gut und kamen ohne Gegentreffer davon. Auch, weil Torhüter Kevin Reich den ein oder anderen großen Save auspackte.

Die Ingolstädter nahmen ihre Spielsicherheit in den Schlussabschnitt mit, doch dann kam wieder Bremerhaven zum Zug. Simon Stowasser brachte sein Team mit dem 3:2 wieder etwas näher ran (43.). Die Pinguins machten Druck, das Geschehen spielte sicher eher im Drittel des ERC ab. Die Panther kamen nur noch selten zu Chancen, standen defensiv aber gut. Pinguins-Trainer Thomas Popiesch nahm Goalie Brandon Maxwell früh vom Eis. Pietta eroberte den Puck in Höhe der Mittellinie und schob ins leere Tor zum 4:2-Endstand ein (60.).

Die drei Punkte blieben verdient in Ingolstadt. Die Aufgaben für den ERC werden indes aber nicht leichter. Am Freitag kommt Tabellenführer München an die Donau, am Sonntag geht es zum Zweiten nach Mannheim.

ERC Ingolstadt Reich – Warsofsky, Bodie; Marshall, Wagner; Jobke, Quaas, Hüttl – Simpson, Aubry, Borque; Soramies, Pietta, Höfflin; Storm, Fezer, Defazio; Brune, Stachowiak, Henriquez Morales – Zuschauer 2829 – Tore 1:0 Soramies (2.); 1:1 Krogsgaard (16.), 2:1 Defazio (20.), 3:1 Warsofsky (24./PP), 3:2 Stowasser (43.), 4:2 Pietta (60.).

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