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ERC Ingolstadt

09.06.2016

Macht auch Brandon Buck den Abflug?

Steht wohl vor einem Wechsel in die KHL: Stürmer Brandon Buck.
Bild: Xaver Habermeier

Stürmer der Panther steht wohl vor einem Wechsel in die russische KHL

Dem ERC Ingolstadt droht der Abgang seines besten Angreifers. Wie die Panther gestern in einer schriftlichen Stellungnahme bestätigten, liegt dem Verein eine offizielle Anfrage einer Organisation aus der russischen Top-Liga KHL für Brandon Buck vor.

Zwar besitzt der 27-jährige Kanadier noch einen Kontrakt bis 2020 bei den Schanzern. Doch sprach er bereits im Exklusiv-Interview mit der Neuburger Rundschau nach dem Ende der vergangenen enttäuschenden Saison deutliche Worte und verriet, dass ihm Angebote aus nahezu allen europäischen Spitzenligen vorlägen. Einen Abgang hatte er zu diesem Zeitpunkt nicht kategorisch ausgeschlossen, verdeutlichte aber zugleich, dass der ERC Ingolstadt nach wie vor „oberste Priorität“ bei ihm besitze. Zugleich forderte der Center deutliche Veränderungen innerhalb des Kaders, um wieder an erfolgreichere Zeiten mit den Panthern anzuknüpfen.

Auch wenn es sich nach NR-Informationen zunächst „nur“ um ein Ausleihgeschäft handeln soll, würde ein Abgang Bucks die Oberbayern hart treffen. Zwar bekäme man eine ordentliche Leihsumme und würde auch das Gehalt des Familienvaters, der aufgrund seiner starken Leistungen (völlig zurecht) zu den Topverdienern bei den Ingolstädtern zählt, einsparen. Rein sportlich gesehen wäre Buck, der zweifelsohne zu den besten Mittelstürmern in der Deutschen Eishockey-Liga zählt, kaum zu ersetzen. In diesem Fall wären die Panther gezwungen, nicht nur – wie ursprünglich geplant – einen, sondern sogar zwei spielstarke Center noch zu verpflichten. Ein Vorhaben, das angesichts der nicht wirklich prall gefüllten Kassen (das frühzeitige Ausscheiden in den Pre-Playoffs kostete die Schanzer zuletzt viel Geld) nur schwer in die Tat umzusetzen sein dürfte.

„Fakt ist, dass uns über Brandons Agenten eine offizielle Anfrage eines KHL-Klubs vorliegt. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen. Wir müssen abwarten, wie sich das Ganze weiterentwickelt“, so Panther-Sportdirektor Jiri Ehrenberger.

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