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ERC Ingolstadt

22.01.2013

Panther unter Schock

Wird dem ERC Ingolstadt in den kommenden sechs bis acht Wochen fehlen: Topstürmer Thomas Greilinger.
Bild: Xaver Habermeier

Stürmer Thomas Greilinger zieht sich beim Nationalmannschafts-Lehrgang einen Mittelfußbruch zu. Kontakt zu Marco Sturm

Schock für den ERC Ingolstadt: Topscorer Thomas Greilinger zog sich am Dienstagvormittag beim derzeit stattfindenden Lehrgang der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft in Bietigheim (Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation vom 7. bis 10. Februar) einen Bruch des linken Mittelfußes zu (die NR berichtete bereits exklusiv). Dies ergab eine Röntgen-Untersuchung, die am Nachmittag durchgeführt wurde. Zwar kommt der 31-Jährige aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen geraden Bruch handelt, um eine Operation herum. Dennoch wird er den Panthern in der nun entscheidenden Saisonphase im Kampf um die Play-Offs sechs bis acht Wochen fehlen.

„Ich habe im Training einen Schuss auf den Schlittschuh bekommen“, berichtet Greilinger, der zunächst „nur von einer starken Prellung“ ausgegangen war. „Als nach dem Mittagessen der Fuß jedoch immer dicker und die Schmerzen größer wurden, sind wir ins Krankenhaus gefahren, um Aufschluss über die Schwere der Verletzung zu erhalten“, so der Ingolstädter Angreifer weiter. Die Röntgenbilder lieferten dann die niederschmetternde Diagnose.

Noch am Dienstagabend machte sich Greilinger auf den Heimweg, um am Mittwoch in Ingolstadt einen weiteren Arzt zu konsultieren. Dort wird er voraussichtlich einen Spezialschuh erhalten, damit der Fuß in den kommenden Wochen ruhiggestellt wird.

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„Das ist extrem bitter für uns. Lange Zeit sind wir vom Verletzungspech größtenteils verschont. Dass es uns in dieser wichtigen Phase trifft, wiegt natürlich besonders schwer“, meinte Panther-Sportdirektor Jim Boni. Bereits am vergangenen Wochenende hatten sich nacheinander die Verteidiger Jakub Ficenec (Bronchitis), Michel Périard (Gehirnerschütterung) und Chris Heid (Hüftprellung) abgemeldet. Während zumindest Ficenec bereits am kommenden Wochenende wieder einsatzfähig ist, steht hinter der Ausfalldauer von Périard und Heid ein großes Fragezeichen.

Gut möglich, dass die Schanzer aufgrund der angespannten Personalsituation nun doch noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Ein Kandidat ist dabei Ex-Panther Marco Sturm, der bislang noch keinen neuen NHL-Klub gefunden hat. „Ich habe mich natürlich über Marco informiert. Aber zum jetzigen Zeitpunkt hat er noch keine Entscheidung getroffen, ob er überhaupt wieder in Europa beziehungsweise Deutschland spielen möchte“, so Boni gegenüber der Neuburger Rundschau.

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