ERC Ingolstadt

26.01.2018

Spaßbremse Straubing

Verlor gestern mit dem ERC in Straubing: Greg Mauldin.
Bild: Habermeier

Der ERC Ingolstadt verliert auch das vierte Saisonspiel gegen die Tigers. Diesmal unterliegt er mit 2:5.

Spaß solle er machen, dieser unvergleichlich enge Kampf um die Play-offs, hatten ERC Ingolstadts Trainer Doug Shedden und sein Stürmer Tim Stapleton vor dem Derby gegen die Straubing Tigers noch unisono betont. Den hatte dann letztlich aber nur jene Mannschaft, die mit der Endrunde in dieser Saison gar nichts zu tun haben wird: der Tabellenletzte aus Niederbayern. Mit einer verdienten 2:5-(1:3, 1:1, 0:1)-Niederlage am gestrigen Abend bleibt der ERCI gegen die Tigers in dieser Saison sieglos und rutschte auf Tabellenplatz zehn ab.

Zwar war den Panthern früh ein Traumstart geglückt, als Laurin Braun einen fein servierten Pass an den langen Pfosten von Sean Sullivan zur Führung verwertete (3.). Mit einem Treffer von Mike Connolly, der eine Hereingabe von Maury Edwards ins Tor lenkte, verlor der Favorit aus Oberbayern allerdings nicht nur seine Führung, sondern auch vollends die Kontrolle über das Spiel (11.).

ERCI-Verteidiger Matt Pelech saß auf der Strafbank, da legte Connolly quer auf Jeremy Williams, der sein Team per Direktschuss in Front brachte (13.) und zweieinhalb Minuten später mit einem Schuss von der blauen Linie gar auf 1:3 aus Gästesicht erhöhte. Straubings Kyle MacKinnon hätte kurz vor der Pausensirene ein weiteres Tor auf der Kelle gehabt, setzte einen Alleingang aber neben den Kasten von Panther-Goalie Jochen Reimer.

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Ingolstadts Trainer Shedden würfelte zur Drittelpause seine Sturmreihen durcheinander, der erhoffte „Hallo wach!“-Effekt stellte sich dabei nicht ein. Beiden Teams fehlten nun merklich die Mittel, um dem Gegner auch nur irgendwie gefährlich zu werden. Erst eine Strafe gegen die Ingolstädter, diesmal traf es Thomas Greilinger, brachte wieder Schwung in die Partie. Einmal mehr agierte die Unterzahlformation des ERCI mindestens zwei Ideen langsamer als Straubings Offensive. Adam Mitchell gab einem Schuss von Edwards vermutlich noch die entscheidende Richtungsänderung – 1:4 (35.).

Dass Darin Olver per erfolgreichem Abstauber Sekunden vor Drittelende noch einmal auf 2:4 verkürzen konnte, sollte im restlichen Verlauf der Partie keine Rolle mehr spielen – auch weil Mitchell den alten Abstand mit einem Sonntagsschuss in den Giebel schnell wieder herstellte (47.). So verwalteten die Tigers ihren Vorsprung bis zum Ende. „Wir müssen alles besser machen, von vorne bis hinten“, gab ERCI- Verteidiger Fabio Wagner als Marschroute für das anstehende wichtige Heimmatch gegen Konkurrent Schwenningen (Sonntag, 19 Uhr) vor. „Jetzt muss sich jeder zusammenreißen.“ Aus Spaß kann im Play-off-Kampf schnell Ernst werden.

ERC Ingolstadt Reimer – Sullivan, Pelech; Koistinen, Friesen; Wagner, Schopper – Mouillierat, Olver, Mauldin; Laliberte, Olson, Collins; Berglund, Braun, Stapleton; Elsner, Taticek, Greilinger; Ramoser – Tore 0:1 Braun (3.), 1:1 Connolly (11.), 2:1 Williams (13./PP), 3:1 Williams (16.), 4:1 Mitchell (35./PP), 4:2 Olver (40.), 5:2 Mitchell (47.) Zuschauer 3944

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