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Eishockey
23.02.2022

0:3 in Nürnberg: ERC Ingolstadt verliert erstes Spiel nach der Pause

Liefen meist hinterher: Die Panther um Enrico Henriquez-Morales (rechts) mussten sich am Mittwochabend bei den Nürnberg IceTigers mit 0:3 geschlagen geben.
Foto: Johannes Traub

Der ERC Ingolstadt bestreitet sein erstes Spiel nach vier Wochen Pause und verliert in Nürnberg mit 0:3. Vor allem im Powerplay zeigen die Panther große Schwächen.

Der ERC Ingolstadt hat beim Wiederbeginn nach der Olympiapause Anlaufschwierigkeiten offenbart. Die Panther fanden nach vier Wochen ohne Wettkampf nie richtig in die Partie und mussten sich bei den Nürnberg IceTigers verdient mit 0:3 geschlagen geben.

„Man hat gesehen, dass wir lange nicht gespielt haben“, sagte Simon Gnyp nach der Begegnung bei MagentaSport. „Wir müssen in den kommenden Partien wieder zu unserem Spiel finden.“ Mitentscheidend für die Niederlage war das schwache Überzahlspiel des ERC. „Unser Powerplay war nicht gut, das muss man ganz klar sagen“, so Gnyp weiter.

Sein bis dato letztes Spiel hatte der ERC genau vor einem Monat bestritten, dabei stark coronageplagte Nürnberger mit 10:1 besiegt. Beim erneuten Aufeinandertreffen waren die Vorzeichen ganz andere. Die Franken, diesmal mit komplettem Kader, hatten nach der Pause bereits zwei Spiele in den Beinen, am Montag Mannheim mit 3:2 besiegt.

Vier Ausfälle beim ERC Ingolstadt

Die Ingolstädter hingegen mussten auf einige Spieler verzichten. Chris Bourque fehlte letztmals gesperrt, dazu fielen Ben Marshall, Leon Hüttl und Justin Feser (alle Corona) aus. Dafür stand Niklas Hübner, der gerade seine DEL-Lizenz erhalten hatte, auf dem Spielberichtsbogen. Der 17-Jährige ist nach Jonas Stettmer und Marvin Feigl das dritte Eigengewächs, das für den ERC in der deutschen Eliteliga zum Einsatz kommt. Vier Minuten waren in Nürnberg gespielt, als Trainer Doug Shedden den Youngster erstmals für einen Wechsel und ein paar Sekunden aufs Eis schickte.

Seinen Mannschaftskollegen war die lange Spielpause anzumerken. Abstimmungsprobleme und Ungenauigkeiten prägten das Ingolstädter Spiel. Immerhin gelang es, eine knapp eineinhalbminütige doppelte Unterzahl schadlos zu überstehen (10.). Machtlos war die Defensive der Panther dann beim Nürnberger Führungstreffer durch Marco Friedrich, der mit einem Handgelenkschuss über die Stockhand von ERC-Goalie Danny Taylor erfolgreich war (14.). Wenig erfolgversprechend waren die Überzahlspiele des ERC. Dabei trat eine fast vergessene Ingolstädter Schwäche vom Saisonbeginn wieder auf: die Defensivabsicherung. Konnte Taylor gegen Charlie Jahnke noch einen Gegentreffer verhindern (17.), kassierte der ERC später einen Gegentreffer.

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Andrew Bodnarchuck war wegen eines Checks gegen den Kopf von Frederic Storm zum Duschen geschickt worden, Ingolstadt durfte fünf Minuten in Überzahl agieren. Eigene Chancen kamen dabei kaum heraus, Mirko Höfflin sprach bei MagentaSport in der Drittelpause sogar von einer „Schande.“ Stattdessen traf in dieser Phase Nürnbergs Dane Fox zum 2:0 in den Winkel (33.). Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatten die Panther den Ausgleich liegen lassen. Eine große Möglichkeit bot sich Brandon DeFazio und Daniel Pietta, die zu zweit allein auf Nürnbergs Goalie Alex Dubeau zuliefen, die Chance aber leichtfertig vergaben (22.). Im Schlussabschnitt ließ Nürnbergs starker Schlussmann Dubeau gegen stürmende Panther keinen Treffer mehr zu. Ryan Stoa sorgte schließlich für den 3:0-Endstand (57.). (sb)

ERC Ingolstadt Taylor – Wagner, Bodie; Quaas, Warsofsky; Gnpy, Jobke; Hübner – DeFazio, Aubry, Storm; Koch, Pietta, Simpson; Höfflin, Soramies, Flaake; Stachowiak, Henriquez; Brune – Zuschauer 2555 – Tore 1:0 Friedrich (14.), 2:0 Fox (33, SH), 3:0 Stoa (57.).

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