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FC Augsburg

22.02.2018

Angriff statt Mittelfeld: Gregoritsch ist der Leidtragende

Neue Aufgabe für Michael Gregoritsch: Statt im Mittelfeld setzt FCA-Trainer Manuel Baum den Österreicher im Angriff ein. Mittlerweile gehen neun Tore auf das Konto des 24-Jährigen.
Bild: Jan Woitas, dpa (Archivfoto)

FCA-Angreifer Michael Gregoritsch fehlt die Unterstützung seiner Hintermannschaft. Pässe kommen nicht an oder werden nicht gespielt. Worin er die Lösung sieht.

In der Startelf des FC Augsburg ist Michael Gregoritsch fester Bestandteil. Bleibt Gregoritsch gesund, dürfte sich in der Auswärtspartie bei Borussia Dortmund (Montag, 20.30 Uhr) daran nichts ändern.

Nach anfänglichen Problemen hat der Österreicher die taktischen Vorgaben seines Trainers Manuel Baum verinnerlicht, seitdem ist er in wiederkehrender Regelmäßigkeit in der Fußball-Bundesliga an Treffern beteiligt. Neun Tore hat der 23-Jährige selbst erzielt, deren vier hat er im Augsburger Trikot vorbereitet.

Seine Torgefahr entwickelte der offensive Mittelfeldspieler vorwiegend im Verbund mit Angreifer Alfred Finnbogason. Seit der Isländer wegen einer Muskelverletzung an der Wade ausfällt, ist aus dem Torjäger-Duo allerdings eine Ein-Mann-Show geworden.

Baum setzt auf Gregoritsch statt auf Córdova

Baum beordert Gregoritsch bei der 0:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart einmal mehr in den Angriff, vertraute ihm diese Position an – statt mit Sergio Córdova, dem nominell verbliebenen Stürmer im Kader, zu planen.

Letztlich war Gregoritsch der Leidtragende einer ideenlosen Augsburger Offensive, die nie zwingend den Weg zum Tor fand. Gregoritsch, der sich als hängende Spitze wohler fühlt, war es aber zuwider, seine Mitspieler zu kritisieren. "Ich stelle mich nicht hin und sage: Die Hintermannschaft hat mir keine Bälle gegeben."

In der Rückrunde stach der FCA mit einer Begegnung heraus, das 3:0 gegen Eintracht Frankfurt begeisterte. In drei Partien zuvor und zwei Spielen danach offenbarte Augsburg indes die Schwäche, sich Tormöglichkeiten zu erspielen.

FCA fehlen Torgefahr und Impulse aus dem Mittelfeld

Neben den Vollstreckerqualitäten des verletzten Finnbogason fehlen Torgefahr und Impulse aus dem Mittelfeld, der finale Pass zu einem Mitspieler in aussichtsreicher Position kommt nicht an, mitunter wird er gar nicht gespielt.

Gregoritsch kann sich nicht erklären, woran das liegt. "Das müssen wir uns anschauen", sagt er. Einen Lösungsansatz sieht er im Positionsspiel. "Es ist wichtig, dass wir uns als Mannschaft gut bewegen."

Unübersehbar haben sich die Konkurrenten in der Liga gezielter mit der Spielidee des FCA beschäftigt und nutzen dessen Schwächen in Ballbesitz.

In Dortmund ist dieser Spielverlauf weniger zu erwarten, der FCA darf sich an der Borussia orientieren – und verteidigen. Dass dies zu einem Punktgewinn führen kann, haben die Augsburger in der vergangenen Saison gezeigt. 1:1 endete die Partie damals.

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