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FC Augsburg

16.09.2019

"Beschissene Phase": FCA-Profi Max spricht über geplatzten Wechsel

Im Sommer wollte Philipp Max zu einem anderen Verein wechseln, nun konzentriert er sich auf seine Aufgaben beim FC Augsburg.
Bild: Timgroothuis

Plus Der Linksverteidiger forcierte im Sommer seinen Abgang vom FC Augsburg. Im Winter dürfte ein Transfer wieder ein Thema werden.

Mit einem gewonnen Kopfballduell leitete Philipp Max gegen Eintracht Frankfurt den zweiten Treffer ein. Angreifer Florian Niederlechner vollendete letztlich per Traumtor zum 2:0 für den FC Augsburg, am Ende siegte der Bundesligist 2:1. Nicht nur wegen dieser Szene durfte der Auftritt von Max an diesem Nachmittag als gelungen betrachtet werden, die Formkurve des Linksverteidigers zeigte nach oben.

Womöglich lag dies daran, dass der 25-Jährige nach etlichen Wochen des ewigen Hin und Her sich wieder aufs Sportliche konzentrieren konnte. Offen hatten Max und dessen Berater im Sommer einen Wechsel zu einem anderen Klub forciert. Ende der vergangenen Spielzeit hatte Max in einem Interview offensiv erklärt, der FCA solle ihm als jenes "Sprungbrett" dienen, als welches er ihm versprochen worden sei.

Weder Leihgeschäft noch Verkauf des FCA-Profi kommen zustande

Doch ein Wechsel kam nicht zustande. Einerseits lehnte Augsburgs Sportliche Leitung ein Leihgeschäft mit dem italienischen Champions-League-Teilnehmer Atalanta Bergamo ab, andererseits erklärte FCA-Sportgeschäftsführer Stefan Reuter, hätte es kein Kaufangebot für Max gegeben. Womöglich zögerten potentielle Käufer wegen der Ablösesumme, die der FCA fordern hätte können. Den Marktwert von Max taxiert das Branchenportal Transfermarkt.de derzeit auf 17 Millionen Euro.

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Der FCA bereitete sich auf einen Max-Wechsel vor

Nach der Partie gegen Frankfurt äußerte sich Max erstmals zu jener Gefühlslage, in der er sich während der Transferphase befand. Die Wechselgebaren hatten beim Sohn des ehemaligen Profis Martin Max spürbar Spuren hinterlassen. "Es war eine beschissene Phase, das sage ich ganz ehrlich", betonte Max. Mit dieser Situation musste er lernen umzugehen, gestand er. Froh sei er nun, sich wieder vollkommen dem Fußball widmen zu können. "So langsam kann man das alles abschütteln und sich wirklich auf den Fußball konzentrieren."

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Bild: Urich Wagner

Der FCA bereitete sich auf einen möglichen Wechsel seines Linksverteidigers vor, indem er mit dem Brasilianer Iago und dem Dänen Mads Pedersen die linke Abwehrseite doppelt besetzte. Gegen Pedersen hat sich Max intern durchgesetzt, mit der unmittelbar bevorstehenden Rückkehr Iagos ins Mannschaftstraining bekommt er einen härteren Konkurrenten um einen Platz in der Startelf.

Spätestens im Winter dürfte ein Wechsel von Max wieder ein Thema werden. Der 25-Jährige scheint zu wissen, dass ein Weggang ihn dann wieder beschäftigen dürfte. Dass dann erneut nicht nur Sportliches in den Fokus rückt. Vielsagend erklärt Max: "Daran will ich jetzt erstmal wieder gar nicht denken."

Lust auf noch mehr Fußball? Dann hören Sie sich hier unseren Podcast mit FCA-Kapitän Daniel Baier an:

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