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FC Augsburg

29.03.2017

Bleibt Albian Ajeti in der Schweiz?

Beim FC St. Gallen ist FCA-Leihe Albian Ajeti der Torjäger.
Bild: Ulrich Wagner

Für den FC St. Gallen hat der 20-Jährige in der laufenden Saison neun Tore erzielt. Ob der ausgeliehene Profi zum FC Augsburg zurückkehrt, ist noch offen.

Als der FC Augsburg Albian Ajeti verpflichtet hat, galt der Nachwuchsspieler aus der Schweiz als Investition in die Zukunft. Der Fußball-Bundesligist unterstrich dies, indem er Talent Ajeti mit einem langfristigen Vertrag bis Sommer 2020 ausstattete. Durchsetzen konnte sich der Schweizer U 21-Nationalspieler allerdings bisher nicht, der Offensivspieler brachte es lediglich auf einen Einsatz in der ersten Liga. Immerhin war er dabei der jüngste Schweizer, der bisher in der Bundesliga debütierte.

Da dauerhafte Einsatzzeiten fehlten, entschieden sich der Profi und der FCA im Sommer für ein Ausleihgeschäft. Ajeti kehrte in die Schweiz zurück. Gekommen war er vom FC Basel für rund eine Million Euro, jetzt spielt er für den FC St. Gallen. Und das durchaus mit Erfolg. Neunmal hat er in der laufenden Runde getroffen, ist Top-Scorer seines Klubs in der Schweizer Super League. Jüngst traf er beim 2:2 gegen den FC Thun.

Die Schweizer Zeitung Blick berichtet jetzt, dass ein Wechsel Ajetis wahrscheinlicher geworden sei. St. Gallens Verantwortliche drängen auf eine Verpflichtung. Ajeti könnte ab der kommenden Spielzeit gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Adonis beim FC St. Gallen auflaufen. Dass der Innenverteidiger den FC Wil Richtung St. Gallen verlässt, steht bereits fest.

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Ji kommt früher nach Augsburg zurück

Derweil bereitet sich der FCA auf das schwere Auswärtsspiel beim schier übermächtigen FC Bayern München vor (Samstag, 15.30 Uhr). Trainer Manuel Baum konnte gestern mit Dong-Won Ji einen weiteren Nationalspieler auf dem Trainingsplatz begrüßen. Der Südkoreaner reiste zurück nach Augsburg, da er für das ausstehende WM-Qualifikationsspiel gegen Syrien gestern Dienstag gelbgesperrt war.

In der WM-Qualifikation waren gestern noch Takashi Usami und Ja-Cheol Koo aktiv. Der Japaner wurde beim 4:0 gegen Thailand in der 84. Minute eingewechselt. Koo spielte beim 1:0-Heimsieg Südkoreas gegen Syrien 84 Minuten. Den einzigen Treffer hatte der Ex-Augsburg Jeong-Ho Hong schon in der 4. Minute erzielt. Martin Hinteregger testete gestern Abend noch mit Österreich in Innsbruck gegen Finnland. Die Partie endete 1:1.

Dass Koo und Usami als letzte Spieler nach Augsburg zurückkehren, wird Trainer Baum verschmerzen können. Koo ist gegen die Bayern nach fünf Gelben Karten gesperrt, Usami derzeit nur zweite Wahl. Wichtiger ist für Baum, dass er sein Stammpersonal wieder zur Verfügung hat. Darum wird dosiert trainiert. So absolvierten gestern nach der Vormittagseinheit Jan Moravek, Daniel Baier, Dominik Kohr und Konstantinos Stafylidis am Nachmittag ein individuelles Programm. Die anderen FCA-Profis gingen dafür ganz schön zur Sache. Zuerst erinnerte sie Baum mit einer lauten Ansprache daran, dass er auch im Training keinen Schlendrian duldet. Dementsprechend ernst wurden die Spielformen genommen. Kapitän Paul Verhaegh sagt unüberhörbar seinen zweikampfschwachen Stürmern die Meinung.

Hitz trainierte mit einem Kopfschutz wie Petr Cech

Und Gojko Kacar kritisierte seinen Mitspieler Julian Günther-Schmidt lautstark nach einem Fehlpass, der zu einem Gegentor führte.

Vor dem Bayern-Spiel geben besonders die Ersatzspieler Gas. Denn noch kann spekuliert werden, ob Baum in München seine bestmögliche Startelf aufbieten wird – oder ob er den einen oder anderen Profi schonen wird. Hinteregger, Max und Ji sind mit vier Gelben Karten belastet. Eine weitere Karte – und am kommenden Mittwoch beim wegweisenden Heimspiel gegen den FC Ingolstadt wären sie gesperrt.

Für Aufregung unter den Zuschauern sorgte gestern noch Torhüter Marwin Hitz. Er trug einen Kopfschutz wie Petr Cech. Doch nach dem Training gab es Entwarnung. Hitz ist nicht angeschlagen, er wollte den Schutz nur einmal ausprobieren. joga, ötz

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