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FC Augsburg

20.03.2016

Borussia Dortmund schickt den FCA zu Boden

Nach einer 1:0-Führung gaben die Augsburger das Spiel gegen Dortmund noch aus der Hand. Da kann man sich schon mal aufregen wie Alexander Manninger im Tor des FCA.
Bild: Ulrich Wagner

Der FC Augsburg kann sich kurze Zeit Hoffnung auf einen Überraschungserfolg machen. Letztlich setzt sich aber die Klasse der Dortmunder durch.

Über eine Stunde lang schien es so, als könnte dem FC Augsburg die große Überraschung am 27. Spieltag gelingen und sich mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause verabschieden. Bis dahin hatten die Gastgeber ein 1:1 gegen Borussia Dortmund gehalten, doch dann drehte der Tabellenzweite mit einem Doppelschlag das Spiel und gewann mit 3:1. Der FCA steckt damit weiter im Abstiegskampf fest.

Dabei musste FCA-Trainer Markus Weinzierl auf einen ganz wichtigen Spieler verzichten. Torhüter Marwin Hitz fiel grippekrank aus. Der Schweizer fehlte bereits am Samstag beim Abschusstraining. Dafür rückte Alexander Manninger in die Startelf. Für den 38-jährigen Österreicher war es das erste Bundesligaspiel seit dem 14. Februar 2015. Damals hatte der FCA bei Werder Bremen 2:3 verloren. Eins vorneweg: Manniger traf keine Schuld an der Niederlage.

Es war ein durchaus wichtiges Spiel für den FCA, wenn man auch gegen das einzige Team, das den FC Bayern einigermaßen in der Liga Paroli bietet, nicht zwangsweise mit Punkte rechnen durfte. Allerdings war das Wochenende bis dahin mies für den FCA gelaufen. Hoffenheim hatte 3:1 in Hamburg gewonnen, Frankfurt 1:0 zu Hause gegen Hannover, Darmstadt hatte beim 1:1 in Wolfsburg überraschenderweise einen Punkt geholt.

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Das Gedränge um den ersten Nichtabstiegsplatz wird damit enger. Darmstadt, Bremen (beide 28 Punkte) und Frankfurt, Hoffenheim und der FCA (je 27) balgen sich darum.

Die Tabelle der Ersten Bundesliga

Dabei schien der FCA durchaus in der Lage, dem besten Rückrundenteam (Dortmund ist 2016 noch ungeschlagen) Paroli bieten zu können. Denn Weinzierl hatte der geballten schwarz-gelben Offensive eine taktische Finte entgegen gestellt. Verhaegh, Gouweleeuw, Hong, Klavan und Max verteidigten als Fünfer-Abwehrkette um die Außenbahnen gegen Durm (links) und Mkhitaryan (rechts) dicht zu halten, ohne die Mitte (gegen Reus und Ramos) aufzumachen. Vorne setzte er auf schnelle Konter.

Und sein Plan ging zunächst einmal auf. Denn schon in der 16. Minute ging der FCA in Führung. Mit einem Konter, der in jedes Lehrbuch aufgenommen werden müsste. Hong leitete den Spielzug mit einem weiten Seitenwechsel auf Max ein, der bediente Caiuby und dessen Querpass verwandelte Alfred Finnbogason zum 1:0. Vier Stationen, ohne dass die Dortmunder den Hauch einer Chance hatten, an den Ball zu kommen.

Daniel Baier muss angeschlagen in der Kabine bleiben

Danach fanden die feldüberlegenen Gäste (80 Prozent Ballbesitz) gegen das dichtgesponnene, äußerst flexible Abwehrnetz des FCA kein Mittel. Dass mit Pierre-Emerick Aubameyang der beste BVB-Torschütze fehlte (sein Großvater war während der Woche gestorben), war lange Zeit deutlich zu bemerken.

Bis zur 45. Minute. Kurz zuvor hatte Manninger gegen Reus das erste Mal eingreifen müssen, doch gegen den noch von Hong abgefälschten Schuss von Henrikh Mkhitharyan hatte der FCA-Torhüter keine Chance. Das 1:1 war verdient, der Zeitpunkt unglücklich für den FCA.

Nach dem Wechsel brachte Weinzierl Markus Feulner für den angeschlagenen Baier, BVB-Trainer Thomas Tuchel Gonzalo Castro für Reus. Am Spielverlauf änderte sich nicht viel. Dortmund machte das Spiel, der FCA lauerte gut geordnet auf seine Chance. In der 69. Minute allerdings ging es für die aufgerückte FCA-Hintermannschaft zu schnell. Ramos legte einen Klassepass von Hummels auf Castro ab und dessen leicht abgefälschter Schuss schlug unhaltbar zum 1:2 (70.).

Nur fünf Minuten später die Entscheidung. Manninger konnte einen Kopfball von Ramos gerade noch abwehren, doch der Nachschuss von Ramos passte genau zum 1:3.

Danach war das Spiel gelaufen. Die individuelle Klasse hatte sich durchgesetzt. Der FCA muss seine Punkte im Kampf gegen den Abstieg woanders holen. Vielleicht schon nach der Pause beim Auswärtsspiel in Mainz.

Augsburg Manninger – Gouweleeuw, Hong, Klavan – Verhaegh, Kohr, Baier (46. Feulner), Max – Finnbogason, Koo (78. Bobadilla), Caiuby (89. Esswein)

Dortmund Bürki – Piszczek, Sokratis, Hummels, Durm – Sahin (68. Passlack), Weigl – Mkhitaryan, Kagawa (62. Leitner), Reus (46. Castro) – Ramos

Tore: 1:0 Finnbogason (16.), 1:1 Mkhitaryan (45.), 1:2 Castro (69.), 1:3 Ramos (75.) Zuschauer 30 660 (ausverkauft)

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.03.2016

Hoffentlich folgen nun auf die vielen Worte..... Zitiere hier Hr. Weinzierl.. nach der Länderspielpause gehen wir mit V olldampf in den Abstiegskampf....endlich mal Taten!! Eigentlich müsste man so etwas bei Profis nicht expliziet erwähnen! Was wir zuletzt verpennt..sorry, mit Halbgas offensichtlich angegangen...haben, geht auf keine Kuhhaut und dann noch die Arbeitsverweigerung oder besser das Nichtannehmen des Abstiegskampfes in der ersten Häflte in Darmstadt...mir schwant Fürchterliches.

Auch gestern war wieder wesentlich mehr drin, aber nach dem, leider wirklich extrem unglücklichen Zeitpunkt des 1:1, sind wir total mut- und saftlos in die zweite Halbzeit gestolpert, obwohl eigentlich der BVB platt hätte sein müssen!

Jetzt gilt es!!! In Mainz und Bremen müssen Minimum 4 Zähler her, sonst gehen die Erstligalichter in der WWK-Arena aus.....dazu benötigen wir eine durchsetzungskräftigen Trainer und eine absolut fokusierte Mannschaft.

Nobby Die Stimme der Rosneau

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20.03.2016

Das Bild spricht Bände - alle am Boden!

In Mainz, in Bremen, gegen Stuttgart, in Wolfsburg, gegen Köln, auf Schalke und am letzten Spieltag zuhause gegen Hamburg. Kampf und Krampf bis zum Schluß!

In der heutigen 2. Halbzeit mußte man froh sein, daß es nicht noch schlimmer geworden ist.

Wir sind halt wieder da, wo wir in den vorherigen Spielzeiten (bis auf die vergangene Saison) auch immer waren. Leider. I mag gar net mehr schreiben.

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20.03.2016

In der 2. Halbzeit hätten wir wahrscheinlich auch gegen die A-Jugend des BVB nicht gewonnen.

Bis zur 45. Minute war alles o.k. (trotz Gegentor). Aber die 2. Halbzeit hattte mit Fußball SPIELEN nichts zu tun.

Ein BVB ohne Reus, Gündogan, Aubameyang. Wer bekommt schon so eine Gelegenheit?

Ein Koo der weder in den Zweikampf kommt und sämtliche Bälle verplempert. Aber keiner merkt das.

Kein sinnvoll vorgetragener Angriff in Halbzeit 2. Abspiel und dann Ball weg, mehr als 2-3 Stationen waren nicht möglich. Wollten wir überhaupt den Ball?

Abwarten bis der Gegner zuschlägt, wie die letzten 30 Minuten gegen Leverkusen. Man hat es kommen sehen........

Ich hoffe, wir erleben ein Wunder. Aber die 2. Halbzeit sah mir schon sehr nach 2. Liga aus.

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20.03.2016

Pffff - angesichts des Drucks, den der BVB in der zweiten Halbzeit gemacht hat, hätte auch eine reife Champions League Mannschaft ernsthafte Probleme bekommen.

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20.03.2016

Dann haben wir ja nichts mehr zu befürchten. (-:

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21.03.2016

Gegen die B-Elf des BVB ? Nehmen Sie Ihre Vereinsbrille ab und akzeptieren Sie, dass maximal der Relegationsplatz noch möglich ist. Und dann gegen dn 1.FC Nürnberg ! Die habe ich gestern gegen Leipzig gesehen. Auch gegen die wird der FCA mit Weinzierls System nicht gewinnen können !
NEUANFANG IN LIGA 2 - mit neuem Trainer und vorher einigen Balast abwerfen:

Hong = Unsicherheitsfaktor mit Fehlpass-Garantie

Koo = Auch nicht besser als Feulner

Ji = Keiner, ausser Reuter, weiss warum der gekauft wurde

Esswein = ab in die Regionalliga

Gouwa.......= Fehleinkauf - nur Durchschnittskicker

Verhaegh = Rente - kein moderner Veteidiger

Opare und Trochowski, weil keiner weis, ob die überhaupt Fussball spielen können, oder kann das ein neuer Trainer herausfinden.

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21.03.2016

Günter Z. = Rente - keine Ahnung von der Materie

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21.03.2016

Ich vermute, dass ich schon beim FCA im Rosenaustadion war, als Sie noch in der kurzen Hose mit der Trompete um den Christbaum gelaufen sind.

Spass beiseite Herr Drewnick, der FCA hat zu viele unterdurchschnittliche Spieler an Bord (siehe oben). Entkräften Sie doch mal meine Argumente mit Ihrer eigenen fundierten Meinung über diese Spieler. Es ist mir zu wenig, so von Ihnen beschimpft zu werden (keine Ahnung von der Materie)

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