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FC Augsburg

11.04.2018

Daniel Opare trainiert jetzt in Belgien

Daniel Opare hält sich in Belgien fit.
Bild: Stefan Puchner, dpa (Archiv)

Der vom FCA beurlaubte Daniel Opare halt sich jetzt in Belgien fit. Der Augsburger Bundesligist entspricht damit dem Wunsch des Spielers.

Der vom FC Augsburg beurlaubte Fußball-Profi Daniel Opare trainiert derzeit nicht mehr beim Bundesligisten. Wie der FCA am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, hält sich der Defensivspieler nun mit seinem Personal Trainer in Belgien fit.

Der ghanaische Nationalspieler, der Ende Januar freigestellt worden war, hatte beim FCA nachgefragt, ob er das tun dürfte. Bisher hatte Opare mit Co-Trainer Jonas Scheuermann alleine auf den Plätzen des FCA-Nachwuchsleistungszentrums im Augsburger Norden trainieren müssen. Das Trainingsgelände der Profis liegt direkt neben der WWK-Arena im Süden.

„Wir haben dem Ansinnen von Daniel Opare, mit einem eigenen Trainer arbeiten zu wollen, zugestimmt, weil er sich für einen anderen Club vorbereitet, nicht für den FC Augsburg“, begründete Stefan Reuter, der Geschäftsführer Sport, die Zustimmung des Vereins.

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Allerdings hält der FCA weiterhin das Angebot der Trainingsmöglichkeit mit dem Co-Trainer aufrecht. Damit kommt der Bundesligisten seinen Pflichten als Arbeitgeber nach.

Opare war im Januar beurlaubt worden

Opare, 27, war vom FCA Ende Januar beurlaubt worden, als er sich nach einem geheimen Treffen mit Schalke-Manager Christian Heidel und Trainer Domenico Tedesco in einem Restaurant am Düsseldorfer Flughafen, von dem Bilder aufgetaucht waren, gegenüber dem FCA in Lügen verstrickt hatte.

Opare hatte behauptet, dass er Heidel und Tedesco zufällig getroffen habe, eigentlich habe er sich mit dem früheren Augsburger und jetzigen Schalker Abdul Rahman Baba treffen wollen. Doch der war gar nicht in Düsseldorf. Komisch auch, dass Opares Bruder und Berater extra aus London eingeflogen war.

„Daniel Opare hat uns bewusst und trotz der Konfrontation mit Fakten wiederholt belogen. Des Weiteren hat er mehrfach gegen den Verhaltenskodex innerhalb der Mannschaft verstoßen“, erklärte Reuter damals. Die Vertrauensbasis zwischen dem FCA und Opare war zerstört. Auch als beim FCA mit Raphael Framberger der einzige etatmäßige Rechtsverteidiger im Februar langfristig verletzt ausfiel, gab es für Opare keinen Weg zurück.

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