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FC Augsburg

27.01.2020

Das Auf und Ab von FCA-Innenverteidiger Felix Uduokhai

FCA-Innenverteidiger Felix Uduokhai durfte am Samstag in Berlin mal wieder ran.
Foto: Ulrich Wagner

Plus Der Innenverteidiger des FCA musste nach gutem Beginn lange auf seine nächste Chance warten. In dieser Woche will er sich für das Bremen-Spiel empfehlen.

Die Fans nutzen die Gelegenheit gerne. Zu einem kleinen Plausch mit Felix Uduokhai. Zusammen mit seinem Teamkollegen Ruben Vargas war der Fußballprofi des FC Augsburg auf der Messe afa zu Gast. Eigentlich hätten die beiden schon an einer kurzen Gesprächsrunde auf dem Podium teilnehmen sollen, da allerdings das Training am Tag nach dem 0:2 bei Union Berlin zu lange dauerte, kamen sie gerade noch rechtzeitig zu einer Autogrammstunde. Gute Laune hatten sie trotz der Niederlage mitgebracht – und jede Menge Autogrammkarten.

FCA: Uduokhai-Ausleihe zunächst bis zum Sommer

Uduokhai ist in seiner ersten Saison beim FC Augsburg. Er ist erst einmal bis zur Sommerpause vom VfL Wolfsburg ausgeliehen - mit Kaufoption. In der Innenverteidigung sind die Plätze allerdings hart umkämpft. Uduokhai, Jeffrey Gouweleeuw und Tin Jedvaj können zentral verteidigen, was Trainer Martin Schmidt immer wieder zu schweren Entscheidungen zwingt. In Berlin waren alle drei dabei, Jedvaj rückte auf die Position des rechten Außenverteidigers für Stephan Lichtsteiner. Für Uduokhai war es somit mal wieder eine gute Gelegenheit, sich zu zeigen. Das durfte er zuvor auch am letzten Spieltag vor der Winterpause beim 1:3 in Leipzig, nachdem die Wochen zuvor schwierig für ihn waren.

FCA-Trainer Martin Schmidt sieht ihn bereit für höhere Aufgaben

Die Saison begann gut für den 22-Jährigen. Weil Gouweleeuw zunächst längere Zeit verletzt war, durfte Uduokhai ab dem dritten Spieltag regelmäßig ran. Und er machte seine Sache immer besser. So gut sogar, dass ihn Trainer Schmidt gar schon für noch höhere Aufgaben ins Spiel brachte. Im November sagte er: „Er ist ein Linksfuß auf der linken Innenverteidigerposition, da gibt es in Deutschland sehr wenige. Ich kann mir vorstellen, dass er sich mit solchen Leistungen in Deutschland in den Fokus spielt.“

Es schien vieles in die richtige Richtung zu laufen. Dann allerdings kam eine kleine Risswunde am Knöchel, die große Folgen hatte. Er verpasste die Partie am 22. November gegen Hertha BSC, auch in Köln spielte er nicht. Gegen Mainz, Hoffenheim und Düsseldorf wurde er immerhin eingewechselt. Seinen Stammplatz aber hatte er verloren.

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Foto: Ulrich Wagner

Leihspieler Felix Uduokhai gefällt es beim FC Augsburg

„Ich will natürlich jedes Spiel spielen“, sagt der 22-Jährige. Vor allem für die Weiterentwicklung sei das entscheidend. Grundsätzlich aber ist er mit der Entscheidung, sich nach Augsburg ausleihen zu lassen, sehr zufrieden. „Ich finde es sehr gut, wie der Verein gelebt wird“, sagt er. Auch die Atmosphäre gefällt ihm. Wenn doch nur die ein oder andere Spielminute mehr möglich gewesen wäre. Uduokhai aber versteht das Vorgehen von Schmidt. Mit der Partie gegen Berlin ging die Erfolgsserie der Hinrunde so richtig los. Also bestand für den Schweizer kein Anlass, das Personal unnötig oft zu tauschen. Schon gar nicht in der Innenverteidigung, wo es von Vorteil ist, mit dem Nebenmann eingespielt zu sein. So schwer es Felix Uduokhai auch gefallen sein mag, von außen zusehen zu müssen.

In der Trainingswoche vor der Partie gegen Bremen neu beweisen

Die Partie in Berlin stimmte ihn alles andere als zufrieden. Die Gesamtleistung des Teams betrachtend, aber auch bei seiner eigenen Vorstellung. „Wenn man zwei Gegentore kassiert, kann man als Verteidiger nie zufrieden sein“, sagt der 22-Jährige, „da müssen wir unser Tor besser verteidigen.“ Ob er das am Samstag im wichtigen Heimspiel gegen Werder Bremen darf? Sicher ist noch nichts. „Man muss sich in jeder Trainingswoche neu beweisen“, sagt Uduokhai. Gegen Bremen jedenfalls wäre er gerne dabei. Gegen „eine gute Truppe, bei der in der Hinrunde nicht alles nach Wunsch gelaufen ist“. Und gegen die Uduokhai in der Vorrunde sein erstes Spiel für den FCA bestritt.

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.01.2020

Der gehört in die Mannschaft ohne wenn und aber. Genauso wie der Löwen. 3-4-3 und es passt.

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