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Der FC Augsburg braucht mehr als nur eine gute Halbzeit

Kommentar Von Robert Götz
06.04.2021

Plus Die erste Halbzeit des FCA beim 2:1-Sieg gegen Hoffenheim erinnert an goldene Zeiten. Doch das ist nicht genug.

Wer als FCA-Fan die ersten 45 Minuten des Spiels gegen die TSG 1899 Hoffenheim verfolgt hat, der wird sicher in Erinnerungen geschwelgt haben. Da spielte der FCA wie aus einem Guss, mit einem überragenden Ruben Vargas und einem André Hahn, der sich immer mehr der Form nähert, mit der er zum A-Nationalspieler wurde. Und der FCA als Kollektiv erinnerte durchaus an die Mannschaft, die einst den Weg in die Europa League fand.

Die Erleichterung des FCA nach dem Sieg gegen Hoffenheim war groß.
Foto: Ulrich Wagner

In der zweiten Halbzeit zeigte der FCA eine andere Seite

Nach dem Wechsel hingegen zeigte die Heimelf dann ihr zweites Gesicht: das, das niemand sehen will. Es war ein Spiel der Extreme: Nur noch verwaltend, beinahe ängstlich versuchte die Mannschaft den Vorsprung über die Zeit zu retten. Dafür verantwortlich waren auch die vorgenommenen Wechsel von Trainer Heiko Herrlich in der Halbzeit. Nur, dass er diesmal dafür nichts konnte. Sowohl Vargas (erschöpft nach Magen-Darm-Problemen) als auch Raphael Framberger (Schwindel nach einem Zusammenstoß) musste er rausnehmen. Damit ging auch der Schwung des FCA-Spiels verloren. Herrlich probierte es mit Gregoritsch und Pedersen, was aber nicht funktionierte. Danach ging er lieber auf Nummer sicher, was an diesem Tag verständlich war.

Dennoch – wenn der FCA dauerhaft einen Schritt nach vorne machen will, dann darf allen Beteiligten eine gute Halbzeit nicht reichen.

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