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FC Augsburg

15.06.2020

Der FCA in der Einzelkritik: Bestnote für den großen Rückhalt

FCA-Verteidiger Jeffrey Gouweleeuw (links) überzeugte in Mainz.
Bild: Kai Pfaffenbach, dpa

Plus Der Torhüter und die Innenverteidiger ebnen mit starken Leistungen den Weg zum Sieg in Mainz. Nur in der Offensive lassen die Leistungen zu wünschen übrig.

Beim FSV Mainz 05 bot sich dem FC Augsburg die Gelegenheit, einen entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen. Ein Sieg war dafür nötig gewesen. Und diesen holte der Fußball-Bundesligist durch ein knappes 1:0 (1:0) in Mainz. Vor allem in der Defensive überzeugten die Spieler, hier ihre Bewertung.

Andreas Luthe Unternimmt den vierten Anlauf, dauerhaft Nummer eins zu werden. Seine Leistungen sprechen dafür, auch gegen Mainz erwies er sich einmal mehr als starker Rückhalt. Die erste halbe Stunde verlief ruhig, dann rückte er in den Mittelpunkt. Wehrte gegen Onisiwo mit dem Fuß und gegen Mateta mit der Hand ab. Note 2,0

Raphael Framberger Hat das Duell mit Lichtsteiner endgültig für sich entschieden, stand in den jüngsten sieben Partien sechs Mal in der Startelf. Verteidigte gegen Mainz solide auf der rechten Seite, offensive Vorstöße blieben die Ausnahme. Gelb-Rot gefährdet nahm ihn der Trainer vom Feld. Note 3,5

Der FCA in der Einzelkritik: Bestnote für den großen Rückhalt

Jeffrey Gouweleeuw Der Re-Start in der Bundesliga verlief für den etatmäßigen Abwehrchef bislang enttäuschend. Erst hatte er Trainingsrückstand, dann fehlte er wegen einer Gelbsperre. Unter Herrlich erstmals in der Startelf. Mangelnde Spielpraxis war ihm nicht anzumerken, agierte gewohnt unaufgeregt im Abwehrzentrum. Klärte nicht nur gegen Mateta (39.) entscheidend. Note 2,0

Felix Uduokhai Sieht seine Zukunft in Augsburg und könnte im Mannschaftsgerüst zu einem Eckpfeiler werden. Sorgte unabsichtlich für den Ausfall des Mainzers Awoniyi, als dieser an Uduokhais Schulter abprallte. Überzeugte im Abwehrzentrum durch Zweikampfstärke und gewann fast jedes Kopfballduell. Note 2,5

Philipp Max Machte in der Anfangsphase schmerzhafte Erfahrungen mit dem Mainzer Öztunali und trug nach einer Platzwunde einen Verband am Kopf. Behielt dennoch die Übersicht, als er kurz vor der Pause auf der Torlinie den Ausgleich verhinderte. Verteidigte solide, seinen Frei- und Eckstößen fehlte mitunter Präzision. Note 3,0

Carlos Gruezo Hat Kapitän Daniel Baier verdrängt und sich mit Verzögerung einen Stammplatz im defensiven Mittelfeld erarbeitet. Verbuchte seine erste Torvorbereitung, indem er den Führungstreffer per Kopf vorbereitete. Danach beschränkte er sich auf seine Kernkompetenz: giftiges Attackieren der Gegenspieler. Note 3,0

Rani Khedira Der Vielspieler des FCA, hat 30 der bisherigen 31 Ligapartien bestritten. In Abwesenheit Baiers führte er die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Agierte gewohnt mannschaftsdienlich und unauffällig. Das muss nicht zwingend negativ sein. Note 3,5

Noah Sarenren Bazee Ein Profiteur des Trainerwechsels, zum dritten Mal in Folge vom Anpfiff weg auf dem Rasen. Zeigte im Defensivverhalten manche Schwäche und kam in der Offensive, mit einer Ausnahme, kaum zur Geltung. Note 4,0

Marco Richter Zeigte aufsteigende Tendenz und sorgte in der Offensive für Impulse. Hätte in der 29. Minute nach feiner Einzelleistung beinahe den zweiten Treffer vorbereitet. Baute in Halbzeit zwei ab. Note 3,5

Ruben Vargas Wartet inzwischen seit mehreren Monaten auf eine Torbeteiligung. Kam einem Erfolgserlebnis in der 31. Minute nahe, traf aber die falsche Entscheidung: Schloss eigensinnig ab statt abzuspielen. Ebenso glücklos, als sein abgefälschter Schuss die Latte touchierte (48.), und er den Ball rechts vorbeischob (61.). Note 4,0

Florian Niederlechner Hatte es eilig, seine viermonatige Torkrise zu beenden. Keine 50 Sekunden waren gespielt, als er spektakulär zum 1:0 traf. Legte an alter Wirkungsstätte einen engagierten Auftritt hin und versuchte, durch Ballhalten für Entlastung zu sorgen. Note 2,0

André Hahn (61. für Sarenren Bazee) Nach Verletzungspause mal wieder im Kader. Hatte unmittelbar nach seiner Einwechslung die Chance zum 2:0, schloss aber zu überhastet ab.

Alfred Finnbogason (61. für Richter) Tastet sich nach seiner Knieverletzung heran und sammelt Spielpraxis. An einer entscheidenden Szene war der Isländer nicht mehr beteiligt.

Tin Jedvaj (69. für Framberger) Musste für Rückkehrer Gouweleeuw Platz machen und kam als Rechtsverteidiger zum Einsatz. Half mit, den knappen Vorsprung zu verteidigen.

Eduard Löwen (69. für Niederlechner) Zuletzt nicht mehr in der Startelf, sondern als Einwechselspieler eingesetzt. Musste nach einem Foul um die Stabilität seines Knies fürchten. Schüttelte sich kurz und stand wieder auf.

Reece Oxford (78. für Gruezo) Der junge Engländer ersetzte in der Schlussviertelstunde Gruezo. Zeigte sich wesentlich zahmer, wenn es um die Zweikampfführung ging.

Benotet werden Spieler, die mindestens 30 Minuten im Einsatz waren.

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