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FC Augsburg

14.02.2020

Der FCA kann gegen den SC Freiburg die Zweifel beseitigen

Nach mehrwöchigem Fehlen und erfolgreicher Olympia-Qualifikation steht der Brasilianer Iago dem FCA wieder zur Verfügung.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Im Heimspiel fordert Trainer Schmidt, dass der FC Augsburg ein anderes Gesicht zeigt. Welche Spieler einsatzfähig sind und welche fehlen.

Noch zehrt der FC Augsburg von seinem punktreichen Zwischenspurt in der Vorrunde. Im Herbst reihte der Fußball-Bundesligist Erfolg an Erfolg und schob sich ins Tabellenmittelfeld. Nicht einmal die magere Bilanz von zuletzt vier Niederlagen in fünf Partien vermochte an diesem Dasein etwas zu ändern. 26 Punkte bedeuten derzeit neun Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz gegen den Abstieg.

Vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) findet Trainer Martin Schmidt dennoch keinen Anlass zu Zufriedenheit. Noch steht der 52-Jährige unter den Eindrücken des 0:5 in Frankfurt, das Debakel wirkt nach. Schmidt wird deutlich: „Verlieren in der Bundesliga ist keine Schande, aber es kommt darauf an, in welcher Art und Weise.“ Das Freiburg-Spiel will er nun nutzen, um „ein anderes Gesicht zu zeigen“.

Ungleiche Duelle an diesem Spieltag in der Fußball-Bundesliga

Die Begegnung mit dem charismatischen Trainer Christian Streich und dessen Männerschar bietet den Augsburgern die Chance, in mehrerlei Hinsicht Zweifel zu beseitigen. Einerseits können die Profis mit einem engagierten und erfolgreichen Auftritt beweisen, dass Pleiten wie jene gegen die Eintracht mehr Ausnahme als Regel sind; andererseits können die FCA-Profis Zweifel am Ligaverbleib beseitigen.

Die Konstellation an diesem Spieltag scheint aussichtsreich, vorwiegend treffen Mannschaften aus dem unteren und oberen Tabellendrittel in Duellen aufeinander. Im Erfolgsfall könnte der FCA den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf zwölf Punkte ausbauen. Trainer Schmidt betont: „Das Team ist in der Pflicht. Und wir werden bereit sein.“

Rechtzeitig vor dem Aufeinandertreffen mit den Freiburgern haben sich die kränkelnden Jeffrey Gouweleeuw und Philipp Max zurückgemeldet. Außerdem steht nach seiner erfolgreichen Olympia-Qualifikation Iago wieder zur Verfügung. Vier Bundesligaspiele hat der Linksverteidiger aus Brasilien verpasst, seit Donnerstag absolviert er das Mannschaftstraining vollumfänglich. Ganz allgemein sagt Schmidt: "Die Verletztensituation bessert sich."

Beim FCA fallen Schieber und Cordova aus

Wenn der Trainer aus der Schweiz auf Spieler verzichten muss, handelt es sich derzeit weniger um Stammkräfte. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Jan Moravek, der anfangs der Woche zwei Tage krank im Bett verbrachte.  Angreifer Julian Schieber fällt wegen anhaltender Wadenproblemen aus und kann noch nicht trainieren. Ersatztorhüter Fabian Giefer arbeitet nach seiner Zehenverletzung noch regenerativ und kann keine Laufformen absolvieren.

Angreifer Sergio Cordova hat nach seiner Sprunggelenksverletzung eine Kontrolluntersuchung erfolgreich bestanden und absolviert bereits Teile des Mannschaftstrainings. "Er braucht aber noch zwei, drei Wochen bis er da ist, wo er hin will", urteilt Schmidt über Cordovas Fitnesszustand.

Das könnte Sie auch interessieren: Der FCA-Talk im Video: Wo ist der Augsburger Kampfgeist geblieben?

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14.02.2020

Was ist bloß mit dieser Mannschaft los, vor dem Frankfurt-Aussetzer hatte ich's bereits angemahnt, sie sind nicht in der Lage konstant zwei Halbzeiten gut abzuliefern. So ein mannschaftlicher Zerfall das war schon krass, dazu noch drei km weniger gelaufen als die Mannschaft die drei Tage zuvor gespielt hat.
Man wollte in der Rückrunde einiges besser machen, bisher war davon wenig zu merken.
Jetzt wird wieder der sogenannte Charaktertest eingefordert, das hatten wir schon.
Auffällig war erneut, uns fehlt der Impulsgeber aus der Zentrale, werden die Aussenbahnen vom Gegner zugestellt sind Ballverluste vorprogrammiert. Vielleicht wär es an der Zeit taktisch was zu ändern. Personelle Wechsel sind angekündigt, bisher kommt der Trainer mit einem 14 Mann-Kader aus, der Rest bucht das Kurzstreckenticket.
' Wir werden bereit sein ", O-Ton Trainer Schmidt.
Kommt das Team nicht wieder in den aggressiven Modus und ist bereit ein laufintensives Programm abzuspulen wird's die nächste Pleite geben.
110 km wie zuletzt, werden gegen die laufstarken Freiburger nicht reichen, da muss man schon mindestens 10 km draufpacken.
Deshalb lautet das 1. Gebot gegen die Streicher:  Laufen - Laufen - Laufen !!

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