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Der FCA lebt in dieser Bundesliga-Saison Stabilität

Kommentar Von Johannes Graf
02.11.2020

Plus Spielerisch überzeugt der FCA in dieser Saison nicht. Dafür beweist das Team Stabilität. Und könnte so weiterhin punkten.

Zehn Punkte nach sechs Spieltagen sind für den FC Augsburg in der Fußball-Bundesliga eine respektable Punktezahl. Dass die Augsburger gegen Union Berlin und Mainz 05 gewinnen können, das überrascht wenig.

Wer seit neun Jahren der Eliteliga angehört und den frühzeitigen Klassenerhalt als Saisonziel ausgibt, zu dessen Anforderungsprofil zählen nun mal Erfolge gegen Konkurrenten, die ins untere Tabellendrittel der Liga verortet werden. Aus der Reihe fällt der 2:0-Erfolg gegen das Spitzenteam aus Dortmund. Dieser hat gezeigt: Mit Außenseiterfußball, also mit Leidenschaft, taktischer Disziplin und zielstrebigem Konterspiel, kann der FCA in der Liga positiv überraschen.

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Herrlich lässt keinen spektakulären Fußball praktizieren

Der bisherige Saisonverlauf gibt Aufschluss darüber, wie die zehnte Spielzeit in der Erstklassigkeit verlaufen kann. Trainer Heiko Herrlich lässt keinen spektakulären Fußball praktizieren, wirklich spielerisch überzeugen konnte die Mannschaft auch gegen den Tabellenletzten Mainz 05 nicht. Allerdings lebt sie in dieser Spielzeit Stabilität, die Auftritte sind grundsolide.

In der vergangenen Saison brach das Team nach Negativerlebnissen regelrecht auseinander. Das interne Regulativ auf dem Platz versagte, eine Flut an Gegentoren war die Folge.

Kompaktes Verteidigen und effektiver Angriff: Bewahrt sich der FCA diese Balance, wird er weiterhin punkten

Jetzt strahlt die FCA-Defensive Sicherheit aus – nicht zuletzt wegen Neuzugang Gikiewicz im Tor – und besitzt zugleich Offensivspieler, die Partien mit Einzelaktionen offenhalten oder entscheiden können. Die Macher von Schalke 04, Hertha BSC oder dem 1. FC Köln wären froh, würden sie über eine derartige Konstellation verfügen.

Bewahrt sich der FCA diese Balance aus kompaktem Verteidigen und effektivem Angriff, wird er weiterhin punkten und frühzeitig den Klassenerhalt bewerkstelligen. Nach der vergangenen Spielzeit, einem Trainerwechsel und Zittern bis kurz vor Saisonende, wäre dies ein gewaltiger Fortschritt.

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