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FC Augsburg

18.04.2017

Der Präsident lässt Dampf ab

Klaus Hofmann, Präsident des FC Augsburg.
Bild: Sebastian Widmann (Archiv)

Klaus Hofmann hat vor dem Spiel gegen Köln offenbar die richtigen Töne getroffen. Er hat damit angedeutet, dass er handeln wird, wenn ihm sein Personal auf der Nase herumtanzt.

Abstiegskampf ist nichts für Feiglinge. Dabei sah es zuletzt tatsächlich danach aus, als ob der FC Augsburg kneifen würde. So schlecht wie in den Wochen vor dem Spiel am Samstag gegen Köln sah man den FC Augsburg in Bundesligazeiten noch nie. Es deutete auch nichts darauf hin, dass diese Trauervorstellungen ein Ende nehmen könnten.

Doch dann wurden die Spieler wohl an ihrer Ehre gepackt. Am Freitag musste die Mannschaft nach dem Training den FCA-Ultras Rede und Antwort stehen (mehr dazu lesen Sie hier: Ultras stellen FCA-Spieler zur Rede ) und am gleichen Abend vor dem Spiel gegen Köln meldeten sich beim Team Präsident Klaus Hofmann und Manager Stefan Reuter eindringlich zu Wort. Es muss dort, wie der Augsburger sagt, schon „gescheppert“ haben.

Wer am Samstag vor dem Spiel noch die Stadionzeitung gelesen hatte, der wusste, dass die jüngsten Leistungen des FCA seinem Präsidenten gewaltig auf den Magen geschlagen sind. Hofmann sprach in seinem Vorwort im Zusammenhang mit seiner Mannschaft von „armselig“ und „nicht entschuldbar“. Es war wichtig, dass der Präsident jetzt mit deutlichen Worten zum Angriff übergegangen ist. Er hat damit auch angedeutet, dass er handeln wird, wenn ihm sein Personal auf der Nase herumtanzt.

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18.04.2017

Ich schliesse mich voll dem Blogger Wolfang S. an. Auch was gesagt wird in Richtung Sportdirektor und Chef Scout. Es gibt keine 100% im Leben, aber es sollte nicht passieren wie beim FCA, dass man Spieler teuer kauft selber keine Kohlen hat und dann noch so wie geschehen in den Dreck greift !!

Es muss eine Gewissenserforschung im Ganzen in der Führungsriege gemacht werden und dann die Karten neu gelegt!

Es kann nicht wie in den vergangenen Jahrens sein, dass zuerst die Dauerkarten verkauft werden und dann wird das Gesicht der neuen Mannschaft offenbart,dass einem halb schlecht wird beim Lesen .

Klare Anweisungen und Zusammenhalten bis zum Schluss Kämpfen und Siegen

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18.04.2017

Hoffentlich hat er auch parallel dazu und intern mit seinem Geschäftsführer Sport und dem Chefscout Tacheles geredet.

Deren Leistung, gemessen am Ergebnis, war in dieser Saison mindestens genauso beschämend wie das der Mannschaft.

Übrigens, bei der Mannschaft hat es gewirkt - da konnte man am Samstag gegen Köln sehen. Jetzt muss es nur noch nachhaltige Wirkung zeigen, dann wird es hoffentlich den turn around geben.

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18.04.2017

k.brenner

Sie haben ja völlig Recht. Nur habe ich das Gefühl, dass sich nicht alle Spieler so mit dem Verein identifizieren, wie es in den ersten fünf Jahren der Fall war (siehe Werner oder Mölders). Deshalb sind Spieler wie Baier und Altintop jetzt sehr wichtig. Auch Hinteregger hat sich weit besser entwickelt als ich zunächst geglaubt habe. Außerdem frage ich mich, wieviele Spieler, die einen guten Pass spielen bzw. den Ball sauber annehmen können, dem FCA in den verbleibenden Spielen noch zur Verfügung stehen, wenn Finnbogason wegen Rot und Koo verletzt ausfallen. Ich gebe zu, dass ich etwas pessimistisch bin.

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18.04.2017

Einer der keinen vernünftigen Pass spielen kann verlässt ja den Verein. Mit seiner (Dominik Kohr) Einwechslung kam Unruhe ins Spiel. Wir hatten aufgrund seiner technischen Mängel und anschliessenden Foulspiels unnötig viele Standards gegen uns.

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18.04.2017

Mit dem Kampfwillen von 3 oder 4 Kohrs würden wir die Klasse halten. Mit 3 oder 4 Usamis steigst du ab!!

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