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FC Augsburg

14.11.2019

Doppelpack von Sarenren Bazee: FCA schlägt Bayern II mit 4:1

Die Tore für den FCA gegen Bayern II besorgten Julian Schieber, Mads Pedersen und Noah Sarenren Bazee mit einem Doppelpack.
Bild: Kolbert-press

Während der Länderspielpause trat der FCA zu einem Test bei der Bayern-Reserve an. Trainer Schmidt verschaffte seinen Ersatzspielern Einsätze.

Während andere Trainer und Klubverantwortliche oft über Länderspielpausen jammern, lieber hätten sie ihre Spieler bei sich vor Ort, dürfte Martin Schmidt ein Freund dieser Ligaunterbrechung sein. Ein drittes Mal in dieser Saison nutzte der Trainer des FC Augsburg die Pause im Ligabetrieb, um gegen einen unterklassigeren Gegner zu testen und an Abläufen zu feilen.

Nach den Zweitligisten Schaffhausen (Schweiz) und Lustenau (Österreich) traf der Fußball-Bundesligist am Donnerstag auf den FC Bayern München II und siegte mit 4:1. Im Nachwuchsleistungszentrum des Bundesligaseriensiegers, akademisch Campus genannt, verschaffte Schmidt in Abwesenheit der Nationalspieler den Ergänzungsspielern Spielpraxis; Vielspielern wie Florian Niederlechner, Rani Khedira, Daniel Baier oder Philipp Max hingegen verhalf er zu einer Pause. Khedira, Niederlechner und Max nahmen auf der Ersatzbank Platz, Baier tauchte gar nicht erst im Spielberichtsbogen auf.

Gouweleeuw führte den FCA als Kapitän an

In Baiers Abwesenheit führte Jeffrey Gouweleeuw die Augsburger Elf auf den gepflegten Rasen. Vor der Partie hatte Schmidt nochmals betont, dass ein Startelfeinsatz des Niederländers näher rückt, zuletzt beim Erfolg in Paderborn hatten einmal mehr Felix Uduokhai und Tin Jedvaj den Vorzug erhalten. Der aktuelle Ersatzspieler Gouweleeuw hat bislang seinen Unmut nicht geäußert, anders verfährt Michael Gregoritsch. Am Rande der EM-Qualifikation erklärte der Österreicher, dass er absolut unzufrieden sei mit seinem Dasein als Ersatzspieler und den FCA im Winter verlassen wolle.

Doppelpack von Sarenren Bazee: FCA schlägt Bayern II mit 4:1

Der Bundesliga-Unterbau des FC Bayern war jener Gegner, den sich Schmidt gewünscht hatte: am Ball technisch versiert, die Zweikämpfe nicht überhart führend. Von einem Zweiklassenunterschied war zunächst wenig zu sehen. Augsburgs Torwart Andreas Luthe (13.) und Gouweleeuw (19.) klärten in höchster Not. Nach rund 20 Minuten hatten sich die Gäste erkennbar an die Spielweise des Gastgebers gewöhnt und verbuchten mehr Ballbesitz. Die Augsburger legten ihre Zurückhaltung ab und schlugen prompt mehrfach zu.

Der Linksverteidiger Pedersen machte auf seiner Seite viel Dampf

Nach einem Foulspiel an Mads Pedersen verwandelte Julian Schieber sicher per Strafstoß zum 1:0 (28.). Innerhalb weniger Minuten zeigten die Augsburger den Nachwuchsprofis des FC Bayern die Unterschiede auf. Nach einer Einzelaktion schob der umtriebige Däne Pedersen den Ball ins lange Eck zum zweiten FCA-Treffer (31.), wenige Minuten später steuerte Noah Sarenren Bazee zwei Treffer bei (34./38.). Augsburgs Defensive war kaum noch gefordert, verstärkt konnten sich Gouweleeuw und Uduokhai um den Spielaufbau kümmern. 

Nach der Pause im bitterkalten Nachwuchsstadion verhielten sich die Augsburger passiver, beschränkten sich auf das Verwalten des Vorsprungs und kassierten als Folge der Inaktivität das 1:4 durch einen sehenswerten Treffer Köhns (61.). Der FCA zog sich in die eigene Hälfte zurück und versuchte sich am schnellen Umschaltspiel. Auf das Ergebnis hatte dies ebenso wenig Einfluss wie die Einwechslungen von Niederlechner, Max oder Khedira.

FCA Luthe (46. Giefer) - Framberger (84. Stanic), Gouweleeuw, Uduokhai (75. Koudelka), Iago - Teigl, Oxford (75. Khedira), Moravek (84. Oberleitner), Pedersen (75. Max) - Schieber (84. Malone), Sarenren Bazee (58. Niederlechner) 

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