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FCA

08.09.2020

Drei Spieler des FC Augsburg überzeugen in der Nations League

FCA-Spieler Ruben Vargas verpasste mit der Schweiz gegen die Ukraine nur knapp das Siegtor. Gegen deutschland wurde er eingewechselt.
Bild: Witters

Plus Dem Schweitzer Ruben Vargas fehlen nur Zentimeter, der Finne Fredrik Jensen erzielt das Siegtor und Michael Gregoritsch zeigt, wie wichtig er sein kann.

Ruben Vargas fehlten am Ende nur ein paar Zentimeter. Dann wäre der Profi des FC Augsburg der große Gewinner in der Schweizer Nationalmannschaft der ersten Nations-League-Spiele geworden. Bei der 1:2-Niederlage in der Ukraine traf er mit einem Kopfball nur den Pfosten und beim 1:1 gegen Deutschland verpasste er in der Nachspielzeit eine Hereingabe nur knapp. Der junge Schweizer war einer von drei FCA-Profis, die bei ihren Einsätzen in der Nations League mit ihren guten Leistungen nicht nur Werbung in eigener Sache machten, sondern auch den FCA positive Schlagzeilen einbrachten. Denn neben Michael Gregoritsch ( Österreich) überzeugte vor allem Fredrik Jensen ( Finnland) bei seinem Einsatz.

Diese FCA-Spieler haben in den Länderspielen überzeugt

Ruben Vargas: Der 22-Jährige Vargas hatte kurz nach seinem Wechsel vom FC Luzern sein Debüt in der Nationalmannschaft gegeben und drängt sich mit seinen Leistungen beim FCA immer mehr in den Vordergrund. Anscheinend hat FCA-Manager Stefan Reuter bei der Verpflichtung des Schweizers mit karibischen Wurzeln ein gutes Näschen. Denn Vargas avancierte beim FCA gleich in seiner ersten Saison zum Stammspieler und zeigte keine Scheu vor den Gegnern in der Bundesliga. Dies blieb auch Nationaltrainer Vladimir Petkovic nicht verborgen. Gegen die Ukraine stellte er Vargas sogar in die Startelf, gegen Deutschland wurde der in der 73. Minute für den verletzten Breel Embolo eingewechselt.

Jensen erzielt das Siegtor für Finnland

Fredrik Jensen (l.) bejubelt mit seinem Teamkameraden sein Tor zum 1:0-Sieg für Finnland. 
Bild: Imago images

Fredrik Jensen: Der offensive Mittelfeldspieler könnte in der kommenden Bundesliga die Überraschung werden. Seit zwei Jahren steht der 22-Jährige beim FCA unter Vertrag. Doch bislang konnte er sich auch aufgrund längerer Verletzungspausen nicht durchsetzen. Jetzt deutete er schon in der Vorbereitung an, dass mit ihm zu rechnen ist. Und auch bei der Nationalmannschaft kommt er langsam in Fahrt. Zweimal wurde er in der Nations League eingewechselt. Beim 0:1 gegen Wales kam er in der 71. Minute. Die Niederlage konnte er nicht verhindern. Gegen Irland erlebte er dann einen perfekten Einstand. In der 62. Minute eingewechselt, erzielte er nur 25 Sekunden später das Tor zum 1:0-Endstand (63.).

Michael Gregoritsch (hinten links) beim Mannschaftsfoto vor dem Spiel gegen Rumänien.
Bild: Daniel Goetzhaber, Witters

Michael Gregoritsch: Nach seiner Rückkehr von Schalke 04 würde der Österreicher gerne beim FCA Wiedergutmachung für die missratene vergangene Saison betreiben. Dass er für den FCA in der Bundesliga durchaus wertvoll sein kann, hat er mit 13 Toren in seiner ersten Spielzeit bewiesen. Jetzt will er einen Neuanfang. In der Nationalmannschaft zeigte er beim ersten Spiel gegen Norwegen schon einmal, dass er das Toreschießen nicht verlernt hat. Beim 2:1-Sieg Österreichs traf er zum 1:0 (35.). In der Schlussphase wurde er dann ausgewechselt. Auch am Sonntag bei der 2:3-Niederlage gegen Rumänien stand Gregoritsch in der Startelf. Während seine Kollegen Christoph Baumgärtner und Karim Onisiwo die Tore erzielten, gelang Gregoritsch kein Treffer und er wurde in der 73. Minute ausgewechselt.

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