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FCA-Neuzugang Peter Hlinka

05.06.2007

"Drücke der Slowakei natürlich fest die Daumen"

"W - 791115" - Der 318-BMW mit dem Wiener Kennzeichen parkte in dieser Woche zum ersten Mal vor der Geschäftsstelle des FC Augsburg. Der Slowake Peter Hlinka, den der Fußball-Zweitligist FC Augsburg von Rapid Wien verpflichtet hat, war zumindest schon mal auf Stippvisite da. Wir sprachen mit dem 22-fachen slowakischen Nationalspieler.

"W - 791115" - Der 318-BMW mit dem Wiener Kennzeichen parkte in dieser Woche zum ersten Mal vor der Geschäftsstelle des FC Augsburg. Der Slowake Peter Hlinka, den der Fußball-Zweitligist FC Augsburg von Rapid Wien verpflichtet hat, war zumindest schon mal auf Stippvisite da (wir berichteten). Wir sprachen mit dem 22-fachen slowakischen Nationalspieler.

Die deutsche Nationalmannschaft spielt heute im Rahmen der EM-Qualifikation in Hamburg gegen die Slowakei. Warum sind Sie nicht dabei?

Hlinka: Ich habe mein letztes Spiel im vergangenen Jahr gegen Tschechien bestritten. Nach der 1:4-Niederlage gegen Deutschland ist Trainer Dusan Galis zurückgetreten. Sein Nachfolger Jan Kocian setzt nun auf andere Spieler.

Mit welchem Ausgang rechnen Sie?

Hlinka: Deutschland ist natürlich großer Favorit. Die Partie wird enorm schwer für uns. Ich werde mir das Spiel im Fernsehen anschauen und drücke natürlich fest die Daumen. Ich hoffe, dass die Slowakei wenigstens einen Punkt holt.

Sie werden künftig in der zweiten. Bundesliga spielen. Kann man das mit der T-Mobile-Liga in Österreich in etwa gleichsetzen?

Hlinka: Das ist schwer zu sagen. Ich habe zwar einige Spiele der zweiten . Liga im Fernsehen gesehen, aber richtig vergleichen kann man das nicht. Ich weiß nur, dass man in der 2. Liga auf einem sehr hohen Niveau spielt.

Im Internet sind sehr viele Rapid-Fans darüber traurig, dass Sie Rapid verlassen. Wären Sie gerne geblieben?

Hlinka: Ja, ich bin schon etwas traurig. Ich bin in diese Stadt richtig verliebt. Dort habe ich sportlich auch meine größten Erfolge gefeiert. Außerdem ist Rapid einmalig. Dort haben wir auch die besten Fans in ganz Österreich.

In der vergangenen Saison lief es aber anscheinend nicht ganz so rund?

Hlinka: Wir haben lange nicht sehr gut ausgesehen. Am Ende sind wir wenigstens noch Vierter geworden. Ich bin froh, dass ich zumindest in der Endphase der Saison wieder einen Stammplatz hatte und wieder eine Chance von Trainer Peter Pacult (früher auch TSV 1860 München, Anm. d. Red.) bekommen habe. Da lief es für mich persönlich auch ganz gut. Am Anfang der Saison war ich auch verletzt und kam kaum zum Einsatz.

Ab wann waren Sie eigentlich mit dem FC Augsburg in Verbindung?

Hlinka: In der Winterpause hatte der FC Augsburg zu mir Kontakt aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich dann auch den Weg des Vereins in der zweiten Bundesliga verfolgt. Ich kannte ja Trainer Rainer Hörgl und Patrick Pircher bereits aus Bregenz, und mit Axel Lawarée habe ich bei Rapid Wien zusammen gespielt.

Sie sind in Augsburg auf Wohnungssuche. Ist Ihnen der FCA behilflich?

Hlinka: Natürlich. Die Evi Heindl von der Geschäftsstelle ist eine ganz nette Frau. Die hat mir bisher sehr geholfen.

Sie sprechen sehr gut Deutsch...

Hlinka: Ich bin jetzt sechs Jahre im deutschsprachigen Raum. Da sollte man auch die Sprache ein bisschen beherrschen.

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