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FC Augsburg

07.01.2017

Eindrücke aus Marbella: So nutzt der FC Augsburg Social Media

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Dominik Schmitz (links) und Jakob Kunz sorgen dafür, dass der FC Augsburg auch in sozialen Netzwerken einen guten Eindruck macht.
Bild: Carmen Dammaschke

Facebook Live, Instagram, Twitter: Der FC Augsburg zeigt seinen Fans via Social Media, was er in Marbella macht. Was dahintersteckt und was es mit dem High-Pod auf sich hat.

Vieles lässt sich im Leben stoppen, der technische Fortschritt dagegen nicht. Der macht auch im Fußball nicht Halt. Als die deutsche Nationalmannschaft im Jahr 1967 bei der WM-Qualifikation in Albanien spielte, erfuhren die Fans in der Heimat erst nach über einer Stunde das Ergebnis in der "Tagesschau". Heutzutage kann man darüber nur noch lachen. Aus allen Ecken der Länder wird gestreamt und gepostet, was das Zeug hält.

Auch beim Bundesligisten FC Augsburg, der vor elf Jahren noch ein kärgliches Dasein in der Drittklassigkeit fristete, geht es weiter, immer weiter. Bilder live aus dem Trainingslager in Marbella gehören zum Standard. Dafür ist zum großen Teil Jakob Kunz, Mitarbeiter aus der Medienabteilung zuständig. "Seit man auf Facebook Live-Streams senden kann, ist das alles kein Problem", sagt Dominik Schmitz, Pressesprecher des FCA.

Während der FC Augsburg live sendet, stellen Fans Fragen

Mit der Handy-Kamera sendet die Medienabteilung Live-Bilder in die Wohn- oder Arbeitszimmer. "Im Schnitt sind das immer so 30 Minuten. Ich kommentiere das dann ein bisschen mit und die User können auch Fragen stellen, die wir dann beantworten", erzählt Schmitz.

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Was wollen die dann wissen? Schmitz lächelt: "Zum Beispiel ob Raul Bobadilla wieder voll belastbar ist, wie es uns in unserer Hotelanlage gefällt oder wie wir mit den Trainingsbedingungen zufrieden sind." Bei diesen Streams zählt der FCA rund 300 bis 400 Zugriffe gleichzeitig. Nach den 30 Minuten  sind es dann etwa 5000 User, die sich für das Angebot des FCA interessiert haben. Woher die User stammen oder ob es zum Großteil Augsburger sind, die sich die Live-Streams ansehen, kann der FCA nicht unmittelbar sagen: "Das kann man erst später feststellen. Da gibt es dann Statistiken.

FCA nutzt ein High-Pod

Benedikt Brust vom FC Augsburg bedient das High-Pod.
Bild: Carmen Dammaschke

Der 28-Jährige Benedikt Brust betätigt zur gleichen Zeit ein sogenanntes High-Pod, das bis zu zehn Meter Höhe ausgefahren werden kann. Dabei wird das Training gefilmt, dass Trainer Manuel Baum später für die Analyse benötigt. Von oben habe man einfach den besseren Überblick, so Brust, der Sport-Management studiert hat und auch schon beim Augsburger Liga-Rivalen 1. FC Köln tätig war.

Seit dem 1. August des vergangenen Jahres arbeitet Brust beim FCA. Er fängt damit hochkonzentriert alle Bilder ein. Er kann da verschiedene Einstellungen wählen oder auch auf einen Punkt fest fixieren.

Albanien 1967 - ist nur noch eine Legende aus grauer Vorzeit.

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